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Die ARD-Doku-Serie „XATAR – Ein Leben ist nicht genug“ blickt hinter das öffentliche Bild der deutschen Rap-Ikone Xatar und begibt sich auf die Suche nach dem Menschen Giwar Hajabi – zwischen Inszenierung, Widersprüchen, Brüchen, Verfehlungen und Sehnsüchten. Die Dokuserie zeichnet Xatars Biographie zwischen Schatten und Licht differenziert nach und fragt: Was bleibt von diesem Menschen, der so viele Leben geführt hat, als Musiker, Gangster, Talentscout, Geschäftsmann, Ikone, Ehemann, Vater?
Aus der Geflüchteten-Unterkunft in die deutschen Charts, aus Bonner Internetcafés in die Chefetagen der Musikwelt und auf die Kinoleinwand, von der Straße über den Knast in den eigenen Bürotower und schließlich zurück zum engsten Kreis: Kaum eine Figur hat die Widersprüche und Extreme, die das Spielfeld Deutschrap zu bieten hat, so stark personifiziert wie der Gangsta-Rapper Xatar.
Noch zu Lebzeiten begonnen, blickt die ARD-Dokumentation „XATAR“ knapp ein Jahr nach seinem Tod in drei Episoden auf das Leben der öffentlichen und privaten Person Giwar Hajabi aka Xatar zurück. Sie eröffnet Perspektiven, die es so bislang noch nie gab: So spricht erstmals Xatars Ehefrau ausführlich über ihr gemeinsames Leben. Sie erzählt vom Kennenlernen als Teenager im Bus, von den Startschwierigkeiten ihrer Beziehung und der schlussendlichen Entscheidung, ihr Leben an der Seite eines Gangsta-Rappers zu verbringen. Die Liebesbeziehung hält – selbst in Phasen, in denen Xatar wegen eines Goldraubs vor der Polizei ins Ausland flieht und anschließend fünf Jahre in Haft verbringt.
„XATAR“ ist eine Geschichte über Loyalität und Läuterung – und zugleich über den Traum eines rastlosen Mannes, der hoch hinaus will, Kunst und Unternehmertum verbindet, sein Millionen-Imperium verliert, aber seine Familie gewinnt. Erzählt wird diese Geschichte mithilfe von Archivmaterial, szenischen Rückblicken und Stimmen aus dem engsten Umfeld. Zu Wort kommen Weggefährtinnen und Weggefährten wie Schwesta Ewa, SSIO, Samy, Maestro, Moritz Bleibtreu, Farid Bang oder Apache 207. Gemeinsam mit den Journalist*innen Miriam Davoudvandi, Düzen Tekkal, Toxik, Rooz, Aria Nejati und Simon Vogt, zeichnet der Freundes- und Kollegenkreis das vielschichtige Bild eines Künstlers und Unternehmers, der von Ehrgeiz, Verantwortung und dem Wunsch, anzukommen, angetrieben war.
Knapp 7 Millionen Abrufe und begeisterte Zuschauerreaktionen: Die Dokuserie „In höchster Not – Bergretter im Einsatz“ des BR für die ARD war im vergangenen Jahr ein grandioser Publikumserfolg. Am 6. Mai startet die zweite Staffel in der ARD Mediathek – mit teils gefährlichen Rettungseinsätzen, atemberaubenden Bildern und neuen Gesichtern: Die Bergwacht Bad Reichenhall verstärkt ihre Kolleginnen und Kollegen aus Ramsau und Grainau.
Gleich zum Auftakt der Staffel geraten die Bergretterinnen und Bergretter an ihre körperlichen und mentalen Grenzen. Ein Einsatz am Höllentalgletscher eskaliert innerhalb kürzester Zeit zu einem komplexen Großeinsatz. Ein plötzlich aufziehendes Unwetter verschärft die Rettungs-Situation dramatisch – Blitze, Hagel und Steinschlag machen den Berg zur lebensgefährlichen Zone und den Einsatz für die Retter zu einer Gratwanderung zwischen Selbstschutz und Rettung.
Iris Mayerhofer, Leitung BR-Programmbereich Unterhaltung und Heimat: „Diese zweite Staffel geht näher ran als alles, was wir bisher gezeigt haben – näher an die Einsätze, näher an die Entscheidungen, näher an die Menschen hinter der Rettung. 'In höchster Not' ist kein Blick von außen, sondern ein intensives Miterleben: wenn Sekunden zählen, wenn aus Routine plötzlich Ausnahme wird und wenn Verantwortung schwerer wiegt als jede Ausrüstung. Mit der Bergwacht Bad Reichenhall gewinnt die Staffel noch einmal neue Perspektiven auf dieses wichtige Ehrenamt. Das macht sie nicht nur spannender, sondern auch überraschender. Wer glaubt, Bergrettung zu kennen, wird sie hier völlig neu erleben.“
Was bereits in Staffel 1 als extrem galt, wird nun zur neuen Realität: Ob Gletschereis, das durch den Temperaturanstieg immer unberechenbarer wird, oder plötzliche Wetterumschwünge im Hochgebirge – die äußeren Bedingungen verändern sich sichtbar und beeinflussen jede Entscheidung im Einsatz. Gleichzeitig steigt damit der Druck auf die Einsatzkräfte: mehr Notrufe, komplexere Situationen und oft nur Sekunden für Entscheidungen. Und Rettungsszenarien, die selbst erfahrene Einsatzkräfte an ihre Grenzen bringt.
Produktion und Veröffentlichung
„In höchster Not – Bergretter im Einsatz“ ist eine Produktion von Timeline Production („Bergfreundinnen – Alpenüberquerung“, „Tief im Fels – Überleben am Untersberg“) im Auftrag des Bayerischen Rundfunks für die ARD Mediathek. Die Dokuserie ist eine der bisher aufwändigsten Doku-Produktionen für die ARD Mediathek, gedreht wurde teils unter Extrembedingungen mit Bodycams und 360-Grad-Kameras. Staffel 1 wurde seit Publikation am 9. April 2025 rund 6,9 Millionen Mal abgerufen (Views Global, Basis: AGF-Zensus-Daten, April 2025 bis jetzt, abgerufen am 23.3.2026).
Die acht neuen Folgen werden wie folgt veröffentlicht:
Die Folgen 1 und 2 werden zudem am 18. Mai ab 21:45 Uhr im Ersten ausgestrahlt.
Mit rund 160 Millionen Zuschauer:innen ist der Eurovision Song Contest das größte Musikspektakel der Welt. Die Dokumentation „70 Jahre ESC – More than Music“ blickt zurück auf sieben Jahrzehnte voller Musik, Emotionen und Leidenschaft. Von den Anfängen im Jahr 1956 über schrille Outfits und spektakuläre Performances bis hin zu unvergesslichen Siegen, bitteren Niederlagen und politischen Skandalen: Stars wie Jean Paul Gaultier, Hape Kerkeling, Peter Urban, Tom Neuwirth (alias Conchita Wurst) und die erste deutsche ESC-Gewinnerin Nicole berichten von ihren Erfahrungen auf und hinter der Bühne. Die 90-minütige Doku zeichnet ein facettenreiches Porträt des ESC, beleuchtet seinen prägenden Einfluss auf Musik, Mode und Gesellschaft sowie auf die LGBTQIA+-Community und wird so zu einer lebendigen Zeitreise durch sieben Jahrzehnte europäischer Pop-Kulturgeschichte.
