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Die ARD Doku-Soap gibt einen exklusiven und unverfälschten Einblick in die anspruchsvolle Arbeit der Mainzer Polizei und zeigt die Menschen hinter der Uniform. Was fühlen sie, wenn sie die Stadt Nacht für Nacht ein Stückchen sicherer machen? Gibt es Polizei-Einsätze, die sie besonders stark belasten?
In einer Wohngemeinschaft kommt es zu einem Angriff mit einer Machete, ein Mann türmt aus einer Psychiatrie, ein Mädchen hat im Club eine massive Panikattacke, Crackkonsumenten benehmen sich in Notunterkünften für Wohnungslose daneben und schlagen dort das Personal, ein Ex-Partner manipuliert die Radmuttern am Fahrzeug des neuen Partners seiner Ex-Frau. Die Herausforderungen für die Mainzer Polizistinnen und Polizisten sind enorm und vielfältig. Die Beamtinnen und Beamten berichten über ihr polizeiliches Vorgehen und geben dabei Einblicke in ihre Gefühlswelten.
Ein zentrales Thema dieser Staffel ist die psychische Gesundheit – der Umgang mit Menschen, die sich in akuten seelischen Krisen befinden. Immer häufiger treffen die Einsatzkräfte auf Menschen, die verzweifelt, desorientiert oder suizidgefährdet sind. Hier sind nicht nur professionelle Routinen gefragt, sondern auch Geduld, Empathie und das Gespür, im entscheidenden Moment einfach präsent zu sein.
Mit dabei sind bekannte Gesichter aus den vorherigen Staffeln wie Sarah Schräder (Schrädi), Gerwin Schwiersch, Lena Bottlender, Dominik Muders (Mudi), Sebastian Obermeier (Obi), aber auch neue Beamtinnen und Beamte, wie Said Rahman Nasheed oder Nils Jung. Sie berichten von belastenden Einsätzen, dramatischen Momenten und dem starken Zusammenhalt innerhalb der Teams.
Bücher finden ihre Leserschaft – doch manchmal brauchen sie jemanden, der ihnen den Weg weist. Dieser Satz könnte von Carl Kollhoff (Christoph Maria Herbst) stammen, der einer ungewöhnlichen Tätigkeit nachgeht: Er versorgt die Kundschaft einer Altstadt-Buchhandlung mit Lektüre. Obwohl Carl – stets höflich distanziert – wenig über die Menschen weiß, findet er immer das richtige Buch für sie. Kein Wunder, schließlich kennt er jedes Werk und gibt der Leserschaft die Namen von Romanfiguren wie Mister Darcy (Edin Hasanović), Effi Briest (Hanna Hilsdorf) oder Frau Langstrumpf (Maren Kroymann)! Carls Verschmelzung mit der Literatur hat jedoch dazu geführt, dass er so selbstgenügsam wie einsam lebt. Als sich die neunjährige Schascha (Yuna Bennett), ein selbstbewusster Bücherwurm, an seine Fersen hängt, kommt frischer Wind in seine Routinen. Die neugierige Helferin begleitet ihn auf der Tour und schafft es, dass sich Carl zum ersten Mal seit Langem einem anderen Menschen zu öffnen beginnt. Schaschas Vater (Ronald Zehrfeld) ist allerdings wenig begeistert von den Buchspaziergängen seiner Tochter. Als er ihr den Umgang mit ihrem Mentor untersagt und die Buchhandlung auf dessen Dienst verzichtet, muss sich Carl ein Herz fassen, um nicht wieder in seiner Bücherwelt zu versinken …
Als „Buchspazierer” brilliert Christoph Maria Herbst in der Titelrolle der Kinoverfilmung von Carsten Sebastian Henns gleichnamigen Erfolgsroman. Mit feinem Humor und liebenswerter Schrulligkeit spielt der vielfach ausgezeichnete Charakterdarsteller einen belesenen Gesinnungstäter, der auf wundersame Weise das Leben vieler Menschen bereichert - und selbst durch eine junge Begleiterin (wunderbar gespielt von Yuna Bennett) aus seiner Einsamkeit gerissen wird. Die mit Edin Hasanović und Maren Kroymann exzellent besetzte Kundschaft lernt ihren Lektürelieferanten nun erst wirklich kennen. Mit lebenskluger Warmherzigkeit verfasst der preisgekrönte Regisseur und Kameramann Ngo The Chau seine filmische Liebeserklärung an die Magie des Lesens und die verbindende Kraft von Büchern.
