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ARD

Herausgegeben von der ARD-Programmdirektion (Kommunikation | PR)

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Highlights im NOVEMBER 2026

Impro-Dramedy, Deutschland 2025/26 (8 x 30 Min.)

Die FriesenJunkies

(ARD Degeto Film/Radio Bremen/HR) Ab 6. November 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 13. November | 23:50 Uhr und 14. November 2026 | 23:40 Uhr | Das Erste
  • Bild: ARD Degeto Film/hr/radiobremen/Kleine Brüder GmbH/Ostkreuz/ Fotograf Tobias Kruse

Willkommen in „Isebek", der luxuriösen Entzugsklinik auf Sylt! Hier treffen Prominente, Millionäre und ganz normale Menschen aufeinander, die eines gemeinsam haben: Sie wollen ihre Süchte und Dämonen loswerden. Doch in diesem Mikrokosmos aus Therapie, Gruppensitzungen und Entgiftung herrschen ganz eigene Regeln. Geld und Status zählen hier nicht, dafür umso mehr die Abgründe, die jeder in sich trägt.

Die Impro-Dramedy „Die Friesenjunkies” spielt in der skurrilen, tragikomischen Welt einer Entzugsklinik, in der Suchterkrankungen oft nur die Spitze des Eisbergs sind. Im Zentrum stehen nicht nur die Patient:innen, sondern auch die Therapeut:innen, Ärzt:innen und das Klinikpersonal, die selbst mit ganz eigenen Problemen und Konflikten zu kämpfen haben. Zwischen Gruppentherapie, Medikamentenausgabe und Billard-Abenden entsteht eine Serie über Selbstzerstörung und Selbstfindung, über Sucht und Sehnsucht, über Freundschaft und das Verliebtsein.

Jede Figur hat ihre eigene Geschichte: Der hochsensible Falko (Shadi Eck) kämpft gegen seine Cannabissucht und ist ein notorischer Lügner, während die impulsive Holly (Lera Abova), die vor ihren inneren Dämonen flieht, für Chaos sorgt. Der alkoholkranke Burkhardt „Buggi“ (Martin Brambach) sucht Gesellschaft. Die Zwillinge Josef und Otto (Oskar und Emil Belton), die von ihrem strengen und überaus erfolgreichen Vater Bernd von Kropp (Marc Hosemann) zum Entzug gezwungen wurden, sorgen mit ihren Eskapaden für Dauer-Alarm. Cyrus (Arman Kashani), Erbe einer reichen persischen Dynastie, bringt ebenfalls Unruhe in den Klinikalltag. Der exzentrische Schauspieler Roland Vestergaard (Stephan Luca) und die erfolgreiche, aber medikamentenabhängige Madison (Sylvie Meis) müssen ohne Applaus und Pillen auskommen. Und die schroffe Gabi Daut (Nicole Heesters) verlangt als ehemalige Mode-Ikone nach einer Sonderbehandlung. Das Klinikpersonal ist dabei oft genauso hilflos wie ihre Patient:innen. Chefärztin Prof. Dr. med. Kowalke (Marie-Lou Sellem), ein Kontrollfreak, ist besessen vom guten Ruf ihrer Klinik und belegten Betten. Ihr unterstellt ist der schusslige leitende Psychiater Dr. Mangerius (Peter Kurth), der ein Geheimnis hütet, das ihn erpressbar macht. Der charismatische Suchttherapeut Stratlater (David Schütter), die erfahrene Tiefenpsychologin Beiersdorf (Pheline Roggan), Achtsamkeits- und Kunsttherapeut Moritz Bornemann (Sönke Möhring) und die junge Psychotherapeutin Jannika (Marie Lina Smyrek) manövrieren durch Krisen und Rückfälle, während die Pflegekräfte Frau Demski (Ute Böhnke) und Emmanuel (Maradona Akkouch) versuchen, die Ordnung aufrechtzuerhalten.

Die Serie zeigt: Die Droge ist meist nur ein Symptom. Dahinter stecken Depressionen, Angststörungen, narzisstische Züge, Leistungsdruck, tiefe Erschöpfung. Ein Rückfall bedeutet nicht gleich die „geilste“ Zeit seines Lebens zu haben – im Gegenteil. Psychische Erkrankungen werden hier nicht nur ernst genommen, sondern als Teil einer komplexen Lebensrealität erzählt. Zwischen Gruppenaktivitäten und Einzelgesprächen wird die Klinik zum Brennglas für die moderne Gesellschaft und ihre Themen.



SOCIAL Reality, Deutschland 2026 (10 x 50 Min.)

Vibes · Find Your Fire

(WDR) Ab 5. November 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek
  • Bild: WDR/Annika Graeff

„Vibes – Find Your Fire“: Motsi Mabuse begleitet neun Frauen auf einer Reise zu ihrem inneren Feuer.

Zwölf Tage, eine Villa auf Rhodos und neun Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Was sie verbindet, ist das Gefühl, dass sich etwas verändern soll: Sie wollen wieder mehr bei sich ankommen, ihre eigenen Bedürfnisse ernst nehmen und herausfinden, was ihnen wirklich guttut. In der neuen Social Reality „Vibes – Find Your Fire“ nehmen sie sich dafür bewusst Zeit, erhalten psychologische Unterstützung und stellen sich einer zentralen Frage: Was will ich eigentlich – und wer möchte ich sein? Dabei werden sie von Motsi Mabuse begleitet. Sie begegnet den Frauen auf Augenhöhe, hört zu, gibt Impulse und stellt auch die Fragen, denen man im Alltag gerne ausweicht. Als Vertraute und Mutmacherin unterstützt sie die Teilnehmerinnen dabei, neue Perspektiven einzunehmen und sich auf einen ehrlichen Blick auf sich selbst einzulassen. Bei aller Ernsthaftigkeit ist aber immer auch die Lebensfreude und die positive Energie spürbar, wenn die Frauen lachen, tanzen und sich selbst feiern.

Die ersten drei Folgen sind ab dem 5. November in der ARD Mediathek abrufbar, Folge 4 bis 6 ab 12. und die Folgen 7 bis 10 ab dem 19. November.



Doku-Serie, Deutschland 2026 (6 x 30 Min.)

DIE PaartherApie, Staffel 4

(NDR) Ab 11. November 2026 | für zwei Jahre | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 11. November 2026 | 00:05 Uhr | Das Erste (Folge 1) sowie 18., 22. und 25. November 2026 | NDR Fernsehen
  • Bild: NDR

Seit vier Jahren begleitet „Die Paartherapie“ Paare in ganz Deutschland auf ihrem Weg durch Höhen und Tiefen ihrer Beziehung. Die Dokuserie zeigt intime Momente, die sonst hinter verschlossenen Türen bleiben, und macht sichtbar, wie unterschiedlich Paare mit Konflikten, Verletzungen und Veränderung umgehen. Denn Krisen gehören zu Beziehungen dazu. Entscheidend ist, wie Paare sie gemeinsam meistern.

Vier Paare. Vier Geschichten. Und die Frage, wie man als Paar miteinander wächst und sich immer wieder neu begegnet. Die Themen der neuen Staffel könnten unterschiedlicher kaum sein: Ein Vertrauensbruch erschüttert nach 13 gemeinsamen Jahren eine Ehe. In einer offenen Beziehung stellt ein plötzlich veränderter Kinderwunsch die gemeinsame Zukunft infrage. Ein junges Paar gerät kurz nach dem Zusammenziehen in seine erste große Krise. Und ein Mann, der Partnerin und Kinder von heute auf morgen für einige Monate verlassen hat, muss sich der Frage stellen, ob verlorenes Vertrauen zurückgewonnen werden kann.

Mit jedem Paar arbeitet der Hamburger Paartherapeut Eric Hegmann einen ganzen Tag intensiv an der Beziehung. Er fragt nach, gibt Impulse und hilft dabei, festgefahrene Muster sichtbar zu machen. Dabei geht es nicht darum, wer Recht hat, sondern darum, was beide Partner wirklich brauchen und ob sie noch eine gemeinsame Zukunft sehen.

„In dieser Staffel geht es viel um Ehrlichkeit – mit dem Partner, aber auch mit sich selbst. Nur wer bereit ist, genau hinzuschauen, kann herausfinden, ob am Ende noch ein gemeinsamer Weg möglich ist“, sagt Eric Hegmann.



TV-Zweiteiler, Deutschland 2025 (2 x 90 Min.)

Mordach – Blutiger Schnee

(ARD Degeto Film) Ab 20. November 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 21. November 2026 | 20:15 und 21:45 Uhr | Das Erste
  • Bild: ARD Degeto Film/Roland Suso Richter

Im Bergdorf Mordach folgt das Leben ehernen Regeln und den Kräfteverhältnissen der Alteingesessenen – bis ein rätselhafter Mord die vermeintlich heile Welt erschüttert. Nach dem Publikumserfolg von „Mordach - Tod in den Bergen“ führt Regisseur Roland Suso Richter immer tiefer in ein Geflecht aus Beziehungen, Streitigkeiten und Machtstrukturen.

Auf dem schneebedeckten Hexenplatz hoch oben in den Bergen wird eine Leiche gefunden: Lisa Glauber (Ina Paule Klink), eine erfahrene Jägerin, liegt mit einer Schusswunde in der Brust inmitten eines mit Blut gezogenen Kreises. Die Ermordete war seit Kindheitstagen die beste Freundin von Polizeichefin Toni Brandner (Sarah Bauerett). Dass zwischen Lisa und Toni streitbedingt seit Jahren Funkstille herrschte, belastet die taffe Ermittlerin schwer. Zusammen mit ihrem Kollegen Andi (Max Wagner) muss Toni den Angehörigen die Todesnachricht überbringen. Für Lisas Schwiegervater, den allmächtigen Unternehmer Maximilian Glauber (Harald Krassnitzer), steht der Schuldige von Beginn an fest: Bastian Montag (Anton Spieker), ein in den Bergen hausender Außenseiter, der bewusstlos nahe dem Fundort der Leiche aufgefunden wurde. Toni lässt sich von dem machtgewohnten Patriarchen zu nichts zwingen, wovon sie nicht überzeugt ist. Sie folgt auch anderen möglichen Motiven wie Lisas Trennung von ihrem Ehemann Daniel (Sebastian Weiss) und dem Sorgerechtsstreit um die gemeinsame Tochter Mia (Billie Marie Brown). Zudem decken Toni und ihr Kollege Andi auf, dass die Glaubers und Lisas Familie in einen komplizierten Rechtsstreit in Millionenhöhe verstrickt waren. Während ein Angeschossener (Aleksandar Jovanovic) um sein Leben ringt, eilt Polizeichefin Toni Brandner (Sarah Bauerett) mit ihrem Kollegen Andi (Max Wagner) zu einer Geiselnahme. Im Hotel von Maximilian Glauber (Harald Krassnitzer) erwartet sie eine hochgefährliche Situation. Als sich ein Schuss löst, merkt Toni zunächst nicht, dass ein weiteres Leben in Gefahr ist. Während Kommissar Alfi (Max Malatesta) aus Bozen anreist, und ihr den Fall entzieht, gibt Toni nicht auf. Sie ermittelt auf eigene Faust weiter. Toni braucht nach dem Ausfall ihres Kollegen Verbündete: ihre Freundin Marie Glauber (Kristina Pauls), ihren „Ex“ Franz (David Zimmerschied), den Bruder der ermordeten Lisa (Ina Paule Klink), Daniel (Sebastian Weiss) und letztlich auch ihren ärgsten Feind. Denn während die Lage weiter eskaliert, kehrt der „Dorfpate“ Brunner (Dominique Horwitz) nach Mordach zurück. Vorzeitig aus der Haft entlassen, macht er Toni ein Angebot, welches sie nicht ausschlagen kann – welches sie aber ihren Job kosten würde, wenn es herauskommen sollte. Um den Mord an ihrer Freundin Lisa aufzuklären, durchdringt die Ermittlerin einen Jahrzehnte wuchernden Korruptionsfilz. Auf die bitterste aller Wahrheiten ist Toni jedoch nicht vorbereitet …

Serie, Deutschland 2026 (6 x 45 Min.)