Der Eurovision Song Contest feiert 70-jähriges Jubiläum und die Welt ist zu Gast in Wien, mitten im Herzen Europas, wo diese besondere Ausgabe live aus der Wiener Stadthalle für Gänsehautmomente sorgen wird. Wenn die Scheinwerfer angehen, die ersten Töne erklingen und Millionen Zuschauer:innen gleichzeitig mitfiebern, wird der ESC zum einzigartigen Live-Erlebnis. Eingängige Songs, spektakuläre Inszenierungen, ein imposantes Bühnenbild sowie extravagante Outfits machen den Abend zu einem unvergesslichen Ereignis. Insgesamt 35 Nationen treten unter dem Motto „United by Music“ an – und feiern gemeinsam die verbindende Kraft der Musik. Für Deutschland steht Sarah Engels mit ihrem Song „Fire“ auf der Bühne und das ganze Land hält den Atem an, wenn es wieder heißt: „12 Points go to…“.
1. Halbfinale 12. Mai 2026 | live | ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 12. Mai 2026 | 21:00 Uhr | ONE 2. Halbfinale 14. Mai 2026 | live | ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 14. Mai 2026 | 21:00 Uhr | ONE
Mit Headlines, Hypes und Herzschmerz prägt BRAVO über Jahrzehnte die Identität von Millionen Jugendlichen in Deutschland. Exklusive Geschichten machen Teenie-Idole groß, begleiten ihre Karrieren und setzen Trends. Die dreiteilige Doku-Serie beleuchtet die Entwicklung des Hefts zwischen 1991 und 2015, von der Hochphase als wöchentliches Massenphänomen bis zum schmerzhaften Bedeutungsverlust.
1991 verkauft BRAVO 1,58 Millionen Hefte pro Woche, Starschnitte hängen an unzähligen Wänden, das ganze Land scheint im kollektiven Idolfieber. Die Doku-Serie zeigt, wie BRAVO Stars nicht nur dokumentiert, sondern aktiv erschafft. In den 2000er-Jahren ist das Magazin zentrale Instanz für Körper, Liebe und Sexualität. Die Kult-Rubrik „Dr. Sommer“ steht für Aufklärung, verschiebt aber zunehmend die Grenze hin zum Voyeurismus. Parallel werden Foto-Love-Storys expliziter, während die Kritik an Inszenierungen und Rollenbildern wächst.
Die Doku erzählt diese Entwicklung über prominente Zeitzeug:innen. Jasmin Wagner (Blümchen), Eloy de Jong, Angelo Kelly, Jeanette Biedermann, Oli P., Senna Gammour, Eko Fresh und Liont berichten, wie BRAVO ihre Karrieren geprägt, Chancen eröffnet, aber auch Freiheiten genommen hat. Ariana Baborie, Gazelle Vollhase und Aurel Mertz erinnern sich als Leser:innen an die Bedeutung des Magazins in ihrer Jugend.
Der frühere BRAVO-Chefredakteur Alex Gernandt schildert eine Medienwelt, in der jede Ausgabe Karrieren beeinflussen konnte. Redakteurin Jutta Stiehler berichtet von ihrer Zeit bei „Dr. Sommer“, in der BRAVO als Vertrauensinstanz gilt und zugleich Deutungsmacht über das Gefühls- und Intimleben junger Leser:innen gewinnt.
Die Doku zeigt, wie BRAVO Casting-Shows, neue Pop-Phänomene und später Influencer:innen früh aufgreift und gleichzeitig an Einfluss verliert. BRAVO schrumpft vom wöchentlichen Leitmedium zu einer von vielen Marken im Netz. Die Mechanismen, die das Magazin ausmachten – Selbstinszenierung, Fantum, Gemeinschaft – leben im digitalen Raum weiter. „BRAVO Headlines, Hypes & Herzschmerz“ ist eine Doku-Serie über Popgeschichte, Medienmacht und die Prägung ganzer Generationen.
Was die Rächerin in der ersten „Totenfrau“-Staffel vertuschen musste, kommt nun mehr oder weniger zufällig doch ans Licht! In sechs spannend erzählten Spielfilmfolgen gerät Grimme-Preisträgerin Anna Maria Mühe in einen Sog der Gewalt: Als Jägerin und Gejagte zugleich muss die taffe Titelheldin das Leben ihrer von Emilia Pieske gespielten Tochter retten. Daniel Geronimo Prochaska verbindet einen hochspannenden Wettlauf gegen die Zeit mit der Frage, was hinter einer rätselhaften Geiselnahme steckt. In Österreich begeisterte die Adaption von Bernhard Aichners Bestsellertrilogie sowohl im Fernsehen als auch in der Mediathek das Publikum und erzielte Spitzenergebnisse. Als Gangster-Geschwister stoßen Grimme-Preisträgerin Sabine Timoteo und der mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnete Peter Kurth zu dem Starensemble mit Robert Palfrader, Michou Friesz, Yousef Sweid und Gerhard Liebmann. Eine Gastrolle spielt „Oderbruch“-Ermittler Lucas Gregorowicz als Anwalt mit einem fatalen Geheimnis. Die Tiroler Bergwelt dient als Schauplatz für den exzellent gefilmten deutsch-österreichischen Krimi.
„Elon Musk Uncovered – Das Tesla-Experiment“ gibt exklusive Einblicke in das Imperium von Elon Musk. Zum ersten Mal brechen Vertraute, Whistleblower, Opfer und einstige Tesla-Eliten ihr Schweigen. Ihre Enthüllungen führen tief ins Herz eines Wettlaufs um selbstfahrende Autos, ein gefährliches Spiel, das Menschenleben fordert und den mächtigsten Titanen der Tech-Welt herausfordert.
Achim Oldenburg war ein Tesla-Fan der ersten Stunde. Doch sein Auto prallte auf einer geraden Landstraße gegen einen Baum; das Auto ging in Flammen auf. Er überlebte nicht. Seiner Frau Anja bleibt neben der Trauer vor allem eines: Unklarheit. Als sie versucht nachzuvollziehen, was genau passiert ist, stößt sie auf offenbar gelöschte Tesla-Daten, Schweigen und noch mehr Fragen. In Florida raste ein Tesla in ein haltendes Auto. Die 22-jährige Neima Benavides stirbt, ihr Freund Dillon Angulo und der Tesla-Fahrer überleben. Der Fahrer bestätigt, dass er den Autopiloten aktiviert hatte. Auch hier suchen die Angehörigen nach Antworten und stoßen auf Informationslücken, kryptische Antworten und stumme Systeme. Doch die Familie Benavides gibt nicht auf. Mit Anwälten wagt sie das, was viele zunächst für aussichtslos halten: Sie zieht gegen den Milliardenkonzern vor Gericht. Und erreicht nach vielen Jahren das Undenkbare – ein Urteil, das Tesla zur Verantwortung zieht. Während diese Familien um Gerechtigkeit kämpfen, entsteht im Hintergrund eine zweite, noch größere Geschichte. Sönke Iwersen, Leiter des Investigativ-Ressorts beim Handelsblatt, erhält 2022 einen anonymen Hinweis. Kurz darauf trifft er in Norwegen den Whistleblower Lukasz Krupski und bekommt Zugriff auf 100 Gigabyte interner Tesla-Daten: über 3.000 Kundenbeschwerden zu Notbremsungen, unerwarteten Beschleunigungen und Fehlfunktionen des Autopiloten. Seit Jahren warnen Experten wie Missy Cummings, ehemalige Navy-Kampfpilotin und Robotikforscherin, vor den Risiken dieser unfertigen Technologie des autonomen Fahrens. Die US-Verkehrsbehörde NHTSA und weitere Institutionen beginnen, gegen Teslas Autopilot zu ermitteln. Ehemalige Tesla-Mitarbeiter berichten von Sicherheitslücken, mutmaßlicher Vertuschung und Repressionen. Als John Bernal, früher im Tesla-KI-Team tätig, Videos schwerer Fehlfunktionen veröffentlicht, steht plötzlich das FBI vor seiner Tür. Doch Musk braucht den Autopiloten, den neuen Gral der Autoindustrie, um den Aktienkurs des Konzerns weiter in die Höhe zu treiben. Während immer mehr Kritik an Tesla laut wird und neue Ermittlungen aufgenommen werden, setzt er politisch alles auf eine Karte und stellt sich offen hinter Donald Trump. Als sein „technischer Unterstützer“ gründet er das Department of Government Efficiency (DOGE). Laut dem texanischen Kongressabgeordneten Greg Casar soll Musk auf diesem Weg mehrere Ermittler entlassen und Verfahren gegen Tesla und andere seiner Firmen zum Stillstand gebracht haben.