Frankreich 1938. Elizabeth „Lee“ Miller (Kate Winslet) führt als erfolgreiches Mannequin ein Künstlerinnenleben. Bei einer Landpartie mit Freunden verliebt sie sich in den charmanten Galeristen Roland Penrose (Alexander Skarsgård) und zieht mit ihm nach London. Auf ihre Chance, hinter die Kamera zu wechseln, muss Lee trotz ihres Talents lange warten. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, beginnt sie, für die britische Ausgabe der Vogue unter der Leitung von Audrey Withers (Andrea Riseborough) zu arbeiten und sorgt mit einer Reportage zu den Nazi-Bombenangriffen für Aufsehen. Mit Davy Scherman (Andy Samberg) vom berühmten Life-Magazin beginnt eine kollegiale Zusammenarbeit. Als Frau muss sie nicht nur brillant sein, sondern auch Zurücksetzungen ertragen. Obwohl die Royal Armee keine Reporterin an die Front lässt, glaubt Lee an ihre Mission. Dank ihres amerikanischen Passes kann sie US-Truppen bei der Befreiung Frankreichs begleiten. Die mutige Reporterin wirft einen unheroischen Blick auf das Leid: die Verletzten im Lazarett, die Bestrafung von Kollaborateurinnen und die Schrecken der Konzentrationslager. Mit ihrer Arbeit geht Lee an die Grenzen des Zeigbaren – und schafft eine eigene Bildsprache.
Hollywoodstar Kate Winslet zeigt ihr herausragendes Können in dem britischen Biopic, das die Kriegsreporterin Elizabeth „Lee“ Miller porträtiert. Die Zusage der Oscar-Preisträgerin machte den Film erst möglich, der 2024 in die deutschen Kinos kam. In der fiktionalen Rahmenhandlung spielt der vielfach ausgezeichnete Josh O’Connor den Sohn der Fotografin, dessen Biografie als Vorlage für das Drehbuch diente. Regisseurin Ellen Kuras verneigt sich vor einer Pionierin, deren bedeutendsten Kriegsfotos erst nach ihrem Tod veröffentlicht wurden. Brillant ist die preisgekrönte Kameraarbeit von Pawel Edelman, der die Lebensphasen einer Celebrity, Privatperson und Fotografin ins Bild setzt, die eine mutige und aufsehenerregende Meisterin der Selbstinszenierung war.
Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban versucht das Regime, Afghanistan touristisch zu öffnen. Während das Auswärtige Amt vor Reisen ins Land warnt, entdecken immer mehr internationale Besucher das vermeintlich Unzugängliche.
ARD-Südasienkorrespondent Markus Spieker kehrt zurück in ein Land, über das er seit 2010 berichtet hat. Als Teil einer internationalen Reisegruppe bewegt er sich zwischen Gastfreundschaft, Propaganda und den Folgen eines Regimes, das Frauen und Mädchen massiv in ihren Freiheiten einschränkt. Wer reist freiwillig nach Afghanistan – und warum? Der Film beleuchtet die Grauzonen zwischen Neugier und Verantwortung, Boykott und Annäherung und stellt die Frage: Kann Reisen politische Wirklichkeit sichtbar machen?
Drei Comedians. Drei Behinderungen. Drei Challenges. Und eine Frage, die so frech ist, dass man erst mal schluckt: Wer ist am beschissensten dran?
Timur Turga, Tan Caglar und Okan Seese treten gegeneinander an. Timur ist fast blind, Tan sitzt im Rollstuhl, Okan ist taub. Gemeinsam wollen sie herausfinden, wer im Alltag die härtesten Barrieren überwinden muss – und wer am Ende die „beschissenste“ Behinderung hat.
Was nach einer völlig unmöglichen Idee klingt, wird zu einem außergewöhnlichen ARD-Format: Inklusion wird nicht erklärt, sondern erlebt. Direkt, komisch, unangepasst und ohne Mitleids-Bonus. Die drei Comedians werfen sich in Situationen, in denen andere oft begründen würden, warum etwas nicht geht. Sie probieren es einfach aus – mit Witz und einer großen Portion Selbstironie.
Die Challenges führen Timur, Tan und Okan mitten hinein in Arbeitswelten, Alltagssituationen und öffentliche Räume, in denen Barrieren nicht abstrakt sind, sondern ganz konkret: zu eng, zu unübersichtlich, zu matschig, zu schnell. Kein Kommentar erklärt aus dem Off. Die drei erzählen selbst, was passiert, was nervt, was weh tut – und worüber man trotzdem lachen kann.