Ritus

(ARD Degeto Film) Ab 27. November 2026 | für drei Monate | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 27. und 28. November 2026 | 23:55 Uhr | Das Erste
  • Bild: ARD Degeto/Hessischer Rundfunk/MadeFor Film/Stanislav Honzík

Die Mondwende steht bevor – wie alle 18 Jahre. Das Wasser eines abgelegenen Sees färbt sich schwarz – an seinem Ufer findet Kommissar Berger (Moritz Bleibtreu) die Leiche von Viktoria, eines seit 18 Jahren vermissten Mädchens. Ihr Körper unversehrt, als hätte die Zeit ihn konserviert. Gemeinsam mit Viktorias Vater Albert (Nicki von Tempelhoff) beginnt er, die Ereignisse von damals neu zu untersuchen. Je näher sie der Wahrheit kommen, desto mehr geraten sowohl Berger als auch seine hochschwangere Frau Liv (Alma Hasun) in Gefahr.

Gleichzeitig taucht Selin (Anna Shirin Habedank) im Ort auf. Blackouts, verstörende Visionen und Erinnerungen, die nicht ihre eigenen sein können, führen sie zu Viktorias Vergangenheit. Mit ihrer Mutter Yasemin (Seyneb Saleh) sucht sie nach Antworten, was damals wirklich geschah. Auch Henri (Maximilian Mundt) folgt einer Spur zum See: Sein Bruder (Till Raskopf) ist verschwunden, nachdem ihn rätselhafte Albträume heimgesucht haben.

Je näher die Mondwende rückt, desto stärker scheinen sich Vergangenheit und Gegenwart zu verbinden. Weitere Leichen tauchen auf, Selins Visionen werden bedrohlicher – und die Spuren führen zu einem uralten Ritus, der mit dem See verbunden ist.



Doku-Serie (3 x 30 Min)

Being Sven HAnnawald

(SWR) Ab 28. November 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 1. und 3. Januar 2027 | Das Erste
  • Bild: SWR/ picture-alliance / dpa /dpaweb / ASSOCIATED PRESS

Eine dreiteilige ARD-Dokuserie über den Traum vom Fliegen, einem Sieg für die Ewigkeit, einem Sturz in die Unendlichkeit und dem schwierigen Weg zurück ins Leben.

2002 schreibt Sven Hannawald Sportgeschichte: Als erster Skispringer überhaupt gewinnt er alle vier Springen der Vierschanzentournee. Hannawald wird zum Teenie-Idol, die „Goldenen Adler“ zu Superstars. Millionen verfolgen gebannt die Wettkämpfe, kreischende Fans säumen die Schanzen, Hannawalds Poster hängen in Jugendzimmern. Skispringen ist plötzlich Popkultur, die Athleten sind gefeierte Stars, ihre Erfolge ein nationales Ereignis. Eine Euphorie, die weit über den Sport hinausgeht – und in der Sven Hannawald zum Gesicht eines beispiellosen Hypes wird.

Kameras, Schlagzeilen und die unbändige Erwartungshaltung der Öffentlichkeit werden zu ständigen Begleitern und für Hannawald zunehmend zur Belastung. Der Druck wächst, bis er ihm nicht mehr standhalten kann. Wegen Depressionen zieht er sich aus der Öffentlichkeit zurück und beendet 2004 seine Karriere. Es folgen Jahre der Orientierungslosigkeit, der Selbstzweifel und der Suche nach einem Weg zurück – ins Leben und zu sich selbst.

Die Autoren Sebastian Dehnhardt und Mario Kottkamp zeichnen Sven Hannawalds außergewöhnlichen Lebensweg nach und lassen Weggefährten, Zeitzeugen und Hannawald selbst zu Wort kommen. Von den Anfängen im „Sächsisch-Sibirien“ des Erzgebirges über das Skiinternat im Schwarzwald bis zu den ersten Erfolgen, den ersten Rissen, großen Triumphen, großer Leere, alle Höhen, alle Tiefen – das Porträt eines der größten deutschen Sportstars.



Mehr Being-Formate:

Ab dem 22. Oktober in der ARD Mediathek: Being Sebastian Vettel



Doku-Serie (3 x 30 Min)

Der große Stasi-Leak: Helden oder Verräter?

(MDR) Ab 2. November 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 10. November 2026 | 20:15 Uhr | MDR Fernsehen
  • Bild: ARD

1992 sorgt eine anonym erstellte Liste mit den Klar- und Decknamen von 4.500 mutmaßlichen Inoffiziellen Mitarbeitern der Stasi in Halle für einen der größten Datenskandale im wiedervereinigten Deutschland. Doch wer sie erstellt und veröffentlicht hat, bleibt mehr als drei Jahrzehnte ein Geheimnis. In „Der große Stasi-Leak – Helden oder Verräter“ treten die Urheber der Liste erstmals vor die Kamera und erzählen von geschmuggelten Mikrofilmen, konspirativen Aktionen und einer Tat, die Freundschaften, Biografien und die Öffentlichkeit erschüttert.

Die Dokumentation rekonstruiert einen beispiellosen Akt zivilen Ungehorsams und stellt die bis heute aktuelle Frage: Wie weit darf man für die Wahrheit und seine Überzeugungen gehen?

Eine Produktion von flow MEDIA im Auftrag des MDR.





Investigative Dokumentation (30 Min)

Report München: DAs Phantom der Geheimdienste

(BR) Ab 3. November 2026 | für zwei Jahre | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 3. November 2026 | 21:45 Uhr | Das Erste
  • Bild: KI-erzeugt

Er war der wohl raffinierteste, skrupelloseste Betrüger und Doppelagent des Kalten Krieges. Er versprach, Atomwaffen zu bauen und zockte Firmen und Regierungen ab. Sein Trick: Er gab sich wahlweise als hochdekorierter Professor oder international bestens vernetzter Atomphysiker aus. Dabei hatte er nie an einer seriösen Universität einen Abschluss erworben. Selbst in Fachkreisen ist sein Name weithin unbekannt. Tausende Seiten früher streng geheimer Akten, Bilddokumente und Interviews mit Zeitzeugen erzählen jetzt erstmals die Geschichte eines Mannes, der mit seinem aufgesetzten Charme seine Opfer um den Finger wickelte und dabei jede Menge Geld machte.



Reportagen, Deutschland 2026 (20-45 Min.)

Y-Kollektiv

(MDR/RBB/MDR/WDR/BR) Immer montags | für zwei Jahre | in der ARD Mediathek
  • Bild: © Radio Bremen

4. November 2026: Y-History: Bodybuilding – Forever Strong (MDR)

Pumpen, schwitzen, strikte Diät: Bodybuilding ist weit mehr als Kraftsport. Es ist ein Lebensstil – und ein körperlicher Exzess. Ausgehend vom Gold‘s Gym nahe dem Venice Beach in Los Angeles/USA tritt Bodybuilding ab den 1970er Jahren seinen Siegeszug über die ganze Welt an. Stars, wie Arnold Schwarzenegger gewinnen nicht nur Titel, sondern werden durch Filme wie „Conan der Barbar“ zur Ikone und zum Role-Model. Y-Kollektiv-Reporterin Marie Landes ergründet, wie aus Bodybuilding ein popkulturelles Massenphänomen werden konnte.

16. November 2026: Trainsurfer – Tödlicher TikTok-Hype (AT) (RBB)

Sie klettern auf fahrende S-Bahnen, Regionalzüge und ICEs, filmen sich dabei und verbreiten die Aufnahmen auf TikTok, Instagram und Snapchat: Trainsurfing ist lebensgefährlich – und trotzdem zieht die Szene seit ein paar Jahren wieder mehr junge Menschen an. Was treibt sie dazu, sich für wenige Minuten Adrenalin einer tödlichen Gefahr auszusetzen? Und welche Rolle spielt Social Media dabei?

23. November 2026: Gefangen im Chaos – wenn Wegwerfen unmöglich wird (MDR)

Marina führt ein ganz normales Berufsleben. Doch hinter ihrer Wohnungstür verbirgt sie ein Chaos, von dem niemand etwas wissen soll: In ihrer Wohnung stapeln sich die Dinge, ein Zimmer hat sie seit Jahren nicht mehr betreten, Besuch bekommt sie nur von den Menschen, die ihr mit ihrer Krankheit helfen. Die Y-Kollektiv-Reporter Anne Thiele und Philipp Katzer begleiten sie auf dem Weg, aus diesem Chaos herauszukommen.

Andere machen mit Wohnungen, in denen Messies und Menschen mit pathologischem Hortungsverhalten leben, Millionen Klicks. Der 19-jährige Tomas Martens räumt ein zugestelltes Haus aus und dokumentiert die Verwandlung auf Social Media. Millionen schauen zu, wie aus Chaos wieder Ordnung wird. Woher kommt diese Faszination – und was bleibt in den spektakulären Vorher-Nachher-Bildern unsichtbar?

30. November 2026: Der weiße Tod: Abseits der Piste – zwischen Kick und Katastrophe (WDR/BR)

Immer mehr junge Wintersportler:innen zieht es ins freie alpine Gelände – angelockt von der Aussicht auf Social-Media-Fame. Als leidenschaftlicher Skifahrer beobachtet Y-Kollektiv-Reporter Tim Schreder diesen riskanten Hype seit Jahren mit Sorge, vor allem seit ein Bekannter bei einem Lawinenunglück starb. Die Y-Kollektiv-Reportage ist eine persönliche, emotionale Reise in die faszinierende, aber auch erschreckend gefährliche Welt des Freeridens: Was treibt junge Menschen dazu, für spektakuläre Instagram-Bilder ihr Leben aufs Spiel zu setzen?



KRIMIs (90 Min.)

tATORT & pOLIZEIRUF 110

(ARD Degeto Film/SRF/WDR/HR/RBB) Freitags | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: sonntags | 20:15 Uhr | Das Erste
  • Bild: WDR/BAVARIA FICTION GmbH/Martin Valentin Menke

Tatort: Narrentanz

  • Bild: SRG SSR/Pascal Mora

Tatort: Frei wie ein Adler

  • Bild: HR/Sommerhaus Filmproduktion/Tatiana_Vdovenko

Tatort: Vier Finger

Ab 6. November 2026: Tatort: Frei wie ein Adler (ARD Degeto Film/SRF)

Ein junger Mann mit Downsyndrom und ein ehemaliger Rockerboss stehen im Zentrum der Ermittlungen der Kommissarinnen Isabelle Grandjean und Tessa Ott. Der neue Zürcher "Tatort: Frei wie ein Adler“ ist inklusiv besetzt, unter anderem mit Schauspielenden des Zürcher Theaters Hora.