„Elon Musk Uncovered – Das Tesla-Experiment“ verwebt persönliche Schicksale mit den Stimmen jener, die das System von innen kennen. Es geht um Sicherheitsmängel, internen Druck und Fehlentwicklungen, die nie an die Öffentlichkeit gelangen sollten.
„Elon Musk Uncovered – Das Tesla-Experiment“ ist eine beetz brothers film-Produktion in Koproduktion mit hr, SWR, WDR, NDR für die ARD und Sky, in Zusammenarbeit mit Handelsblatt. Gefördert durch IDM Film & Music Commission Südtirol & The Fritt Ord Foundation
Deutschland steht offiziell fest an der Seite der Ukraine. Sanktionen sollen verhindern, dass westliche Technologie in russischen Waffen landet. Politik und Wirtschaft versichern immer wieder, dass Lieferketten unterbrochen seien. Doch stimmt das wirklich? Filmemacher Michael Höft und sein Team machen sich im kältesten Winter der Kriegsjahre auf den Weg nach Kyjiw. Der Himmel über der ukrainischen Hauptstadt wird fast jede Nacht vor allem von einer Waffe bedroht: der Drohne Geran-2. Diese Drohne wurde ursprünglich im Iran als Shahed-Drohne entwickelt und wird inzwischen in Russland selbst produziert. Immer wieder schlagen diese unbemannten Flugkörper in Wohnhäusern ein. Zivilisten sterben in ihren Wohnungen.
Bei einem Termin beim ukrainischen Militärgeheimdienst erhält das ARD-Team Zugang zu den Überresten abgeschossener Drohnen. Auf Tischen liegen zerlegte Elektronikteile, Kabel und Chips. Experten zeigen den Journalisten Bauteile aus westlicher Produktion. Besonders häufig tauchen elektronische Komponenten deutscher Hersteller auf. Ohne diese Bauteile würden viele der Drohnen nicht fliegen, erklären die Spezialisten dem Team. Doch wie gelangen solche Komponenten trotz der Sanktionen nach Russland?
Geleakte russische Zollpapiere zeigen detailliert, welche Firmen welche Waren nach Russland geliefert haben und welchen Weg diese Güter genommen haben. Die Spur führt nach Zentralasien. Vor allem Kasachstan spielt eine Schlüsselrolle. Die ehemalige Sowjetrepublik hat eine Zollunion und ein Freihandelsabkommen mit Russland. Gleichzeitig können europäische Firmen ihre Produkte problemlos nach Kasachstan exportieren. Seit Beginn des Krieges sind die Handelszahlen explodiert. Mithilfe eines russischen Journalisten im Exil macht sich Michael Höft auf die Suche nach den Zwischenhändlern. In unauffälligen Lagerhallen in Almaty liegen Produkte „Made in Germany“. Von hier aus werden sie weiterverteilt, oft Richtung Russland. Das ARD-Team verfolgt Lieferketten, spricht mit anonymen Händlern und konfrontiert deutsche Unternehmen mit ihren Recherchen. Dabei zeigt sich: Offiziell liefert niemand nach Russland. Doch über Umwege funktioniert der Handel weiterhin, präzise organisiert und äußerst lukrativ.
Die „ARD Story“ folgt den Spuren deutscher Technologie von deutschen Industriegebieten über Zentralasien bis nach Russland. Der Film zeigt ein System aus Zwischenhändlern, Freihandelszonen und logistischen Schlupflöchern und stellt eine unbequeme Frage: Wenn Sanktionen den Krieg stoppen sollen, warum funktionieren die Lieferketten trotzdem weiter?
Ein Hut, eine Sonnenbrille, schwarze Jacke, markante Stimme! Seine Musik verbindet Generationen in Ost- und Westdeutschland. Er ist unverwechselbar, „unsiezbar“. „UDO! Rebell. Rockstar. Ikone.“ ist das filmische Porträt über das bewegte und abwechslungsreiche Leben eines Mannes, der sich aus Gronau in Westfalen aufmachte, um Rockmusiker zu werden.
Der Ausgangspunkt – ein Ort, der untrennbar mit ihm verbunden ist: das legendäre Hotel Atlantic in Hamburg. Direkt aus seinem Hotel-Wohnzimmer blickt Lindenberg im großen exklusiven Fernsehinterview sehr persönlich auf sein „Udoversum“: sein Leben zwischen Bühne, Atelier und Hotelbar, auf eine Karriere voller Höhen und auch Tiefen, Freundschaften und künstlerischer Neuanfänge.
Die aufwendige Dokumentation erzählt von den frühen Jahren des „kleinen“ Udo, der aus der Kleinstadt Gronau in Westfalen aus einfachen Verhältnissen zielstrebig in die große Welt aufbricht, von seinem Durchbruch in den 1970er-Jahren und von Liedern, die längst Teil der deutschen Popgeschichte sind: Songs wie „Cello“, „Andrea Doria“ oder „Sonderzug nach Pankow“. Udo Lindenberg kämpft früh für eine Rockmusik in deutscher Sprache, sucht den kulturellen Dialog über die innerdeutsche Grenze hinweg und wird zu einer Symbolfigur für Freiheit, Haltung und künstlerische Unabhängigkeit.
Die Dokumentation verbindet seltene Archivaufnahmen mit sehr persönlichen Erinnerungen von Freunden, die den Panikrocker seit Jahrzehnten begleiten. Neben Udo erzählen Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Generationen, was er für sie bedeutet: Freunde wie Maria Furtwängler, Inga Humpe, Ulla Meinecke, Anna Loos und Jan Josef Liefers, Jan Delay sowie Bill und Tom Kaulitz und Apache 207. Mit dem Rapper hält Lindenberg den Rekord des erfolgreichsten deutschen Hits aller Zeiten: „Komet“ – Udos erster Nummer-1-Hit im Alter von 76 Jahren.
Auch Weggefährten aus den frühen Jahren wie Bassist Steffi Stephan und sein erster Produzent Thomas Kukuck, Schulfreunde aus der Kindheit sowie Mitglieder der legendären „Panik-Familie“ kommen zu Wort. Dazu gehören seine langjährige Beraterin Rita Flügge-Timm, die von Udo den Spitznamen „Die Löwin“ erhalten hat, und seine Stylistin „Die Zarin“, Niko Kazal. Gemeinsam entsteht das vielschichtige Bild eines Mannes, der für viele weit mehr ist als nur ein Rockstar.