Timur Turga tauscht seinen Blindenstock gegen den Hochdruckreiniger und arbeitet einen Tag lang in einer professionellen Autoreinigung. Zwischen Lack, Felgen, Luxuskarossen und der Angst vor dem Blechschaden stellt sich die Frage: Wie präzise kann man arbeiten, wenn man kaum etwas sieht – und wie viel Vertrauen braucht ein Job, der auf Augenschein und Perfektion ausgelegt ist?
Tan Caglar landet auf einem Bauernhof, auf dem Barrierefreiheit schnell zur Theorie wird. Er muss Rinder versorgen, Schafe füttern und sich mit Bienen anlegen – während sein Rollstuhl auf dem Feld an Grenzen kommt. Mit Humor, Sturheit und echten Steherqualitäten im Sitzen kämpft er sich durch den Tag. Wie kann hier Teilhabe gelingen?
Okan Seese übernimmt den Service in einem vollbesetzten kubanischen Restaurant. Salsa-Musik, Sonderwünsche, Hektik, volle Tische: Kommunikation steht unter maximalem Druck. Wie nimmt man Bestellungen auf, wenn man nichts hört? Und was passiert, wenn ein Team lernen muss, anders miteinander zu sprechen?
„Ein Blinder, ein Lahmer, ein Tauber“ ist Comedy-Reality mit Haltung und hoher Fallhöhe. Humor entsteht aus der Situation, nie auf Kosten der Behinderung. Genau darin liegt die Stärke des Formats: Es ist laut, schnell, respektlos gegenüber Vorurteilen – und zugleich erstaunlich warmherzig. Die Doku zeigt Barrieren, ohne Menschen zu Opfern zu machen. Sie erlaubt Lachen, ohne bloßzustellen. Und sie macht sichtbar, wie viel Mut, Improvisation und Selbstbehauptung in einem Alltag stecken, der für andere selbstverständlich wirkt.
Ein starkes Format für die ARD Mediathek: unterhaltsam, relevant, nahbar und mit drei Protagonisten, die jede Szene tragen.
Ein Film von P. Werse, J. Lindner, A. Huth, H. Ruppert
3. August 2026: Inside Bollywood (Radio Bremen) Als Y-Kollektiv-Reporter Samuel Häde 2013 auf einer Indienreise zufällig Anant kennenlernte, ahnte keiner der beiden, dass aus dem jungen Inder mit Schauspielträumen einmal ein echter Bollywood-Star werden würde. Zwölf Jahre später öffnet Samuel genau diese Freundschaft Türen, die sonst für westliche Journalist:innen verschlossen bleiben: Filmsets, Red Carpets, intime Momente zwischen Drehstress und Fanrummel. Der Film zeigt aus nächster Nähe, wie Glamour, Druck und Härte in der größten Filmindustrie der Welt zusammenwirken. Parallel begleitet Samuel die deutsche Schauspielerin Lisa, die in Mumbai um Rollen kämpft . Auf dem deutschen Markt erlebt Bollywood gerade ein Streaming-Hoch. Millionen sehen indische Serien und Filme – doch wie dieses System wirklich funktioniert, weiß kaum jemand. Wie lebt es sich wirklich in der größten Traumfabrik der Welt?
10. August 2026: Mütter im Knast (WDR) Wie lebt es sich als Mutter hinter Gefängnismauern – getrennt von den eigenen Kindern und konfrontiert mit Schuldgefühlen, Sehnsucht und der Hoffnung auf einen Neuanfang? In der JVA Köln-Ossendorf begleitet Y-Kollektiv-Reporterin Shalin Rogall drei Frauen während unterschiedlicher Phasen ihrer Haft. Sie alle leben von ihren Kindern getrennt und verbüßen ihre Strafen im geschlossenen oder offenen Vollzug. Der Film ermöglicht intime Einblicke hinter die Gefängnismauern und zeigt die emotionalen Herausforderungen, mit denen inhaftierte Mütter konfrontiert sind.