Ab 13. November 2026: Tatort: Narrentanz (WDR)

Mord im Münsteraner Karnevalstrubel: Kriminalhauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) werden im „Tatort – Narrentanz“ in die glitzernde Welt des westfälischen Karnevals katapultiert.



Ab 20. November 2026: Tatort: Vier Finger (HR)

In ihrem vierten Fall ermittelt das neue Frankfurter Tatort-Team Azadi und Kulina zu einem politisch motivierten Attentat auf die iranische Opposition in Deutschland. Um den Attentäter nach Deutschland zu locken, entwickelt Azadi einen gefährlichen Plan.

Ab 27. November 2026: Polizeiruf 110: Stalker (RBB)

Die Kommissar:innen Alexandra Luschke (Gisa Flake) und Karl Rogov (Frank Leo Schröder) werden zu einem Tatort nach Slubice gerufen: Eine Kollegin vom polnischen Zoll wurde ermordet. Wie sich herausstellt, wurde sie nicht nur im echten Leben bedroht, sondern war auch Opfer von Cybermobbing.



ARD STory, Deutschland 2026 (45 Min.)

Wie Deutsch ist ein deutsches AUto?

(MDR) Ab 10. November 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek
  • Bild: Hoferichter & Jacobs GmbH und Pia Schindler

Zwickau, Sachsen: 11.000 Menschen arbeiten im VW-Werk, das als eines der modernsten Elektroauto-Werke Europas gilt. Doch bald könnte es schließen. Denn nur bis 2030 gibt es eine Garantie für den Standort. Laut Medienberichten droht im Rahmen des Sparprogramms des VW-Vorstands danach die Schließung. 2031 könnte das letzte Auto vom Band rollen. Für die Region wäre es eine Katastrophe.

Die ARD Story zeigt am Beispiel Zwickau, wie abhängig solche Standorte von globalen Entwicklungen sind. Wie konnte es so weit kommen? Gemeinsam mit Auto-Experte und Influencer Thomas Majchrzak von „Autogefühl" und einem Team von VW wird im Werk Zwickau ein VW ID.3 auseinander gebaut – und an verschiedenen Bauteilen die Geschichte dieser Abhängigkeit erzählt. Die Batteriezellen stammen überwiegend von chinesischen Herstellern, die Halbleiter aus Taiwan, Singapur und China, der Kabelstrang aus Tunesien. Als der Ukraine-Krieg begann, brachen Lieferungen ab und im Werk standen zwischenzeitlich die Bänder still. Auch bei der Software machte sich VW über Jahre abhängig, die eigene Softwaretochter scheiterte mit Milliardenverlusten. Auf dem wichtigen Markt China verlor man zunehmend Kundschaft. Und auch in Deutschland erfüllte die Nachfrage lange Zeit nicht die Erwartungen.

Die Folgen reichen weit über das Werk hinaus. Die ganze Region ist vom Werk abhängig. „Wenn die bei VW Schnupfen haben, haben wir eine ziemlich schwere Grippe", sagt ein Mitarbeiter beim Zulieferer Schnellecke. Auch die Bäckerfamilie Zwicker verkauft weniger Frühstücksgebäck, seit VW und Zulieferer von drei auf zwei Schichten reduzierten – eine Werksschließung würde den Betrieb hart treffen. Selbst der örtliche Fußballverein spürt, dass Sponsoren zurückhaltender werden.

Die Dokumentation zeigt aber auch, dass es anders geht: Ein Zulieferer aus Fulda hat sich bewusst breit aufgestellt und ist dadurch weniger abhängig. Mit den hohen Energie- und Arbeitskosten des Standorts Deutschland kämpft das Familienunternehmen trotzdem.

So entsteht das Bild eines Wirtschaftsmodells, das über Jahrzehnte funktioniert hat und nun an mehreren Stellen gleichzeitig unter Druck gerät: durch ausgelagerte Wertschöpfung, externalisiertes Know-how, politisches Hin und Her wie bei der gestrichenen E-Auto-Prämie und Entscheidungen von VW, die am Kunden vorbei gingen. Die Abhängigkeiten waren absehbar und sie sind kein Schicksal. Unternehmen und Politik können sie verringern.

Die ARD Story „Wie deutsch ist ein deutsches Auto?" erzählt von den Abhängigkeiten einer Industrie, die ums Überleben kämpft. Und von einer Region, die vom Auto lebt und um ihre Zukunft bangt.

Film von Malte Möller



Comedy-Serie, Deutschland 2026 (6 x 30 Min.)

Jossi

(SWR/arte) Ab 13. November 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 20. November 2026 | 0:05 Uhr | Das Erste
  • Bild: SWR/Odeon Fiction

Die Germanns sind als russland-deutsche Migranten vor bald 30 Jahren nach Berlin gezogen, aber in die sogenannte „Mitte der Gesellschaft“ haben sie es bis heute nicht geschafft. Der ambitionierte Wanja (Jannik Schümann) will als Schauspieler Karriere machen, arbeite aber im Escape-Room seines Kumpels Assaf. Seine Eltern Boris (Rezo Tschchikwischwili) und Sveta (Marina Weis) betreiben ein russisches Restaurant, das Boris nur mit Kaviarfälschung vor dem Konkurs retten kann, wovon die Jura studierende Tochter Mascha (Irina Kurbanova) möglichst nichts mitbekommen soll.

Als der amerikanische Star-Regisseurs Sam Rosenberg (Thomas Loibl) einen russischsprechenden Schauspieler sucht, der aufgrund von Diversity-Richtlinien gleichzeitig Jude sein soll, gibt Wanja kurzerhand vor, jüdisch zu sein. Was könnte da schon schief gehen? Während der Vorbereitungen verliebt er sich in die erfolgreiche und schlagfertige Schauspielerin Dana Gold (Nilam Farooq), die tatsächlich Jüdin ist und vor der Wanja seine Lüge unbedingt verbergen will.

Bei dem Versuch, sich aus dem Schlamassel herauszuwinden und trotzdem die Rolle zu sichern, zieht Wanja seine gesamte Familie mit rein. Allesamt stolpern sie von einer Unwahrheit in die nächste. Und als Wanja sich vor der Synagoge spontan auf einen Angreifer wirft, wird er plötzlich zum berühmtesten Juden Deutschlands.

In der Culture-Clash-Comedy „Jossi“ geht es um Identität und Migration, um Diversity und kulturelle Aneignung, Russland und Judentum, um Liebe und Lüge. Und um die Komik von Familiendynamiken, ganz unabhängig von Herkunft. Nicht in schwarz oder weiß, sondern mit Sinn für Widersprüche, mit Leichtigkeit und mit Herz. Mit viel Humor und Milieukenntnis schuf das Autorenteam aus Headautor Jonas Zimmermann, Leo Khasin und Andrej Sorin absurde Situationen und pointierte Dialoge, die von Regisseur Wolfgang Groos mit einem spielfreudigen Ensemble rund um Jannik Schümann und Nilam Farooq zum Leben erweckt wurde.

Doku-Serie, Deutschland 2026 (6 x 30 Min.)

Geheimsache Doping: Kinder

(RBB) Ab 13. November 2026 | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 16. November 2026 | ab 23:30 Uhr | Das Erste
  • Bild: EyeOpening.Media/Reuters/RBB

Es ist eines der größten Verbrechen im internationalen Sport: Kinderdoping.

Hormonpillen, Spritzenkuren, Blutdoping: Minderjährige werden von Trainern, Ärzten und manchmal sogar den eigenen Eltern ohne Skrupel mit gesundheitsgefährdenden Mitteln und Methoden auf Sieg getrimmt. Erfolg um jeden Preis – in einer Welt, in der das Milliarden-Business des Spitzensports keine Grenzen kennt.

Das riesige Ausmaß des Kinderdopings war bisher kaum erfasst: Nach neuesten Schätzungen sind weltweit mindestens zehn Millionen Minderjährige betroffen. Die kriminellen Praktiken – In der Sportwelt seit Jahrzehnten ein Tabu. Politik und Verbände verschließen die Augen. Selbst dann, wenn Kinder sterben.

Hajo Seppelt und sein Team leuchten diesen Abgrund des Sports aus, tiefgründig und umfassend. Für die ARD-Dopingredaktion haben sie sechs Jahre lang zu Fällen in mehr als 50 Ländern recherchiert. Sie beschreiben bewegende Schicksale, berichten über zerplatzte Kinderträume, verfolgen skrupellose Drahtzieher und Geschäftemacher, entlarven tatenlose Funktionäre.

„Geheimsache Doping: Kinder“, die sechsteilige Doku-Serie, zeigt:

• offenbar systemisches Kinderdoping, von dem eine der reichsten Ligen der Welt profitiert

• exklusive Enthüllungen zu einem Kinderdoping-Fall mit Todesfolge

• erschütternde Schicksale gedopter Kinder, die offen über ihr Martyrium sprechen

• das Leid von Eltern, die ihre Kinder durch Doping verloren haben

• die dramatischen körperlichen und seelischen Folgen von Kinderdoping bis ins hohe Alter

• Jugendliche, die sich selbst mit Hilfe von Internet und Social Media dopen

Eine weltumspannende Spurensuche, fesselnd und aufrüttelnd: Wohl noch nie kamen journalistische Recherchen den Wurzeln und dem Wesen von Kinderdoping so nahe.



Dokumentation, Deutschland 2026 (30 Min.)

Money Maker: Bastian Keller – Der Millionentrader

(BR) Ab 17. November 2026 | für zwei Jahre | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 17. November 2026 | 00:05 Uhr | Das Erste
  • Bild: ARD

Mit Anfang 20 verliert er alles. Seine Ersparnisse sind weg, das Konto leer, sogar sein Auto muss er verkaufen. Für Bastian Keller ist das der Tiefpunkt. Doch statt aufzugeben, zieht er Konsequenzen aus seinen Fehlern an der Börse: Er arbeitet sich tiefer in die Welt der Finanzmärkte ein, lernt aus seinen Verlusten und beginnt, sein Wissen weiterzugeben. Daraus entsteht eine Trading-Community, mit der er vor allem junge Menschen für Finanzbildung, Kapitalmärkte und private Vorsorge begeistern will.

Nur wenige Jahre später verdient der gebürtige Bayreuther als Profi-Trader manchmal sechsstellige Summen innerhalb weniger Minuten und lebt in Dubai. "Money Maker" erzählt die Geschichte eines Mannes, dessen Leben von Risiko, Disziplin und permanentem Leistungsdruck geprägt ist. Während viele vom schnellen Reichtum träumen, weiß Keller aus eigener Erfahrung, wie schmal der Grat zwischen Erfolg und Absturz sein kann.

Sein Weg führt vom fränkischen Durchschnittsleben über eine sichere Karriere bei Mercedes bis in die internationale Trading-Szene. Die Dokumentation gewährt Einblicke in eine schillernde Welt zwischen Freiheit und Verantwortung, Millionengewinnen und der ständigen Gefahr, alles wieder zu verlieren.