Seit mehr als sechs Jahrzehnten prägt der Mann aus Gronau nun die deutsche Musiklandschaft: Mit seiner unverwechselbaren Stimme, seinen poetischen Texten in der typischen „Udo-Easy-Sprache“ begleitet er alle Generationen und zeigt dabei immer Haltung. Junge Musikerinnen und Musiker, die Stars von heute, haben aus Anlass seines 80. Geburtstags ihm zu Ehren gerade ein Album mit seinen Songs aufgenommen unter dem Motto „We love Udo“.
Die Dokumentation zeichnet das Porträt eines Künstlers, der längst zur Ikone geworden und doch bis heute neugierig geblieben ist und sich immer wieder neu erfindet. In seinen legendären grünen Socken steht der Freigeist und Erfinder der deutschen Rockmusik auch mit 80 Jahren mitten im Leben.
Ab 11. Mai 2026: Down-Syndrom-Filter für Klicks: Sexuelle Ausbeutung von Frauen mit geistiger Beeinträchtigung (AT) (Radio Bremen)
Ein neuer AI-Filter sorgt für Aufsehen: Millionenfach abgerufene Videos auf Social Media stellen Menschen mit Down-Syndrom in sexualisierten Kontexten dar. Zugleich werden Frauen mit Down-Syndrom online, wie offline immer wieder sexueller Ausbeutung ausgesetzt. Reporterin Caro von der Groeben taucht in diese erschreckende Szene ein, spricht offen mit betroffenen Frauen über ihre Sexualität und wie sie mit dieser Ausbeutung umgehen. Die AI-Filter haben ein Thema aus der Dunkelheit geholt, das eine längst überfällige Frage aufwirft: Inwiefern werden Menschen mit Down-Syndrom sexualisiert und ausgebeutet?
Weitere Themen werden noch bekanntgegeben.
Die Augen sind unser wichtigstes Sinnesorgan. Was und wie wir sehen, bestimmt darüber, wie wir die Welt wahrnehmen: Etwa 80% aller Umweltreize nehmen wir über die Augen auf. Wir verständigen uns sogar mit Blicken – ganz ohne Worte. Aber immer mehr junge Menschen sind kurzsichtig und sehen schlechter. Augenärzte sprechen bereits von einer „Pandemie der Myopie“ (Kurzsichtigkeit). Können Laser-OPs eine Lösung sein?
Auch Kathi ist kurzsichtig. Das schränkt sie in ihren Berufen ziemlich ein. Sie arbeitet als Kickbox-Trainerin, näht für ihr eigenes Mode-Label und steht als Moderatorin vor der Kamera. Die Kurzsichtigkeit nervt sie: Die Kontaktlinsen verrutschen beim Trainieren schnell und wenn sie moderiert, stört die Brille. Deshalb möchte Kathi sich die Augen lasern lassen – trotz Angst vor der OP und möglichen Komplikationen. Für Kathi kommt das Laser-Verfahren namens „Trans-PRK“ infrage: Dabei trägt ein hochmoderner Laser einen Teil der Hornhaut der Augen ab. Die Technik gilt als schonend und verspricht schnelle Heilung und wenig Schmerzen. Wie wird Kathi die OP erleben? Und wird sie mit dem Ergebnis zufrieden sein?
Marc Weide ist Weltmeister der Zauberkunst und arbeitet grade an einem neuen Bühnenprogramm. Mit seinen Tricks muss er es schaffen, die Augen seiner Zuschauer zu täuschen. Dafür macht er sich diverse Schwächen unserer Wahrnehmung zunutze, z.B. unsere sehr begrenzte visuelle Aufmerksamkeit. Und auch optische Täuschungen nutzt er immer wieder für seine Tricks – und spielt unserem Gehirn damit einen Streich. Denn die Augen können die Täuschung eigentlich durchschauen, erst durch die Verarbeitung im Gehirn entsteht ein Eindruck der Illusion. Wie funktioniert das genau? Wir sind dabei, wenn er in seiner Show die neuesten Tricks vorführt.
Die Augen von Flugbegleiterin Nadine sind ihr wichtigstes Werkzeug – sie ist auf das „Blicke-Lesen“ trainiert. Wie eine Profilerin „scannt“ sie am Eingang des Flugzeugs alle Passagiere: Könnte jemand aggressiv werden? Ist jemand mit Flugangst unter den Reisegästen oder betrunken? Nadine sieht das in den Augen, schließlich kommunizieren wir mit denen sehr viel und schnell – ob wir wollen oder nicht. Wir nehmen mit unseren Augen nicht nur soziale Signale von unseren Mitmenschen wahr, wir senden gleichzeitig auch Botschaften zurück. Wir begleiten Nadine, die auch angehende Flugbegleiter:innen ausbildet, auf einem Flug und zu einem Workshop.
Stell Dir vor, jemand filmt Dich heimlich in der Sauna. Nackt. Und wenig später landet das Video auf Social Media. Das team.recherche des SWR trifft Frauen, die in privaten und intimen Momenten gefilmt wurden – ohne es zu bemerken. Möglich macht das eine neue Technologie, die auf den ersten Blick harmlos wirkt: Smart Glasses. Unauffällig und kaum von normalen Brillen zu unterscheiden. Das team.recherche des SWR deckt auf, wie die Brillen zum Instrument sexualisierter Gewalt werden. Die Recherche führt die Reporterinnen bis in die USA, wo die smarten Brillen längst zum Alltag gehören und Influencer das heimliche Filmen zum Geschäftsmodell machen. Voyeurismus wird zum Content. Was bedeutet das für uns? Sind wir in Deutschland auf den Trend vorbereitet? Welche Folgen hat es für Betroffene, wenn intime Momente plötzlich öffentlich sind? Und wie gut schützt uns die Politik? Eine team.recherche-Doku über sexualisierte Gewalt und den Verlust der Kontrolle über die eigene Privatsphäre.
„Bin ich schön?“ – die Dokuserie über Schönheitseingriffe, Körperbilder und Selbstoptimierung ist zurück – mit neuen, ganz persönlichen Geschichten: Paola Maria hat mehr als fünf Millionen Follower*innen auf Instagram. Sie erzählt, wie sie wegen einer Wundheilungsstörung nach ihrer Brustvergrößerung über Monate mit nur einer Brust leben musste. Paola Maria warnt davor, sich zu unüberlegt operieren zu lassen. Sandra Lambeck, ebenfalls Content Creatorin, hat sich sogar mehrfach einem Brazilian Butt Lift unterzogen – einer der gefährlichsten Schönheitsoperationen überhaupt. Heute bereut sie die Eingriffe und fragt sich, wie sie das ihrer Tochter irgendwann mal erklären soll. Marie Nasemann, ehemalige „Germany`s Next Topmodel“-Kandidatin verrät, dass gerade die wohl schönsten Menschen oft die größten Selbstzweifel plagen.
Die 3. Staffel begleitet zwei weitere Frauen und zwei Männer über mehrere Monate auf dem Weg zu ihrer persönlichen Schönheit – mit emotionalen Hochs und Tiefs. Arwin (27) fliegt in die Türkei für eine Hauttransplantation und erlebt, was für eine Industrie rund um Schönheitsoperationen dort existiert. Feli (29) glaubt, dass ihr Brustimplantat sie krank macht und lässt es sich deshalb entfernen. Verschwinden die Schmerzen in der Brust, die ständigen Infekte und ihre permanente Abgeschlagenheit endlich? Sabine (46) wurde als Kind von einem Hund ins Gesicht gebissen und hat sich die Narbe am Mund bei einer Beauty-Kette mit Hyaluron auffüllen lassen. Mit dem Ergebnis ist sie sehr unglücklich und will das nun korrigieren lassen. Marcel (32) aus Darmstadt, lässt sich seine „Männerbrüste“ entfernen und sagt, er wolle endlich frei sein.
Macht eine Beauty-OP wirklich frei und glücklich? Was steckt hinter dem Wunsch nach makellosem Aussehen? Die Dokuserie setzt sich kritisch und zeitgemäß damit auseinander. Psychologin Dr. Julia Tanck und Dr. Michaela Montanari (Vorständin der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie) geben Fakten und Einordnungen rund um Nutzen und Gefahren von Schönheitseingriffen und die Balance zwischen Leidensdruck und Schönheitswahn.
Klassische Musik – für viele Menschen ein kultureller Hochgenuss, und für einige darüber hinaus noch mehr: Sie träumen davon, das Musizieren auf ihrem Instrument oder das Singen zum Beruf zu machen. Doch die Klassische Musik ist eine Branche, die von Druck, Abhängigkeiten und Machtgefälle geprägt ist. Gerade zu Anfang der Karriere, beim Studium an einer der 24 deutschen Musikhochschulen, sind Studierende ganz unten im Machtgefüge und „leichte Beute“. REPORT MAINZ trifft Betroffene von sexueller, verbaler oder diskriminierender Gewalt und zeigt, warum der Machtmissbrauch an deutschen Musikhochschulen systemimmanent ist und die Täter – Professoren, Dozenten, Hochschulpräsidenten – fast unantastbar sind. Der Film erzählt, wie für die Betroffenen der Weg zum vermeintlichen Traumberuf zum Albtraum wurde, Karrieren durch das Melden von Missbrauch ausgebremst wurden und die Täter weiter in der Branche für ihr musikalisches Können gefeiert werden.
Eine der erfolgreichsten Bands Deutschlands quartiert sich über Monate in eine Art Jugendherberge auf dem platten Land ein, um ihr letztes Album für ihre Fans auf der ganzen Welt zu produzieren: Zwischen Nutella-Brote schmieren und Pizza-Lieferdienst komponieren und texten Campino, Andi, Breiti, Kuddel und Vom von den Toten Hosen an ihrem musikalischen Nachlass und einer der größten Herausforderung ihrer Bandgeschichte. Der preisgekrönte Regisseur Eric Friedler durfte die Band so nah wie nie zuvor über zwei Jahre begleiten und schafft mit seinem 90-minütigen Dokumentarfilm ein ungeschminktes Porträt der Toten Hosen in ihrer vielleicht schwierigsten Zeit. Zum ersten Mal wurden sie so intensiv im Maschinenraum ihrer Kreativität beobachtet und auch hinter den Kulissen einer Europatournee begleitet. In dieser hoch emotionalen und bilderstarken Doku setzen sich Die Toten Hosen ein filmisches und musikalisches Denkmal – mit einem echten Bonus für ihre Fans: Neun Tage vor der offiziellen Veröffentlichung des letzten Hosen-Albums, können sie in der ARD-Doku vorab schon unveröffentlichte Hits der Punk-Rocker hautnah erleben.
Nia, heimatlos und bis über beide Ohren verschuldet, erbt unerwartet das Stardust, ein heruntergekommenes Grand Hotel im Weltall. Was die Lösung all ihrer Probleme zu sein scheint, entpuppt sich allerdings als heruntergekommener Problemfall. Und die Belegschaft rund um den Chef-Concierge Adam empfängt Nia nicht gerade mit offenen Armen. Um mit einem schnellen Verkauf des Hotels ihren drängenden Gläubiger loszuwerden, muss Nia den Kasten erst mal in Schuss bringen. Sie überzeugt Adam und die Crew, das veraltete Grand Hotel gemeinsam mit ihr in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, um endlich wieder Gäste ins Haus zu bringen. Dass es schnell gehen muss, damit das Kaufangebot nicht erlischt, verschweigt Nia lieber. Denn für die Angestellten Yakumi und Eks, für Dauergast Vero Sue und sogar für den Androiden Adam ist das Stardust Hotel ihr Zuhause. Ganz abgesehen davon, dass Nia Gefühle für Adam entwickelt, Android hin oder her. Überhaupt meldet sich mit der Zeit ein Nia eigentlich fremdes Gefühl der familiären Zusammengehörigkeit zu der schrägen Mischung aus Menschen, Androiden und sonstigen Zwischenwesen im Sternenstaubhotel.
Die Auszubildenen stehen im Mittelpunkt der beliebten Doku-Serie „Azubi Storys“. Jetzt startet die zweite Staffel mit acht neuen Folgen.
Das Format nimmt ganz die Perspektive der Azubis ein und zeigt ihren spannenden Berufsalltag: Manchmal geht alles schief, oft wachsen sie über sich hinaus, immer lernen sie dazu. Zu sehen sind Azubis in acht verschiedenen Berufen – zusammen mit ihren Ausbildern:
Azubi Storys, zweite Staffel, acht Folgen à 30 Minuten, ab 26. Mai 2026, online first im Boxset in der ARD Mediathek. Anschließend wird die Staffel in Doppelfolgen im WDR Fernsehen erstausgestrahlt.
Azubi Storys ist eine Produktion von i&u Studios im Auftrag des WDR und des NDR für die ARD, © 2026, Redaktion: Michael Kerkmann (WDR) und Ralf Kosack (NDR)
Es beginnt als wilder Partyabend und endet in einem Alptraum: In der Nacht vom 6. auf den 7. Mai 2016 sind Niklas P. (17), seine Schwester und Freunde auf dem Weg nach Hause vom Festival „Rhein in Flammen“. Angekommen in Bad Godesberg werden sie von einer Gruppe Jugendlicher angepöbelt. Plötzlich trifft Niklas ein Faustschlag an der Schläfe, er sackt zusammen und wird noch gegen den Kopf getreten. Niklas fällt ins Koma und stirbt eine Woche später. Genau zehn Jahre ist das jetzt her. Für viele Bad Godesberger ist das der Tiefpunkt im Niedergang ihres Stadtviertels – seit die Hauptstadt nach Berlin verlegt wurde und die Diplomaten wegzogen. Die Stimmung heizt sich auf, als Zeugenaussagen auf einen Täter „südländischen Aussehens“ hinweisen, wie es die Polizei formuliert. Auf einer Demo werden rechtsextreme Parolen gerufen, Politik und Polizei stehen unter Druck: Der Täter muss gefunden und die Polizeipräsenz im Stadtteil verstärkt werden. Schließlich wird ein junger Mann mit arabischen Wurzeln festgenommen. Ist er der Täter?
Die dreiteilige Serie verfolgt, warum der Tod von Niklas Bad Godesberg nicht mehr loslässt. Welche Rolle spielen ein katholischer Priester und ein bekannter Politiker bei der Eskalation des Falles? Was heißt es für die Mutter von Niklas, wenn der Tod ihres Jungen für politische Forderungen missbraucht wird?