Dokumentarfilm, Deutschland 2026 (75 Min.)

KI – Die letzte Erfindung der Menschheit?

(BR) Ab 18. November 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 23. November 2026 | 23:35 Uhr | Das Erste
  • Bild: Getty Images/Henk Badenhorst, Getty Images/Jay Coneyl, Getty Images/tqtqstudio/Imazins, Getty Images/glamstock/Imazins; Montage: Maximilian Rügamer

KI-Systeme hacken Unternehmen, täuschen ihre Entwickler oder wehren sich in Tests gegen ihre Abschaltung. Führende Forscher warnen vor existenziellen Risiken – bis hin zum Verlust der Kontrolle über eine Technologie, die bald intelligenter sein könnte als wir. "KI – Die letzte Erfindung der Menschheit?" ist der Film zur wichtigsten Frage unserer Zeit. Er erklärt, wie wir an diesen Punkt gekommen sind, welche Gefahren tatsächlich bestehen – und warum die jetzigen Weichenstellungen entscheidend für die Zukunft der Menschheit sein könnten. Der Film nimmt uns mit auf eine Reise durch die Geschichte der Künstlichen Intelligenz – von den ersten visionären Ideen bis zu einer Technologie, die heute als die wohl mächtigste überhaupt gilt. In diesem Dokumentarfilm äußern sich alle drei Wegbereiter der modernen KI: die "Godfathers of AI" Geoffrey Hinton, Yoshua Bengio und Yann LeCun – während LeCun die Risiken für beherrschbar hält, gehören Hinton und Bengio heute zu den wichtigsten Warnern vor einer Technologie, die sie selbst mitentwickelt haben.

Der Film blickt hinter die Kulissen der KI-Entwicklung: Ehemalige Mitarbeiter führender Unternehmen sprechen über interne Bedenken. Forscher zeigen, wie KI-Systeme Sicherheitsmechanismen umgehen. Es geht aber auch um betroffene Eltern, die von den verheerenden Folgen von KI-Chatbots für das Leben ihrer Kinder berichten. Und um die Geschichte von ChatGPT-Nutzern, die von KI-Sprachmodellen in den Selbstmord oder an den Rand der Selbstzerstörung gedrängt wurden.

Im Mittelpunkt steht zudem das Szenario eines möglichen "Takeovers" durch die KI: Schon bald könnten Systeme ein Maß an Autonomie und Komplexität erreichen, das sie unkontrollierbar macht. Der Film beschreibt diese existenziellen Risiken – und fragt, wie wir sicherstellen können, dass immer intelligentere Maschinen unter unserer Kontrolle bleiben.

Talk (30 Min.)

Draußenpolitik – Folge 7

(WDR) Ab 18. November 2026, 19:00 Uhr | für ein Jahr | in der ARD Mediathek
  • Bild: WDR

Draußenpolitik bringt den Politik-Talk dahin, wo die Menschen sind! Louis Klamroth reist durch Deutschland und diskutiert mit Politikern, Experten, Prominenten und Bürgern über die Themen, die unsere Gesellschaft aktuell bewegen. Der neue Polit-Talk mit Louis Klamroth.

Thema und Gäste werden kurzfristig bekanntgegeben.

Doku-Serie, Deutschland 2026 (3 x 30 Min.)

Operation Cobalt

(HR/NDR/WDR/ARD Kultur) Ab 20. November 2026, 17:00 Uhr | für fünf Jahre | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 25. November, 2. und 9. Dezember 2026 | hr Fernsehen und 7. Dezember 2026 | ab 22:45 Uhr | NDR Fernsehen
  • Bild: hr/Nicolas de Leval Jezierski/Egmont Koch/DRIVE BETA

Es ist einer der spektakulärsten Kriminalfälle der deutschen Geschichte: 1994 werden aus der Frankfurter Schirn drei Meisterwerke von William Turner und Caspar David Friedrich geraubt. Ihr Wert: 70 Millionen Mark. Nicht nur die Stadt Frankfurt steht unter Schock, sondern auch die Tate London und die Hamburger Kunsthalle, denen die gestohlenen Bilder gehören. Die Diebe werden schnell gefasst, doch die Gemälde bleiben verschwunden. Es beginnt eine mehr als zehnjährige Suche, bei der nicht nur Ländergrenzen überschritten werden. Denn die Tate startet eine geheime Mission: "Operation Cobalt". Ex-Scotland-Yard-Agenten und ein Anwalt mit besten Kontakten in die Unterwelt sollen die Bilder zurückbringen. Doch welche Deals kann man eingehen – und wie weit sollte man gehen, um Kunst zu retten? Die dreiteilige True-Crime-Serie rekonstruiert die skurrile Jagd nach den Bildern mit Archivmaterial, Grafik-Novel-Elementen und spannenden Zeitzeugeninterviews. Erzählt von True-Crime-Podcasterin Leonie Bartsch („Mord auf Ex“).



Weltspiegel Doku, Deutschland 2026 (45 Min.)

Social Media verbieten – Das Australien-Experiment

(NDR) Ab 22. November 2026 | für zwei Jahre | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 22. November 2026 | 18:30 Uhr | Das Erste
  • Bild: NDR

Australien hat umgesetzt, worüber in Europa noch immer diskutiert wird: Seit Ende 2025 sind Social-Media-Konten für unter 16-Jährige offiziell verboten. Kein Instagram, kein TikTok, kein Snapchat – zumindest nicht legal. Der Staat greift ein. Das klingt entschlossen. Aber funktioniert es auch? Die „Weltspiegel“-Doku begleitet Familien, Jugendliche und Expert*innen durch ein Land, das zum weltweiten Testlabor digitaler Regulierung geworden ist. Was kann man aus Australiens Experiment lernen?

Film von Christiane Justus und Philipp Nöhr



Dokumentation, Deutschland 2026 (45 Min.)

Beyond Alpenüberquerung

(BR/WDR) Ab 24. November 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek
  • Bild: BR

Wer bin ich, wenn nichts mehr ablenkt? Im Herbst brechen die Bergfreundinnen Kaddi und Toni zu einer außergewöhnlichen Reise auf: Elf Tage wandern sie durch die einsamen Seealpen Südfrankreichs bis ans Mittelmeer. Umgeben von spektakulärer Natur und wild lebenden Tieren bleibt ihnen vor allem eines: Zeit. Zeit für sich, für ihre Freundschaft und für die Fragen, die im Alltag oft keinen Platz haben.

Denn die beiden stehen an ganz unterschiedlichen Punkten in ihrem Leben. Will Toni Mutter werden? Und woher nimmt Kaddi ihren Selbstwert, wenn sie älter wird? Zwischen körperlicher Anstrengung, Stille und überwältigender Natur kommen sie Antworten näher – und sich selbst.





Dokumentation, Deutschland 2026 (45 Min.)

team.recherche: Peptide – Wundermittel ohne Zulassung?

(WDR) Ab 26. November 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek
  • Bild: WDR

Peptide werden als Wundermittel für Muskelaufbau und junge Haut gefeiert. Sie trenden auf TikTok und Reddit. Auch in Deutschland spritzen sich immer mehr Menschen diese Substanzen, die oft aus dubiosen Onlineshops stammen. Auf eigenes Risiko.

team.recherche reist für „Peptide: Wundermittel ohne Zulassung“ in die USA, wo der Umgang mit dem Trend erstaunlich offen ist. In Deutschland bewegen sich Konsument:innen in einem Graumarkt. Als vermeintliche „Research Chemicals“ deklariert, fehlen bei Peptiden Arzneimittelzulassungen und klinische Studien. Notärzte warnen vor Nebenwirkungen, und einzelne Konsument:innen erleben schwere Komplikationen wie Leber- oder Nierenschäden.

Doch wer verkauft die Substanzen und profitiert vom Boom? Die Spur führt nach Polen, einem europäischen Drehkreuz für den Versand. Und welche Rolle spielt ein Labor in Tschechien, das günstige Reinheitstests für diese Shops und Konsumenten anbietet? team.recherche untersucht: Wie gefährlich sind die neuen Peptide? Muss die deutsche Politik schnell reagieren, um die Gesundheit von Verbraucher:innen zu schützen?

Ein Film von Franziska Wielandt, Marlene Halser, Ronja Lou Ruland und Jana Heck Redaktion: Nicole Ripperda, Martin Suckow







Highlights im OKtober 2026

Mini-Serie, Deutschland 2026 (6 x 45 Min.)

Breitscheidplatz 19/12

(ARD Degeto Film/rbb/ NDR/ HR) Ab 30. Oktober 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 1. November 2026 | 21:45 Uhr + 6. November | 23:55 Uhr | Das Erste
  • Bild: ARD Degeto Film/HR/NDR/RBB/Neuesuper GmbH/ Hubert Mican

Deutschland 2015: Der Islamische Staat rekrutiert Kämpfer im syrischen Bürgerkrieg. Der NRW-Staatsschützer Laudin (Albrecht Schuch) beobachtet einen Medizinstudenten (Doguhan Kabadayi), der sich den Terrormilizen anschließen möchte. Um an die Hassprediger heranzukommen, die junge Männer radikalisieren, schleust Laudin einen Informanten in das IS-Milieu ein: den Ex-Kriminellen Murat Cem (Tamer Trasoglu), der sich seine riskanten Dienste bezahlen lässt. Dank seiner Freundschaft mit dem Prediger Salaman (Damir Avdic) findet der abgebrühte Cem bald einen Platz in der Bruderschaft. Dort lernt er einen jungen Mann kennen, den er für den Idealtypen eines künftigen Attentäters hält: Anis Amri (Wael Alkhatib), ein labiler und gewaltbereiter Einzelgänger. Cems Hinweisen geht die junge Polizeibeamtin Isra (Bayan Layla) nach, die selbst mit ihrer Familie aus dem Irak geflohen ist. Doch der BKA-Experte Heyse (Hanno Koffler) hält Amri für einen kleinen Fisch.

Während Frankreich von Terrorwellen erschüttert wird, erwartet Laudin einen Anschlag in Deutschland. Im Nebel aus Befugnissen und Rivalitäten fällt Anis jedoch durchs Raster. Als er am 19. Dezember in Berlin zu einer Amokfahrt aufbricht, stellt sich niemand in den Weg…

Die Amokfahrt auf einem Berliner Weihnachtsmarkt, die Trauer um die Opfer vom Breitscheidplatz und viele offene Fragen – der 19. Dezember 2016 steht für einen der schwersten Terroranschläge in der Geschichte der Bundesrepublik. Entlang wahrer Begebenheiten und genau recherchierter Ereignisse, verdichten Regisseur David Nawrath mit Co-Autor David Marian und dem Autorenteam – in teils fiktionalen Elementen und Figuren – das Bild eines multiplen Staatsversagens in der sechsteiligen Serie.

Trotz eines dreijährigen Bundestags-Untersuchungsausschusses, dessen Dokumente bis heute größtenteils unter Verschluss geblieben sind, bleiben schmerzliche Fragen der Verletzten, Angehörigen und der Öffentlichkeit auch zehn Jahre nach „19/12“ unbeantwortet.

Mystery-Serie, Deutschland 2026 (6 x 30 Min.)

House of Yang

(SWR) Ab 9. Oktober 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 9. Oktober 2026 | 23:55 Uhr | Das Erste
  • Bild: SWR

Ein kleiner, abgeschiedener Ort im tiefsten Schwarzwald. Zwei Mädchen verschwinden aus ein und demselben Haus. Das erste Mädchen 1949, das zweite 1999. Sie tauchen nie wieder auf.

In der Mysteryserie „House of Yang“ kommt Jessie nach Jahren in das verlassene Haus ihrer Familie zurück und wird hineingesogen in die Geschichte ihrer deutsch-chinesischen Familie, die auf unheilvolle Weise mit dem Haus verbunden ist.

Verschwunden im Nichts

Jessie muss sich mit ihrer Teenager-Tochter Mila im Schlepptau nicht nur dem Verkauf ihres Elternhauses im Schwarzwald stellen, sondern auch dem traumatischsten Erlebnis ihrer eigenen Jugend, bei dem ihre kleine Schwester Isabel auf unerklärliche Weise verschwand. Zu spät begreift sie, welche Gefahr auch für sie und Mila in der Dunkelheit des Hauses lauert. Eine Gefahr, entstanden aus der Kluft, die seit Generationen durch ihre deutsch-chinesische Familie geht. Inmitten von schleichendem Horror und unerklärlichen Ereignissen stellt sich die Frage: Sind wir dazu verdammt, die tragischen Fehler unserer Eltern und Großeltern zu wiederholen? Oder gibt es einen Ausweg aus ererbtem Trauma, um einen eigenen Weg zu beschreiten, frei und unbelastet von der Vergangenheit?

Vor und hinter der Kamera

Erfunden und geschrieben wurde die Serie von Showrunnerin Stefanie Ren, die Regie der sechs Folgen übernahm Mia Spengler. „House of Yang“ ist eine Produktion der Wood Water Films in Koproduktion mit dem SWR und wurde von der MFG Baden-Württemberg gefördert. Produzenten sind Arto Sebastian, Karoline Henkel und Jasper Ph. Mielke, Wood Water Films. In den Hauptrollen standen Elisa Hofmann, Purnima Grätz, Linda Chang, Andrea Guo, Vladimir Burlakov, Emma Bading, Ursula Werner, Antonia Bill und Max Woelky vor der Kamera von Zamarin Wahdat. Ausgestattet wurde das mysteriöse Haus von Cosima Vellenzer, die Kostüme schufen Juliane Maier und Judith Stryczek, die Musik stammt von Marc Fragstein, das Casting lag bei Lisa Stutzky und die Montage bei Anna Nekarda und Linda Bosch. Die Redaktion liegt bei Katharina Dufner.

Wettbewerbssieger

Das Konzept zu „House of Yang“ war 2024 Sieger des Ideenwettbewerbs „Tief im Südwesten“, den der SWR für die beste Idee zu einer originären und im Südwesten verorteten Serie ausgeschrieben hatte. Mit dem aufregenden Genre, dem fesselnden Aspekt interkultureller Geschichte und dem Setting Schwarzwald setzte sich Showrunnerin Stefanie Ren gegen 180 Mitbewerber:innen durch. Im Februar 2026 feierte „House of Yang“ Weltpremiere im Rahmen von Berlinale Special, als einzige deutsche Serie im Programm.

Mini-Serie, Deutschland 2026 (6 x 45 Min.)

Das Vergessen – Spurlos im Moor

(ARD Degeto Film/ORF) Ab 23. Oktober 2026 | für drei Monate | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 24. Oktober 2026 | 20:15 Uhr und 25. Oktober | 21:45 Uhr | Das Erste
  • Bild: ARD Degeto Film/ORF/Mona Film/Victoria Herbig/Landsiedl

Wenn die eigene Erinnerung zum gefährlichsten Gegner wird: Sechs Monate lang fehlt von Amelie jede Spur. Dann wird ihre Leiche in einem abgelegenen Moor gefunden. Für ihre Tante, die Polizistin Pia Kraus (Julia Koschitz), steht fest: Sie will den Mörder ihrer Nichte finden. In der ARD Degeto/ORF-Koproduktion gerät Pia in einen doppelten Wettlauf mit der Zeit: Während sie immer tiefer in die Geheimnisse ihres eigenen Dorfes vordringt, breitet sich eine persönliche Veränderung wie ein düsterer Schatten über ihre Arbeit und ihr Leben aus. Je näher Pia der Wahrheit kommt, desto mehr gerät ihre eigene Wahrnehmung ins Wanken.

„Das Vergessen – Spurlos im Moor“ ist ein Krimi-Thriller über einen Mord, der eine ganze Dorfgemeinschaft erschüttert und längst verdrängte Geheimnisse ans Licht bringt. Die sechsteilige Serie verbindet einen düsteren Kriminalfall mit einer unheimlichen Spurensuche: Was geschah wirklich in der Nacht, in der Amelie verschwand? Wem kann Pia noch trauen? Und was ist in diesem Dorf über Jahre verborgen geblieben?

Unter der Regie von Daniel Geronimo Prochaska und Johanna Moder spielen an der Seite von Julia Koschitz u. a. Matthias Koeberlin, Anja Pichler, Fabia Matuschek, Martina Ebm, Bardo Böhlefeld, Regula Grauwiller, Julian Looman, Oliver Rosskopf, Leopold Pallua und León Orlandianyi.

Inhalt: Die Polizistin Pia Kraus (Julia Koschitz) will das mysteriöse Verschwinden ihrer 17-jährigen Nichte Amelie (Fabia Matuschek) aufklären. Sechs Monate fehlt von ihr jede Spur, dann wird ihre Leiche in einem nahegelegenen Moor gefunden. Der grausame Fund erschüttert nicht nur Amelies Mutter Caro (Martina Ebm), sondern das gesamte Dorf. Für Pia beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Sie will den Mörder finden. Doch während der Ermittlungen erhält sie selbst eine erschütternde Diagnose: eine frühe Form von Alzheimer. Ihre Erinnerungen beginnen zu verblassen, ihre Wahrnehmung gerät immer mehr ins Wanken. Der Druck wächst und belastet ihre Familie, ihre Freundschaften und die gesamte Dorfgemeinschaft. Je tiefer Pia in den Fall eintaucht, desto mehr stößt sie auf ein Geflecht aus Geheimnissen, Lügen und verdrängten Konflikten. Und mit jeder neuen Spur stellt sich die Frage, wie sehr sie ihrer eigenen Wahrnehmung noch vertrauen kann. Die Antworten, die Pia schließlich findet, bringen weder Frieden noch Erlösung – weder für sie noch für das Dorf.

Spielfilm, Deutschland 2026 (90 Min.)

Sommer auf Asphalt

(NDR/arte) Ab 2. Oktober 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 21. Oktober 2026 | 20:15 Uhr | Das Erste
  • Bild: Sommer auf Asphalt: NDR/Westend61/Frizzi Kurkhaus

Les, eine energiegeladene Fahrradkurierin, hält von der Zukunft nicht viel und genießt ihren chaotischen Alltag zwischen rasanter Lieferung und spontanen Partys. Doch das Auftauchen ihres entfremdeten Vaters Bert und ihre ungeplante Schwangerschaft stellen ihr Leben auf den Kopf. Fahrradkurier Tyler – der Erzeuger und selbst noch ein Kind – hätte richtig „Bock“ auf ein Baby, genau wie Roya, die Frau, mit der Les gerade ins Bett geht und von der sie insgeheim gerne viel mehr hätte. Les` Welt gerät aus den Fugen; und dabei hat Bert ihr noch gar nicht gesagt, dass er ein ernstes Problem hat …

Krimis (120 Min.)

Tatort + Polizeiruf 110

Freitags | vorab in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: sonntags | 20:15 Uhr | Das Erste
  • Bild: SWR/Benoît Linder

„Tatort: Explosive Mischung“ mit dem Team aus Ludwigshafen

  • Bild: NDR/ARD/Anatol Kotte

„Tatort: Unter Freunden“ und „Tatort: Unter Freinden“ mit dem Team aus Kiel. Einstand für Karoline Schuch als Polizeipsychologin Elli Krieger.

Kriminalhauptkommissar Felix Voss (Fabian Hinrichs) und Kriminalhauptkommissarin Emmy Rathgeber (Rosalie Thomass) auf dem Staffelberg.

  • Bild: NDR/Christine Schroeder

„Polizeiruf 110: Sie haben Namen“ mit dem Team aus Rostock

An den Sonntagen laufen folgende Tatort- und Polizeiruf 110-Erstausstrahlungen im Ersten und in der ARD Mediathek:



Tatort: Explosive Mischung (SWR) Ab 2. Oktober 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 4. Oktober 2026 | 20:15 Uhr | Das Erste Team Ludwigshafen



Tatort: Unter Freunden (1) (NDR) 9. Oktober 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 11. Oktober 2026 | 20:15 Uhr | Das Erste Neues Team Kiel | Einstand für Karoline Schuch als Polizeipsychologin Elli Krieger.



Tatort: Unter Feinden (2) (NDR) 16. Oktober 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 18. Oktober 2026 | 20:15 Uhr | Das Erste Neues Team Kiel | Einstand für Karoline Schuch als Polizeipsychologin Elli Krieger.



Tatort: Gottesgarten (BR) 23. Oktober 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 25. Oktober 2026 | 20:15 Uhr | Das Erste Team Franken | Einstand für Rosalie Thomass als Kriminalhauptkommissarin Emmy Rathgeber.



Polizeiruf 110: Sie haben Namen (NDR) 30. Oktober 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 1. November 2026 | 20:15 Uhr | Das Erste Team Rostock



Reportagen, Deutschland 2026 (20-45 Min.)

Y-Kollektiv (HR, WDR, SWR)

Immer montags | für zwei Jahre | in der ARD Mediathek
  • Bild: © Radio Bremen



5. Oktober 2026: Y-History: Urlaub ohne Touris? – Wie Geheimtipps seit 200 Jahren zu Hotspots werden (SWR)

Als Y-Kollektiv-Reporterin Anne Thiele vor einigen Jahren Tulum besucht, erlebt sie den Ort noch als alternatives Paradies. Kurz darauf trendet Tulum auf Social Media. Heute prägen Müll, Bauruinen, Kriminalität und Leerstand das einstige Sehnsuchtsziel. Anne fragt, seit wann Reisen ein Hype ist, wie „Geheimtipps“ entstehen und warum sie so schnell überlaufen sind. Zunächst scheint die Antwort klar: Instagram, TikTok und Google Maps machen aus einzelnen Empfehlungen schnell Massenziele. Doch ihre Recherche führt Anne zurück ins 19. Jahrhundert: Schon damals setzten wohlhabende Reisende mit Bildern und Erzählungen die Standards dafür, was als „schön“ und „sehenswert“ gilt. Heute beschleunigen Algorithmen diesen alten Kreislauf. Wer Geld hat, bereist Orte zuerst – die breite Masse kommt später und gilt dann als Problem. In Barcelona erlebt Anne, wie Anbieter „Authentizität“ als Hidden-Gem-Tour verkaufen. In Frankfurt trifft sie ein Paar, das sich eine individuelle Japanreise abseits von Instagram-Spots planen lässt. In Armenien beobachtet sie, wie der nächste Geheimtipp gezielt entwickelt und vermarktet wird.