Die „Sportfreunde Stiller“, Independent-Popstars mit vielen Hits: Nach 30 Jahren voller Erfolge, Beinahe-Aus und dem Ringen um Kreativität stehen sie an einem Wendepunkt. Erstmals ohne große Plattenfirma produzieren sie ihr nächstes Album selbst und planen ihr Jubiläumsjahr. Der Film begleitet die Band bei Proben und Aufnahmen in Spanien, im Studio, bei Konzerten vor und hinter der Bühne, in privaten Momenten. Mit aufregendem Archivmaterial und Erinnerungen unterschiedlicher Weggefährt:innen erzählt der Film ihren Weg von der Münchner Vorstadt bis zur WM-Hymne „54, 74, 90, 2006“ und zu „MTV Unplugged“. Aber auch von Krise, Entfremdung, Stillstand. Das Porträt einer Band mit Integrität und Haltung, die durch ihre Musik das Lebensgefühl einer ganzen Generation mitgeprägt hat und die versucht, sich neu zu finden. Der Dokumentarfilm „Sportfreunde Stiller – Mit dem Herz in der Hand“ und der Podcast „1LIVE Ikonen: Sportfreunde Stiller“ erzählen ineinandergreifend die Geschichte der Indie-Rock-Band, die vor einem besonderen Jahr steht.
Sechs Folgen des Podcasts „1LIVE Ikonen: Sportfreunde Stiller“ ab Donnerstag, 28. Mai 2026 in ARD Sounds.
In naher Zukunft müssen Frauen Babys nicht mehr selbst austragen, sondern können die Entwicklung des Ungeborenen in sogenannte „Womb Center“ auslagern, wo es in einer künstlichen Gebärmutter, dem „Pod“ heranwächst. Auch Rachel (Emilia Clarke, „Game of Thrones“) und ihr Mann Alvy (Chiwetel Ejiofor, „12 Years a Slave“) beschließen, mithilfe dieser Technologie eine Familie zu gründen. Der naturliebende Alvy ist zwar zunächst skeptisch. Trotzdem baut er schnell eine Verbindung zu dem Fötus auf. Rachel hingegen zweifelt zunehmend, ob der Einsatz des Pods die richtige Entscheidung war. Als dann auch noch das Womb Center die Vertragsbedingungen ändert, um den Pod möglichst schnell für das nächste Paar bereitzustellen, müssen beide eine Entscheidung treffen.
Visuell herausragende und hervorragend besetze Near-Future-Satire, die sich auf unterhaltsame Weise nicht nur mit Themen wie Mutterschaft und Familiengründung auseinandersetzt, sondern auch mit den Konsequenzen der fortschreitenden Digitalisierung unseres Alltags. Deutsche Erstausstrahlung.
Mit einer Nachricht wie dieser fängt es an: „Das DHL-Paket ist im Lager angekommen und kann aufgrund unvollständiger Adressangaben nicht zugestellt werden. Bitte bestätigen Sie Ihre Adresse im Link innerhalb von 12 Stunden.“ Diese so harmlos klingende Benachrichtigung ist der Einstieg in eine groß angelegte Betrugsmasche: Smishing. Hunderttausenden Menschen werden so jedes Jahr sensible Daten gestohlen, ihre Kreditkarten-Daten werden abgefischt. Jeden kann es treffen. Die Doku-Serie taucht tief ein in eine bisher unbekannte Welt – es geht um Milliardenbeträge, Luxus-Lifestyle und eine Software namens Magic Cat. Das team.recherche macht sich auf die Suche nach den mutmaßlichen Tätern und gibt Einblick in ein kriminelles Netzwerk. Die Spuren führen die Investigativreporter:innen in eine interne Telegram-Gruppe und von dort nach China, Thailand und in die USA.
Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) stehen nach 35 gemeinsamen Dienstjahren kurz vor der Rente. Bis zu ihrer Verabschiedung sind es noch vier Tage, als eine weibliche Leiche in einem städtischen Betriebsraum tief unter Erde gefunden wird – bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Wer war die Tote? Und wie sollen sie innerhalb weniger Tage einen Fall aufklären, bei dem sie zunächst nicht einmal das Opfer identifizieren können? Müssen sie sich mit einem ungelösten Fall aus dem Dienst verabschieden? Mit Hilfe der Fallanalytikerin Christine Lerch (Lisa Wagner) analysieren sie kniffligen Faktenlage. Schließlich überschreiten Batic und Leitmayr sogar ihre dienstlichen Grenzen und finden heraus, dass ein mörderisches Phantom unbemerkt durch Münchner Mietwohnungen schleicht. Niemand scheint sicher, nicht einmal die Ermittler.
Nach 100 Fällen verabschieden sich die Kult-Ermittler Batic und Leitmayr an Ostern mit einer spannenden Doppelfolge! Die begleitende Dokumentation "Batic und Leitmayr – Die Zwei vom Tatort sagen Servus" wirft einen unterhaltsamen Blick zurück und spricht mit Weggefährten wie Michael Fitz, Lisa Wagner oder Dominik Graf.
Mit ikonischen Songs wie „Bochum“, „Flugzeuge im Bauch“, „Mensch“, „Männer“ oder der Fußball-WM-Hymne „Zeit, dass sich was dreht“ hat Herbert Grönemeyer den Soundtrack mehrerer Generationen geprägt und bewiesen, dass Relevanz kein Verfallsdatum kennt. Seit Jahrzehnten gelingt es ihm wie kaum einem anderen Künstler, sich immer wieder neu zu erfinden und ein Millionenpublikum zu begeistern. Anlässlich seines 70. Geburtstags zeichnet die Dokumentation ein vielschichtiges und nahes Porträt des erfolgreichen deutschen Musikers. Der Film begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis dieser einzigartigen Karriere und macht den Menschen Grönemeyer spürbar. Es gibt unter anderem Begegnungen mit Toni Kroos, Anke Engelke, seiner engen Freundin Nina Hoss sowie der Musikerin Paula Hartmann. Erstmals geben zwei enge Vertraute aus dem Arbeitsumfeld Grönemeyers intime Einblicke: seine langjährige Managerin Claudia Kaloff und sein Bodyguard und Tourmanager Ingo Mertens.
Goodbye Norwegen, Moin Rügen! Inselärztin Nora Kaminski (Tanja Wedhorn) kehrt von ihrer Auszeit nach der geplatzten Hochzeit zurück und wird sofort gefordert: mit medizinischen Notfällen, aber auch Patient:innen, deren körperliche Symptome Ausdruck seelischer Belastungen sind. Die aktuellen Fälle greifen Themen wie mentale Gesundheit, Überforderung und gesellschaftlichen Erwartungsdruck auf. Neben der Praxis rückt auch die Familie wieder in den Mittelpunkt: Für Nora wird es persönlicher denn je. Sohn Kai steht unter enormem Leistungsdruck – mit dramatischen Folgen. In der fünften Staffel geht es um Mut, Verletzlichkeit und die Kunst, immer wieder neu anzufangen. Nicht zuletzt wird auch Nora sich wieder auf Neues einlassen.
Prag im März 1945: Die alliierten Befreier rücken näher, noch herrschen aber die deutschen Besatzer über die Stadt. Nach dem Mord an einer deutschen Offizierswitwe übernehmen Hauptkommissar Beran (Karel Dobrý) und seine „rechte Hand“ Jan Morava (Jonas Nay) den Fall, der strenger Geheimhaltung unterliegt. Denn NS-Befehlshaber Meckerle (Devid Striesow) wittert einen subversiven Akt des Widerstands. Unter den wachsamen Augen des Gestapomanns Buback (Nicholas Ofczarek) tritt Morava eine heikle Mission an. Als weitere Frauen ermordet werden, stellen die Ermittler dem Serientäter eine Falle. Meckerle macht ihnen jedoch einen fatalen Strich durch die Rechnung und das Morden geht weiter. Schließlich kommen Morava und Buback einem Verdächtigen auf die Spur. Doch das Ende des Krieges und das Zusammenbrechen der öffentlichen Ordnung überschatten ihre Ermittlungen. Um ein Blutbad zu verhindern, lässt Buback sich auf eine riskante Mission ein. Historische Serie nach dem gleichnamigen Roman von Pavel Kohout.
Für die Einsteinerinnen und Einsteiner beginnt das neue Schuljahr mit einem besonderen Highlight: den „Einstein Games“. Doch mitten im Spaß sorgt eine unerwartete Nachricht für einen abrupten Stimmungswechsel. Gleich mehrere neue Gesichter wirbeln das Internat durcheinander: Dilara, Luis, Milo, Anh Thi und Aurelia bringen frische Impulse, Humor und Fantasie in den Schulalltag – und lösen bei ihren Mitschülerinnen und Mitschülern reichlich Gefühlschaos aus. Ob in der Schulband, im neuen Club NEON oder beim Pen-&-Paper-Spiel: Es gibt Streit, neue Freundschaften und das Liebeskarussell dreht sich schneller denn je.
LinkedIn ist mit weltweit 900 Millionen Nutzern in den vergangenen Jahren zur wichtigsten beruflichen Plattform geworden. Und Céline Flores Willers hat daraus ein Millionen-Business gemacht. Die 32-Jährige hat es schon früh ins Rampenlicht gezogen: Als Jugendliche nimmt sie an Miss-Wahlen teil, wird sogar Miss Universe Germany. Während ihres Studiums postet sie Videos ihres Werkstudentinnen-Jobs bei Ernst & Young auf LinkedIn und erzielt damit hohe Reichweiten. Schnell erkennt sie, welches Potential die Plattform bietet. Seitdem geht es steil bergauf. Sie managed die LinkedIn Profile etlicher CEOs, hilft ihnen, sich selbst und ihr Unternehmen im selbst gewählten Licht erscheinen zu lassen. Mittlerweile hat sie ihr eigenes Unternehmen – und macht damit Millionenumsätze. Der Film zeigt ihre beispiellose Karriere, aber auch, wie steinig ihr Weg war. Und wie schnell man in dieser Millionen-Community einen Shitstorm auslösen kann.
DCKS is back! Deutschlands erfolgreichste Komikerin, Carolin Kebekus, ist zurück! Am 9. April startet die erste von sieben neuen Folgen der preisgekrönten „Carolin Kebekus Show“. Geboten wird ein einzigartiger Mix aus Stand-Up, Musik, Sketchen, humorvollen Aktionen mit fantastischen Gästen und jeder Menge Gags. Ein buntes, unterhaltsames Programm, in dessen Mittelpunkt Carolins Humor und ihre klare Haltung stehen. Es wird witzig, überraschend, persönlich, meinungsstark und vor allem sehr, sehr lustig! Die Folgen werden donnerstags um 19:30 Uhr in der ARD Mediathek veröffentlicht und um 23.35 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Im Herbst eine weitere Staffel mit weiteren sieben Folgen.
Ab 20. April 2026: Wehrdienst reloaded – Schöne, neue Bundeswehr? (WDR)
Alles neu bei der Bundeswehr? Seit Januar 2026 bekommen alle 18-Jährigen Post von der Bundesregierung – einen Fragebogen zum neuen Wehrdienst. Männer müssen, Frauen können antworten. So sollen mehr Freiwillige angeworben werden. Reporter Frederik Fleig begleitet am Standort Parow drei junge Rekruten: Lucius aus Berlin, Helena aus Potsdam und Jan aus Bayern. Warum haben sie sich freiwillig zum Wehrdienst gemeldet? Und wie geht es ihnen dabei? Außerdem trifft er auf einer Demo Schüler:innen, gerade nicht zum Bund wollen, und er besucht die Eröffnung eines neuen „Innovationszentrums“ der Bundeswehr in Erding.
Am 26. April 1986 explodiert Block 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl. Ein Super-GAU mitten im Kalten Krieg, niemand hat damit gerechnet. Das Sowjetsystem verschweigt den Ernst der Lage. Eine radioaktive Wolke breitet sich nach Westen Richtung Deutschland aus, es droht ein Fallout. Die DDR verharmlost, ein Informationsoverkill führt in der BRD zu immer mehr Angst. 40 Jahre danach erzählt Tschernobyl 86, wie die Menschen versuchen, mit der Nuklearkatastrophe fertig zu werden. Die Bilder von damals wirken erschreckend aktuell: Wieder verlaufen Grenzen und Konflikte zwischen Ost und West, wieder ist der Krieg zurück in Europa, belauern sich Atommächte gegenseitig und rüsten gegeneinander auf. Tschernobyl 86 von Volker Heise beruht zu 100 Prozent auf Archivbildern und erzählt mit Fernsehaufnahmen und dokumentarischem Originalmaterial einen wahren Thriller ab dem Moment der Explosion.
Ein Nachtzug rast von Glasgow nach London – wie von Geisterhand gesteuert und niemand kann ihn stoppen! Die BBC-Serie „Nightsleeper“ entwirft das hochdramatische Thriller-Szenario eines „Hackjackings“ – einer Zugentführung durch einen terroristischen Cyberangriff. Im Zentrum des britischen Darsteller-Ensembles stehen Alexandra Roach als mutige Einsatzleiterin und Joe Cole in der Rolle eines ambivalenten Helden, die sich gegen die Katastrophe stemmen. Drehbuchautor Nick Leather erzeugt in der sechsteiligen Serie atemberaubende Spannung in Echtzeit.
400 Kilometer in vier Stunden von Glasgow nach London: Der „Nightsleeper“ verspricht eine entspannte Reise über Nacht. Vor der Abfahrt kommt es zu einem Zwischenfall. Beherzt greift ein Reisender, der Ex-Detective Joe (Joe Cole), bei einem Taschendiebstahl ein. Als der Zug losfährt, ahnt niemand, dass dies der Auftakt einer dramatischen Reise ist. In der Schaffnerkabine befindet sich ein verdächtiges Steuergerät – und es gibt keine Verbindung mehr nach draußen! Während an Bord des „Nightsleepers“ die Angst wächst, übernimmt in London die Cyberexpertin Abby (Alexandra Roach) die Einsatzleitung. Gegen den Willen ihrer Vorgesetzten Erin (Lois Chimimba) vertraut sie auf ihren Ex-Mentor „Pev“ (David Threlfall), der solch ein Horrorszenario seit Langem prognostiziert.
Als der Zug wie durch Geisterhand gesteuert durch die Nacht rast, meldet sich der Hacker als „Driver“! Seine Forderung nach Lösegeld in Bitcoins wird von der Politik abgelehnt – brisant ist jedoch, dass sich ausgerechnet die Verkehrsministerin (Sharon Small) unter den Passagieren befindet. Unter Joes Führung versuchen die Reisenden, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen. Während der „Driver“ das Tempo erhöht, bleibt immer weniger Zeit, eine Katastrophe zu verhindern.