Ab 12. Oktober 2026: Jung, todkrank, aber lebendig (HR)

Ginge es nach der Statistik, dann wäre Sabrina längst tot, doch die moderne Medizin hat dem Schicksal ein Schnippchen geschlagen. Mit einem angeborenen Herzfehler lebt sie nun schon 27 Jahre. Dabei hatten die Ärzte ihr nur eine Prognose von wenigen Jahren gegeben. Was für die Betroffenen und ihre Familien ein Segen ist, stellt Gesellschaft und Versorgungssystem vor besondere Herausforderungen, denn die Anzahl der jungen Erwachsenen mit lebensverkürzenden Krankheiten verdoppelt sich alle fünf Jahre, es sind mittlerweile über 100.000 in Deutschland.

Betroffene kämpfen gegen Stigma, Diskriminierung, überbordende Bürokratie und eine gravierende Versorgungslücke im Hospizsystem.

Was nun? Y-Kollektiv Reporter Lukas Wiehler begegnet jungen lebensverkürzt erkrankten Menschen und versucht deren Herausforderungen im Alltag mitzuerleben. Wie lebt es sich mit dem Bewusstsein, nicht zu wissen, wie lange man noch hat? Wie geht man mit Plänen, Freundschaften und Beziehungen um? Was wünschen sich die jungen Erwachsenen vom Rest der Gesellschaft?



Ab 19. Oktober 2026: Hikikomori – die einsamsten Menschen der Welt (WDR)

In Japan leben Schätzungen zufolge rund 1,5 Millionen sogenannte Hikikomori: Menschen, die sich über Monate, Jahre oder sogar Jahrzehnte weitgehend aus der Gesellschaft zurückziehen, ihr Zimmer oder ihre Wohnung nicht mehr verlassen.

Für das Y-Kollektiv reist Reporter Tim Schreder durch Japan und trifft Betroffene, Eltern und Helfer. Er begegnet Menschen, die kaum noch ihr Haus verlassen, Familien, die seit Jahren versuchen, den Kontakt zu ihren Kindern nicht zu verlieren, und ehemaligen Hikikomori, die langsam wieder einen Weg in Arbeit und Gemeinschaft gefunden haben.

Doch im Laufe der Recherche verändert sich Tim Schreders Blick. Hikikomori ist keine einzelne Krankheit und Rückzug bedeutet nicht zwangsläufig, niemals das Haus zu verlassen. Immer stärker geht es um eine andere Frage: Was passiert, wenn die Verbindung zu anderen Menschen abreißt?

Dabei richtet sich der Blick zunehmend auch auf Deutschland. In einer Welt voller Leistungsdruck, Erwartungen und digitaler Möglichkeiten wird es immer leichter, einen großen Teil des Lebens von zu Hause aus zu führen. Gleichzeitig kämpfen auch hier viele Menschen mit Einsamkeit und sozialem Rückzug.

Y-Kollektiv „Hikkikomori“ ist damit nicht nur eine Reportage über Japan, sondern eine persönliche Suche nach der Frage, was Menschen brauchen, um den Kontakt zur Welt nicht zu verlieren.



Ab 26. Oktober 2026: Tödliches Gold (AT) (SWR)

Gold ist so begehrt wie selten zuvor. Die Preise steigen rasant. Immer mehr junge Deutsche investieren in das Edelmetall. Es ist nicht mehr nur Statussymbol, es ist ein Versprechen: auf Sicherheit, auf Rendite, auf etwas, das bleibt. Doch wo kommt dieses Gold eigentlich her?

Autorin Judith Hartmann hat ein Jahr in Ghana gelebt. Als sie vor zwei Jahren zurückkommt, bemerkt sie: Etwas hat sich verändert. Plötzlich dreht sich alles ums Gold, mitten im Regenwald entstehen riesige, illegale Goldmienen. Ein lukratives Geschäft, aber auch ein sehr gefährliches. Für das Y-Kollektiv kehrt Judith gemeinsam mit Autor Jakob Sax zurück nach Ghana. Sie tauchen ein in die Welt des Goldes. Die beiden tauchen tief ein in die Welt des Goldes ein und treffen Menschen, die den Preis für das edle Metall zahlen: Arbeiter, die unter lebensgefährlichen Bedingungen in illegalen Minen schuften, genauso wie Anwohner, deren Böden und Flüsse mit Quecksilber vergiftet sind. Je länger sie unterwegs sind, desto klarer wird: Jeder im Dorf ist beteiligt am illegalen Business, auch Personen bei denen man das gar nicht vermutet hat. Zu verlockend ist es, damit viel, sehr viel Geld zu verdienen.



Investigative Doku, Deutschland 2026 (30 Min.)

team.recherche: Diagnose Machtmissbrauch (AT)

(NDR) Ab 6. Oktober 2026 | unbegrenzt | in der ARD Mediathek
  • Bild: Bild: ARD

Stell dir vor, du hast alles richtig gemacht. Jahrelang gelernt. Nachtschichten geschoben. Verantwortung übernommen. Du bist gut in deinem Beruf, in dem Leistung eigentlich über alles entscheiden sollte. Klar, du weißt, dass Frauen oft schlechtere Chancen haben. Dass manche übergangen, ausgebremst oder nicht ernst genommen werden. Aber du denkst: Für mich gilt das nicht. Ich bin gut. Ich arbeite hart. It's not me! Und dann, mitten in der Karriere, passiert etwas. Du bekommst die OP nicht. Die Beförderung geht an jemand anderen. Wieder entscheidet ein einzelner Vorgesetzter über deine Zukunft. Erst wirkt es wie ein Einzelfall. Dann passiert es noch einmal. Viele Ärztinnen erzählen genau das. Sie berichten von Chefärzten, die über ihre Zukunft bestimmen. Von Männern, die entscheiden, wer operieren darf, wer gefördert wird und wer auf der Stelle tritt. Von Sprüchen, die sie schlucken. Von Fehlern, die sie lieber nicht ansprechen. Und von dem Gefühl, dass Können allein oft nicht reicht. Für diese Recherche sprechen wir mit Ärztinnen aus ganz Deutschland. Wir wollen verstehen, wie viel Macht einzelne Vorgesetzte wirklich haben und was das für die Menschen bedeutet, die in diesem System arbeiten.

Dokumentation, Deutschland 2026 (90 Min.)

Staatsgeheimnis RAF – Terroristen in der DDR

(RBB/SR/SWR) Ab 7. Oktober 2026 | für zwei Jahre | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 12. Oktober 2026 | 23:35 Uhr | Das Erste
  • Bild: LOOK! Filmproduktion

Ab Spätsommer 1980 gehen zehn junge Leute von West nach Ost, tauchen unter in der DDR. Im konspirativen „Objekt 74“ des Ministeriums für Staatssicherheit bei Briesen werden sie zu DDR-Bürgern „ausgebildet“. Sie erhalten gefälschte Papiere und neue Identitäten. Sie gehören zu den meistgesuchten Personen der Bundesrepublik Deutschland. Unter ihnen ist die damals 30-jährige Silke Maier-Witt, die seit 1977 Mitglied der Roten Armee Fraktion war, zur zweiten Generation der RAF zählte und zu den Entführern des ermordeten Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer gehörte. Silke Maier-Witt und einige andere RAF-Mitglieder wollten schließlich aussteigen, das Leben im Untergrund war gefährlich, das Morden brutal. Der aktive Teil der zweiten Generation kann mit den zögerlichen Zweiflern nichts anfangen, sie sind Ballast für die Bewegung. Man will sie loswerden, in irgendein sozialistisches Land. Über Kontakte zur Stasi landen sie schließlich – überraschend – in der DDR. Ein scheinbar sicherer Rückzugsort. Aus Silke Maier-Witt wird Angelika Gerlach, aus einer im Westen mit Steckbrief gesuchten Top-Terroristin wird im Osten eine unscheinbare Krankenschwester. Dass die DDR zehn RAFlern Unterschlupf und ein bürgerliches Leben im eigenen Land gewährt, ist ein Staatsgeheimnis. Ein Bekanntwerden der Stasi-RAF-Kollaboration hätte zu schweren innerdeutschen Verwerfungen geführt. Das kann sich die DDR nicht leisten, denn sie ist auf finanzielle Unterstützung aus Bonn angewiesen. Deshalb setzt die Stasi alles daran, dass die Ex-Terroristen im eigenen Land nicht auffliegen. Eine RAF-Attentatsserie Mitte der 80er Jahre, zu der die Ermordung des Ministerialdirektors im Auswärtigen Amt Gerold von Braunmühl am 10. Oktober 1986 gehört, erhöht den Druck auf die Stasi, ihre „Schützlinge“ noch besser zu verstecken. Maier-Witt wird mit neuem Namen und neuer Identität als Sylvia Beyer nach Neubrandenburg „versetzt“. Als 1989 die Mauer fällt, weiß sie aber, dass das Versteckspiel aus ist. Im Frühsommer 1990 wird sie verhaftet. Die Zeit des Asyls im Arbeiter- und Bauernstaat ist für die Ex-Terroristen zu Ende. Silke Maier-Witt kooperiert bei der Aufklärung. Sie wird nach fünf Jahren Haft zur Bewährung entlassen.

Der preisgekrönte Filmemacher Claus Räfle rekonstruiert die Umstände, die zur Aufnahme der zehn RAF-Aussteiger in der DDR führten. Er erzählt am Beispiel von Silke Maier-Witt vom Leben im DDR-Alltag, vom Versuch, hier unauffällig heimisch zu werden, von den Ermittlungen westdeutscher Behörden und den Verschleierungstaktiken der Stasi. Claus Räfle redet mit Experten und Zeitzeugen – und mit Silke Maier-Witt. Wie schon in seinem Doku-Drama „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“ (2017), das von Juden in der Zeit des Nationalsozialismus handelt, spürt Claus Räfle erneut einer Ausnahmesituation nach, die mit einem Identitätswechsel verbunden ist. Die Dokumentation verwebt Interviews und Archivmaterial mit KI-animierten Szenen (von Helmut Fischer und Parviz Balucci). So entsteht ein zeitgeschichtlicher Doku-Thriller.





Doku-Serie, Deutschland 2026 (2 x 30 Min.)

Seelenfänger. Der falsche Heiler

(BR) Ab 13. Oktober 2026 | für zwei Jahre | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 19. Oktober | 23:30 Uhr im BR Fernsehen
  • Bild: BR/stock.adobe.com, picture-alliance/Achim Scheidemann; Montage: Hannah Wiesner

Die „Germanische Neue Medizin“ versteht Krebs nicht als Krankheit, sondern als seelischen Konflikt. Sie lehnt die evidenzbasierte Medizin ab. Eine Lehre, die tödliche Folgen haben kann. „Seelenfänger: Der falsche Heiler“ zeigt in emotionalen Interviews und teils nachgespielten Szenen Menschen, die Familienmitglieder verloren haben, weil diese den Lehren der sogenannten „Germanischen Neuen Medizin“ vertrauten und auf medizinische Behandlung verzichteten. Obwohl der Begründer der Pseudomedizin, Ryke Geerd Hamer, seit 2017 tot ist, leben seine Ideen weiter – und werden vor allem im Internet immer weiter verbreitet.