Die Bundesliga und der europäische Klubfußball stehen am Wendepunkt: Globale Investoren, neue Eigentümermodelle und milliardenschwere Transfers verändern die Machtverhältnisse grundlegend. Die Saison 2025/2026 mit den Wechseln von Florian Wirtz zu FC Liverpool und Nick Woltemade zu Newcastle United statt zum FC Bayern München zeigt exemplarisch, wie stark die englische Premier League die Bundesliga unter Druck setzt. Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen eines globalisierten Geschäfts – von Deutschland über England und Spanien bis in die USA und nach Saudi-Arabien. Zu Wort kommen unter anderem Axel Hellmann und Markus Krösche von Eintracht Frankfurt sowie weitere Entscheider aus dem deutschen Fußball. Auch internationale Investoren geben exklusive Einblicke ihre Strategien. Eine spannende Doku-Serie über Geld, Macht und die Zukunft eines Spiels, in dem es längst um finanzielle Netzwerke und Renditeerwartungen geht.
Der Film entfaltet sich wie ein psychologischer Thriller, er erzählt die Geschichte von JD Vance und wie er zum zweitmächtigsten Politiker der USA aufstieg. Middletown, Ohio ist der Ort, aus dem JD Vance seine Stärke, seine Widerstandskraft und seinen Rachedurst zieht: Hier wuchs er bei seinen Großeltern auf, weil sich seine drogenabhängige Mutter nicht um ihn kümmern konnte. In Yale fühlte er sich zunächst verloren, bevor er Denker entdeckte, die ihn tief beeinflussten und er seine spätere Frau Usha kennenlernte. Sein Weg führte ihn auch vom Atheismus zum katholischen Glauben. In einer Mischung aus Archivausschnitten seiner öffentlichen Auftritte, privaten Fotos und Interviews mit Menschen, die ihn kennen, begleitet und geprägt haben, entsteht das beunruhigende Bild eines Menschen, der von ganz unten kommt, es mit viel Ehrgeiz und ideologischen Wandlungen geschafft hat, in die Elite aufzusteigen und der noch weiter nach oben strebt.
„Welcome to Frankfurt“ begleitet sieben Menschen, die in Frankfurt einen Neuanfang wagen. Zwischen Nachtleben, Umzug mit Kindern, Obdachlosigkeit, Bankenwelt, Altersheim und vom Trittbrett des Müllabfuhrwagens zeigt die Serie, wie unterschiedlich Ankommen sein kann – und wie sehr Frankfurt selbst eine Hauptrolle dabei spielt.
Fans der beliebten Krimireihe Lost in Fuseta dürfen sich über eine Fortsetzung freuen: Gleich zwei rätselhafte Morde beschäftigen Leander (Jan Krauter), Graciana (Eva Meckbach) und Carlos (Daniel Christensen): Kurz hintereinander werden in Fuseta und Tavira ein deutscher Aussteiger und eine alleinstehende Lehrerin ermordet. Das Ermittlertrio steht vor einem Rätsel, da weder ein Motiv noch ein Zusammenhang zwischen den Morden erkennbar ist. Schließlich ist es ihr spanischstämmiger Kollege Miguel Duarte (Anton Weil), der eine Verbindung zu zwei ungelösten Mordfällen in Spanien herstellt und einen Serienmörder hinter den Taten vermutet. Ein Fall, der nicht nur die Ermittler in tödliche Gefahr bringt – sondern auch die Menschen, die ihnen am meisten bedeuten…
In der nahen Zukunft verwandeln sich immer mehr Menschen in seltsame, teilweise aggressive Mischwesen aus Tier und Mensch. Während Ärzte und Wissenschaftler nach Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten suchen, werden die Betroffenen in Frankreich in sogenannten „Zentren“ untergebracht. Dazu gehört auch die Mutter von Émile (Paul Kircher). Doch auf dem Weg zu einem solchen Zentrum gelingt ihr zusammen mit weiteren Mischwesen die Flucht. Die Polizistin Julia (Adèle Exarchopoulos) hilft Èmile und seinem Vater Francois (Romain Duris) bei der Suche nach der Entflohenen.
Origineller, vielfach ausgezeichneter Mix aus Fantasy, Near future und Coming of age-Drama, in dem vor allem Jungstar Paul Kircher („Der Gymnasiast“) beeindruckt. Deutsche Erstausstrahlung.
Regelmäßig kommt es in den großen Haftanstalten in Rom, Mailand und Neapel zu Aufständen. Denn Italiens Gefängnisse sind massiv überfüllt, die Zustände katastrophal. Im Schnitt nimmt sich alle drei Tage ein Häftling das Leben. 2025 waren erstmals auch die Jugendhaftanstalten überfüllt. Die rechte Regierung Giorgia Melonis verfolgt eine harte Law-and-Order-Politik, hat neue Straftatbestände eingeführt und das Strafmaß für bestehende Delikte erhöht. Fachleute kritisieren, die Gefängnisse dienten weniger dem Strafvollzug als vielmehr der Verwahrung und dem Verbergen anders nicht lösbarer sozialer Probleme. Korrespondentin Verena Schälter versucht, einen Einblick in die Welt hinter den Gefängnismauern zu gewinnen. Sie trifft jugendliche Straftäter, spricht mit Menschen, deren Angehörige sich in Haft das Leben genommen haben, und begleitet einen Gefängnispfarrer, der für bessere Zustände kämpft.
Marienerscheinungen – für die einen ein Hoffnungszeichen, für die anderen Aberglaube und religiöses Marketing. Die Doku begleitet den gläubigen Familienvater Dominic und seine beiden Töchter auf einen Roadtrip mit dem Campingbus: 1.300 Kilometer von Rheinland-Pfalz nach Lourdes, einem der bekanntesten Marienwallfahrtsorte der Welt. Dort will Dominic seinen Töchtern zeigen, warum Lourdes ihn seit seiner Kindheit nicht loslässt. In Medjugorje, Bosnien-Herzegowina, soll Maria den Seherinnen und Sehern jeden Tag erscheinen. Auf Social Media werden Erfahrungsberichte geteilt und zum Jugendfestival kommen rund 70.000 Menschen aus der ganzen Welt. Die Doku begleitet die Studentin Lea zu diesem Event. Religionswissenschaftlerin Nicole Bauer ordnet die Geschehnisse ein. Sie erklärt, wie die katholische Kirche versucht, die Echtheit der Erscheinungen zu prüfen. Wie kann sie auf die Gläubigen zugehen, ohne sich mit einem vermeintlich naiven Wunderglauben angreifbar zu machen?
ARD Crime Time und die BBC starten eine erfolgreiche Zusammenarbeit: Die ARD Mediathek zeigt exklusiv eine der erfolgreichsten True Crime-Doku-Serien der BBC mit neuen packenden Inhalten für den deutschen Markt. Den Anfang macht die englische Originalversion „Chloe Ayling – My Unbelievable Kidnapping“ um die „unglaubliche Entführung“ des 20-jährigen Models während eines Shootings in Mailand. Die junge Frau sollte als Sexsklavin im Darknet verkauft werden. Nach sechs Tagen schafft sie es, freizukommen. Ihr Entführer wird verurteilt. Doch schon bald werden Zweifel an ihrer Version laut. Wer ist in dieser spektakulären Geschichte Opfer oder Täter:in?
Hier geht es zu den Highlights der vergangenen Monate.
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