Vom erfolgreichen Podcast zur Dokuserie

„Seelenfänger: Der falsche Heiler“ basiert auf den Recherchen für die fünfte Staffel des erfolgreichen BR-Podcasts „Seelenfänger: Diagnose Tod“, die am 14. März 2025 veröffentlicht wurde und sich ebenfalls mit den Auswirkungen der „Germanischen Neuen Medizin“ befasst hat. Die Dokuserie erzählt nun die Geschichte weiter und macht sichtbar, wie die Mechanismen funktionieren und weshalb gerade Menschen in Krisen für falsche Heilsversprechen anfällig sind. Die Podcast-Hosts Emeli Glaser und Dennis Müller führen durch die beiden Folgen der Dokuserie.

Alle Podcast-Staffeln von „Seelenfänger“ gibt es in ARD Sounds.



Doku-Serie, Deutschland 2026 (3 x 30 Min.)

No Angels – Das sind wir

(MDR/NDR/HR/SWR/RBB) Ab 14. Oktober 2026 | für fünf Jahre | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: Samstag, 17. Oktober 2026 | 23:55 Uhr | Das Erste
  • Bild: ARD/MDR/Kevin Lauderlein

Ein Jahr lang begleitet die Doku Nadja Benaissa, Lucy Diakovska, Sandy Mölling und Jessica Wahls auf dem Weg zu ihrem 25-jährigen Bandjubiläum. Zwischen Proben, Erinnerungen und sehr persönlichen Gesprächen blicken die vier Frauen auf die Erfolge aber auch Tiefpunkte ihres gemeinsamen Weges zurück. Dabei geht es nicht nur um die Geschichte der erfolgreichsten deutschen Girlgroup, sondern auch um Themen wie Identität, Familie, Freundschaft, Mental Health und Selbstbestimmung. Eine Geschichte über Frauen, die sich immer wieder gefunden und neu erfunden haben.

Dokumentarfilm, Deutschland 2026 (90 Min.)

Geheime Krieger KSK: Die Eliteeinheit der Bundeswehr

(MDR) Ab 15. Oktober 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 22. Oktober 2026 | 23:55 Uhr | Das Erste
  • Bild: MDR/SW-Film

Eine Einheit im Schatten der Demokratie: Das Kommando Spezialkräfte ist die geheimste Truppe der Bundeswehr und zugleich ihre umstrittenste. 2026 feiert das von Krisen und zahlreichen Legenden gekennzeichnete KSK sein dreißigjähriges Bestehen. Ursprünglich gegründet für die Befreiung deutscher Geiseln im Ausland, wird das KSK bald in vielen Krisengebieten eingesetzt. Christian, Mike und Philipp haben jahrelang in dieser abgeschotteten Welt verbracht, denn alle drei hatten den gleichen Traum: Sie wollten zu den Besten der Besten gehören. Exklusiv geben sie Einblick in das Innerste dieser Elitetruppe – von der berüchtigten „Höllenwoche“ über geheime Kommandoeinsätze auf dem Balkan und in Afghanistan bis hin zur tiefen Krise durch Rechtsextremismus-Vorwürfe. Es geht um Pflicht, Patriotismus, körperliche Höchstleistung und den Umgang mit dem Tod. Was ist die Motivation der Kommandosoldaten, sich in Krisengebieten in Lebensgefahr zu begeben, während zu Hause die Familie oft monatelang wartet?

Spielfilm, Deutschland 2023 (120 Min.)

Sonne und Beton

(ARD Degeto Film) Ab 17. Oktober 2026 | für 14 Tage | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 16. Oktober 2026 | 23:55 Uhr | Das Erste
  • Bild: Constantin Film Verleih

Der Neuntklässler Lukas (Levy Rico Arcos) wächst in der „Platte“ der Berliner Gropiusstadt auf: Schule nervt, zu Hause nur Stress. Von den Gangs im Park möchte er sich fernhalten. Sein großmäuliger Kumpel Julius (Vincent Wiemer) legt sich jedoch beim Graskaufen mit den „Arabern“ an – und löst eine brutale Schlägerei zwischen Jugendgangs von Djamel (Wael Alkhatib) und Cem (Lucio101) aus. Am Ende muss ausgerechnet Lukas dafür bezahlen: Die „Araber“ verlangen 500 Euro als Wiedergutmachung. Wo soll Lukas, dessen Vater (Jörg Hartmann) arbeitslos ist, so viel Geld herbekommen? Nach einer durchzechten Nacht überreden ihn seine Kumpels Gino (Rafael Luis Klein-Hessling), Sanchez (Aaron Maldonado Morales) und Julius, die neuen Computer der Schule zu klauen. Tatsächlich gelingt der Einbruch überraschend leicht, doch nun tauchen neue Probleme auf. Um die heiße Ware zu verticken, muss Lukas seinem großen Bruder Marco (Luvre47) vertrauen, der selbst in Geldnöten steckt. Nun wird es noch gefährlicher…

Mit seinem preisgekrönten Kinofilm zeichnet David Wnendt eine ebenso raue wie berührende Milieustudie. Die Coming-of-Age-Geschichte von vier Jugendlichen, die im Hitzesommer 2003 spielt, lässt in eine Welt von Gewalt, Kriminalität und Perspektivlosigkeit eintauchen, in der ihre Freundschaft den einzigen Halt bietet. Als Vorlage diente der gleichnamige, autobiografisch inspirierte Bestseller von Felix Lobrecht, der zusammen mit Wnendt das Drehbuch schrieb. Originalschauplätze im berüchtigten Problembezirk Neukölln, der exzellente Rap-Soundtrack und die Besetzung mit Kids aus dem Kiez geben dem Film eine berührende Authentizität.



Comedy-Show, Deutschland 2026 (6 x 30 Min.)

Falsch, aber anders lustig

(RBB/WDR/NDR) Ab 17. Oktober 2026 | für ein Jahr | in der ARD Mediathek
  • Bild: RBB

Die erfolgreiche Comedy-Impro-Show „falsch, aber anders lustig“ ist mit sechs brandneuen Folgen zurück in der ARD Mediathek! Gastgeber Moritz Neumeier begrüßt wieder die feinste Auswahl an Comedians, Influencer:innen und Schauspieler:innen, um in kuriosen Spielen die lustigsten Antworten zu geben, auch und gerade, wenn sie falsch sind. Denn das ist alles, was zählt. Zum Beispiel wird der Bau der Berliner Mauer endlich korrekt wiedergegeben. Wir sehen, was passiert, wenn Friedrich Merz unangekündigt vor der Tür steht oder Heidi Reichinnek bei der Logopädin aufschlägt. Aber auch Service wird in der ARD großgeschrieben, indem geklärt wird, wie man in drei Schritten (sicher nicht) reich wird.

u.a. mit dabei: Florentine Osche, Teresa Reichl, Katrin Bauerfeind, Fred Costea, Simon Stäblein, Eva Karl Faltermeier, Niklas van Lipzig, David Martin, Rebecca Pap, Emilia Suchlich u.v.m.



Doku-Soap, Deutschland 2026 (6 x 30 Min.)

Motsi & Oti. Meet the Mabuses

(WDR/HR) Ab 19. Oktober 2026 | für fünf Jahre | in der ARD Mediathek
  • Bild: rbb

Motsi und Oti Mabuse gewähren erstmals private Einblicke in ihr echtes, authentisches (Familien-) Leben. Sie öffnen die Türen zu ihrer Welt: bunt, laut, voller Lebensfreude- aber vor allem emotional und zutiefst persönlich.

Die sechsteilige Personality-Doku begleitet die international bekannten und erfolgreichen Schwestern abseits des Rampenlichts. In London, wo Oti Mabuse mit ihrem Mann Marius und der gemeinsamen Tochter lebt und in Kelkheim, wo Motsi Mabuse, ihr Mann Evgenij und ihre Tochter ein Zuhause gefunden haben.

Motsi und Oti Mabuse teilen fröhliche und schillernde Erlebnisse, wie die ausgelassene Feier zu Motsis 45. Geburtstag, aber auch die Glückseligkeit über einfache Dinge wie ein gemeinsames Barbecue mit ihren Familien.

Die Frage nach Identität und Heimat sind ständige Begleiter der beiden Schwestern. In Südafrika haben sie ihre Kindheit verbracht, hier lebt weiterhin ihre dritte Schwester Phemelo Mabuse, genau wie die Eltern Peter und Dudu Mabuse. Während eines Besuchs in Pretoria macht Motsi Mabuse eine Reise in ihre Vergangenheit und kehrt zurück an die Orte und zu den Menschen, die ihre Kindheit geprägt haben. Und sie erkennt, wer und was sie zu dem Menschen gemacht hat, der sie heute ist.



True-Crime-Reihe (3 x 30 Min.)

ARD Crime Time: Der Fall Josephine R. – Eine Familie am Abgrund

(NDR) Ab 21. Oktober 2026 | für zwei Jahre | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 28. Oktober 2026 | 22:50 Uhr (alle 3 Folgen) | NDR Fernsehen
  • Bild: NDR/Der Prignitzer

Eine junge Frau aus Goslar beschuldigt ihre Mutter und ihren Stiefvater des jahrelangen sexuellen Missbrauchs – mit grauenvollen Details zu Gruppenvergewaltigungen, Folter und einem Mordplan. Die Eltern werden zu hohen Haftstrafen verurteilt, die Mutter sogar mit anschließender Sicherungsverwahrung. Wenige Jahre zuvor hatten Josephine und ihre Mutter mit ihren Partnern noch eine Doppelhochzeit gefeiert, es soll Josephines Idee gewesen sein. Jetzt war sie die Zeugin der Anklage, gegen ihre Eltern. Die Justiz glaubte Josephine, die Medien glaubten ihr. Auch ihren damaligen Ehemann beschuldigte sie der Vergewaltigung.

Doch dann kommen Zweifel auf: Was, wenn Josephine R. gar kein Opfer ist? Die Ermittler der Kriminalpolizei hatten schon sehr früh festgestellt: Allein die Chatverläufe von Josephine R. passen rein zeitlich nicht mit ihren Anschuldigungen zusammen. Sie befürchteten, die Eltern würden zu Unrecht in Untersuchungshaft sitzen.

In der neuen ARD Crime Time-Staffel „Der Fall Josephine R.“ spricht ein damals leitender Kripobeamter über seine Arbeit und über seine Zweifel. Doch die zuständige Staatsanwaltschaft blieb bei ihrem Kurs. Das Landgericht Braunschweig stützte sich in seinem Urteil wesentlich auf die Anschuldigungen von Josephine R. Später kritisieren Bundesrichter, es sei gar nicht geprüft worden, ob Josephine R. überhaupt aussagetüchtig gewesen sei.

Die Eltern von Josephine erzählen in der dreiteiligen ARD Crime Time-Serie erstmals exklusiv vor einer Kamera von plötzlichen Verhaftungen und von 684 Tagen in Haft. Über eine traumatische Zeit, in der ihnen kaum jemand geglaubt hat.

Autorin der ARD Crime Time Staffel ist Ina Kessebohm, produziert wurde sie von der beetz brothers film production im Auftrag des NDR.

Dokus-Serie, Deutschland 2026 (4 x 30 Min.)

Being Sebstian Vettel

(BR) Ab 22. Oktober 2026 | für zwei Jahre | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 28. Oktober 2026 | ab 23:45 Uhr | Das Erste (Folge 1 und 2)
  • Bild: BR/picture alliance/dpa/IMAGO/Marca

Die Dokumentation zeichnet das außergewöhnliche Leben eines der erfolgreichsten Formel-1-Fahrer nach. In vier Episoden beleuchtet sie nicht nur Vettels Weg vom motorsportbegeisterten Jungen zum vierfachen Weltmeister, sondern auch die persönlichen Konflikte und Wendepunkte seiner Karriere. Im Mittelpunkt stehen sein unermüdlicher Ehrgeiz, die sportlichen Erfolge sowie seine zunehmende Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und ökologischen Themen. Mit exklusiven Interviews, seltenem Archivmaterial und sehr persönlichen Einblicken des Protagonisten zeigt "Being Sebastian Vettel“ einen Menschen, der sich immer wieder neu hinterfragt.



Comedy-Show, Deutschland 2026 (14 x 30 Min.)

Die Carolin Kebekus Show

(WDR) Ab 22. Oktober 2026 | donnerstags, 19:30 Uhr | für zwei Jahre | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: Ab 22. Oktober 2026 | 23:35 Uhr | Das Erste
  • Bild: © WDR/btf/Frederike Wetzel

„Carolin Kebekus ist zurück und mit ihr sieben neue Folgen der „Carolin Kebekus Show“. Ab dem 22. Oktober 2026 gibt es wöchentlich frische Ausgaben in der ARD Mediathek und im Ersten. Das Publikum erwartet einen Genre-Mix aus Stand-up, Musik, Sketchen und humorvollen Aktionen – und prominente Gäste in allen Shows! Dazu gehören unter anderem Motsi Mabuse, Hazel Brugger, Esther Sedlaczek und Mai Thi Nguyen-Kim, die jeden Spaß mitmachen. Zum Comedy-Gipfeltreffen kommt es bei dem Besuch von Komiker-Legende Bastian Pastewka: Mehr lustig geht nicht!

Zusammen mit ihren Gästen nimmt sich Carolin die unterschiedlichsten Themen vor: Was finden Frauen wirklich sexy – und warum wissen das so wenig Männer? Was steckt hinter dem neuen Hype um die 2000er-Jahre? Warum haben die Wechseljahre noch immer ein Imageproblem? Und mit Hazel Brugger will Carolin endlich die Frage klären, wo es sich besser lebt: in der Stadt oder auf dem Dorf?

Carolin Kebekus: „Ich freue mich sehr auf unsere neuen Folgen und vor allem auf diese fantastischen Gäste! Der Herbst wird heiß!“

Außerdem mit dabei: bekannte Gesichter aus der „DCKS“-Welt wie Comedienne Maraam und die Content Creator Niklas & David. Es wird überraschend, persönlich, meinungsstark und vor allem sehr, sehr lustig.

Die neuen Folgen sind immer donnerstags ab 19.30 Uhr in der ARD Mediathek zu sehen und laufen anschließend um 23.35 Uhr im Ersten.



Dokumentation (45 Min.)

Weltspiegel Doku: Halbzeit für Trump: Dämpfer oder Machterhalt?

(WDR) Ab 23. Oktober 2026 | für zwei Jahre | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 2. November 2026 | 23:20 Uhr | Das Erste
  • Bild: WDR/Kerstin Möller

ARD-Korrespondentin Gudrun Engel reist vor den anstehenden Midterms kreuz und quer durchs Land – wie fühlt es sich an, für die Amerikaner – zwei Jahre unter Trump? Beurteilen sie seine Arbeit an den Wahlurnen mit?

In Minneapolis trifft sie nach den Razzien der Einwanderungsbehörde ICE auf traumatisierte Menschen, die kämpferisch sagen: Nicht mit uns! Andere fürchten eine Einschüchterung durch Bundes- oder Polizeibeamte an den Wahllokalen und eine mögliche Einflussnahme auf Wahlgesetze/Abläufe durch die Regierung. Bei Schulungen zum Schutz der Demokratie proben sie für einen möglichen Ernstfall am Tag der Wahl.

In Idaho hat Shay Myers Trump beim letzten Mal seine Stimme gegeben, jetzt ist er frustriert wegen dessen undifferenzierter Migrationspolitik. Seine Botschaft: Wenn wir alle Arbeiter aus Lateinamerika einfach rauswerfen, werden wir verhungern. Und dann auch noch die gestiegen Preise. Durch den Iran-Krieg sind Benzin/Diesel und Dünger deutlich teurer geworden.

Bei Turning Point USA halten sie zu Trump. Hier geht es nicht um Preise – es geht um das Bild der Gesellschaft. Es ist ihnen wichtig, eine Wende zu schaffen – weg von der Wokeness, zurück zu einem konservativen Amerika. Bei den bevorstehenden Kongresswahlen steht Donald Trump zwar nicht selbst auf dem Stimmzettel, aber an den Wahlurnen wird auch über seine Politik abgestimmt.

Der Präsident selbst tut also alles dafür, dass seine schlechten Umfragewerte nicht zu einem schlechten Wahlergebnis für die Republikaner werden. Wahlkreisreformen, Wahlgesetzte verändern, jetzt schon vor möglichem Wahlbetrug warnen und das Vertrauen in das System erschüttern.

Und zum ersten Mal soll es auch vor den Kongresswahlen einen Parteitag der Republikaner in Texas geben, um alle einzuschwören Ob das funktioniert? An der Basis jedenfalls, bei den Wählern, sind Meinungsfreiheit und Demokratie ein Hohes Gut, wie Gudrun Engel erfährt.

Ein Film von Gudrun Engel und Ulrike Brincker Redaktion: Nicole Ripperda, Beate Schlanstein





Thriller/Horror-Serie, Schweden 2025 (6 x 55 Min.)

Blood Cruise – Vampire an Bord

(ARD Degeto Film) Ab 23. Oktober 2026 | für drei Monate | in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 30. Oktober 2026 | ab 23:55 Uhr | Das Erste
  • Bild: Paramount Pictures, all Rights Reserved.

Die „Baltic Charisma“ bricht zur Übernachtfahrt von Stockholm nach Helsinki auf. Von der Sicherheitsoffizierin Pia Hautaranta (Jessica Grabowsky) unbemerkt, schmuggelt eine Frau (Tuppence Middleton) ihren betäubten Sohn (Kolbjörn Skarsgård) im Koffer in einer der Kabinen. Nur sie weiß, welche Gefahr der „Blinde Passagier“ für alle bedeutet. An Bord herrscht indessen ein guter Mix aus illustren Partygästen, Alleinreisenden und Familien. Sicherheitsoffizierin Pia Hautaranta rechnet mit einer eher ruhigen Nacht. Auf dem Programm steht eine Show mit dem Superstar Nadja (Phoenix Jackson Mendoza) ebenso wie Karaoke mit dem abgehalfterten Entertainer Dan (Björn Bengtsson). Alles verspricht eine angenehme Überfahrt. Doch dann schafft es der Blinde Passagier, aus seiner Kabine auszubrechen. Der unscheinbare Walter ist ein Vampir, dessen Biss seine Opfer in einen wilden Blutrausch versetzt. Als erste Reisende spurlos verschwinden, der Entertainer Dan gebissen wird und sich der Schrecken immer sichtbarer ausbreitet, beginnen der junge Albin (Orlando Wahlsteen) und seine Teenager-Cousine (Lissa Edil) als Erste zu begreifen, was wirklich vor sich geht. Aber erst als der Horror immer stärker um sich greift und die Gebissenen das Schiff zu übernehmen drohen, erkennt auch Pia Hautaranta, dass sie jetzt alles riskieren muss, um eine Katastrophe zu verhindern…

Infotainment (3 x 30 Min.)

History or Mystery – Die Burgenchallenge mit Alexander Prinz

(SWR) Ab 24. Oktober 2026 | für zwei Jahre | in der ARD Mediathek
  • Bild: SWR

In einem neuen Infotainment-Format wird Alexander Prinz zum Quizmaster und führt bekannte Gesichter durch Festungen verschiedener Regionen. Dabei hat er eine Menge Burgenwissen und Legenden im Gepäck. Seine Gäste müssen herausfinden: Was ist wahr? Was bloß frei erfunden?

Alles Humbu(r)g?

Alexander Prinz aka "Der Dunkle Parabelritter" ist Creator und absoluter Mittelalter-Nerd. Bei seinen Streifzügen durch mittelalterliche Festungen hat er bekannte Gäste dabei und glänzt mit historischer Sachkenntnis. Vermeintlich, denn er versucht, die sie gezielt auf die falsche Fährte zu locken. Erkennen die Gäste die wahre Geschichte? Oder lassen sie sich von Prinz' Redekünsten täuschen? Vor der Kulisse markanter Burgen stellen sie sich seiner Challenge.

Prominente aus der Region erkunden ihre Heimat

Mit dabei ist Schauspielerin Davina Fox, die statt im Ludwigshafener Tatort ausnahmsweise auf der Pfälzer Hardenburg ermittelt. Sternekoch Robin Pietsch lernt auf Burg Falkenstein im Harz die mittelalterliche Küche kennen und Comedian Tony Bauer kommt mit viel Humor der Geschichte von Burg Altena im Sauerland näher.

Das dreiteilige Format setzt auf die Verbindung von historischen Fakten, regionalem Erleben und spielerischen Elementen und ist ab 24. Oktober in der ARD Mediathek verfügbar.

Dokumentation (30 Min.)

team.recherche: Sog der Sekten (AT)

(SWR) Ab 27. Oktober 2026 | für 2 Jahre | in der ARD Mediathek
  • Bild: SWR

Während die etablierten Kirchen Mitglieder verlieren, bleibt auch bei jungen Menschen die Sinnsuche. Neu-religiöse Bewegungen bieten vielerorts eine Alternative. Doch unter ihnen befinden sich auch schwarze Schafe. Aussteiger berichten von psychischem Druck und Abhängigkeiten. team.recherche taucht ein in die Welt sektenähnlicher Gruppierungen, recherchiert undercover und erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die den Druck ihrer Gruppe nicht mehr aushielt. Wo finden Betroffene wie sie Unterstützung und welche Rolle übernimmt der Staat dabei?



Wissens-Doku (45 Min.)

Meine Träume – Was verraten sie über mich?

(SWR) Ab 29. Oktober 2026 | für fünf Jahre | in der ARD Mediathek
  • Bild: SWR

Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend. Und auch wenn sich nicht jeder Mensch an seine Träume erinnert – jeder von uns träumt dabei: vom Alltag, von faszinierenden Fantasiewelten aber auch von verstörenden Horrorszenarien. Was sagen Träume über uns aus? Sind wir belastenden Träumen hilflos ausgeliefert? Und können wir Träume eventuell sogar aktiv gestalten? Die Dokumentation begleitet drei Menschen dabei, ihre Träume besser zu verstehen.



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