17. August 2026: Wetten auf den Weltuntergang – Wer verdient wirklich auf Prediction Markets? (BR) Kurz vor den US-Luftangriffen auf den Iran am 28. Februar 2026 eröffnen sechs anonyme Krypto-Accounts Wetten auf dieses Ereignis – und erzielen Gewinne von fast einer Million Dollar. Zufall oder Insiderwissen? Der Film beleuchtet die Welt der Prediction Markets (Prognosemärkte), auf denen Nutzer auf so gut wie alles wetten: politische Entscheidungen, Naturkatastrophen oder den Todeszeitpunkt von Prominenten. Plattformen wie Polymarket oder Kalshi werben damit, dass Schwarmwissen die Zukunft vorhersagen, und jeder einzelne damit hohe Gewinne erzielen könne. Doch Studien zeigen: 0,1 % der Accounts machen zwei Drittel des Profits. Wer verdient wirklich an diesen Märkten? Stecken hinter den erfolgreichsten Wetten Insider mit exklusivem Wissen? Profitiert die Öffentlichkeit davon, wenn solche Insiderinformationen nach außen dringen? Und wie weit würden Menschen gehen, um Ereignisse für ihren finanziellen Gewinn zu beeinflussen?
24. August 2026: Strongwomen – die stärksten Frauen der Welt (BR) Sie ziehen Lkws, heben riesige Felsbrocken und werfen Baumstämme: Strongwomen gehören zu den stärksten Frauen der Welt. Bei der Fefor Power Week in Norwegen begleitet Y-Kollektiv-Reporter Niklas Eckert, selbst Ultraläufer, die außergewöhnlichen Athletinnen bei ihrem internationalen Wettkampf. Er trifft auf eine herzliche Community mit beeindruckenden individuellen Geschichten, wie die der Nürnbergerin Sandra Bradley. Sie hat durch den Sport ihre Anorexie überwunden und neues Selbstvertrauen gewonnen. Doch der Film zeigt auch die Schattenseiten dieses Sports: körperliche Grenzerfahrungen, der (erlaubte) Einsatz anaboler Steroide und der Druck, immer stärker zu werden.
31. August 2026: Hilfe gegen Essstörungen (WDR) Y-Kollektiv-Reporter Frederik Fleig taucht ein in eine Welt, die für viele unsichtbar bleibt: den Alltag in Deutschlands einziger Klinik, die sich ausschließlich auf Essstörungen spezialisiert hat. Aktuelle Zahlen sind alarmierend: Essstörungen bei Mädchen zwischen 12 und 17 sind in den letzten sechs Jahren um 50 Prozent gestiegen. Frederik nimmt an Gruppentherapien teil, lernt Patient:innen kennen, die mit Magersucht, Bulimie oder Binge-Eating kämpfen, und erlebt deren emotionalen Höhen und Tiefen während der Heilung. Er fragt, warum Essstörungen gerade bei jungen Menschen so stark zunehmen und welche Rolle Social Media dabei spielt.
Für den lässigen Charmeur Jérôme (Tarek Boudali) gehört das Lügen zum Hausgebrauch. Er gibt sich je nach Laune als Astronaut, Organspender, Wohltäter oder Best-Friend von Celebritys aus. Wenn sich Jérôme verspätet oder Termine verpasst, ist er nie um eine dramatische Ausrede verlegen. Was andere an ihm nervt, fällt dem wortgewandten Verkaufskünstler nicht einmal mehr auf. Doch egal, was er anstellt oder erfindet – irgendwie kommt Jérôme mit allem durch. Plötzlich geschieht jedoch etwas, das selbst seine Vorstellungskraft sprengt: Jérômes Lügen werden wahr! Was mit einem sintflutartigen Wasserschaden zu Hause beginnt, geht weiter als Kettenreaktion, die andere mit sich reißt. Jeromes Schwägerin Virginie (Louise Coldefy) verzehrt sich willenlos nach ihm - ebenso wie die Dolmetscherin Chloé (Pauline Clément), die ihn bei einem millionenschweren Yachtdeal assistiert. Sein Bruder Thibault (Artus), der immer wieder für Ausreden herhalten muss, wird tatsächlich von einer Pechsträhne heimgesucht. Nun muss sich Jérôme etwas einfallen lassen, um den Fluch zu beenden. Denn er weiß, was noch an Unheil für seine Liebsten droht, wenn seine schlimmsten Lügen zu Realität werden …
Wenn Ausreden, Prahlereien oder Lügen unverhofft wahr werden, wird das zu einem apokalyptischen Albtraum! Um den geheimnisvollen Fluch zu beenden, muss sich Hauptdarsteller Tarek Boudali als notorischer Lügner auf den ungewohnten Weg zur Wahrheit machen. Der Autor und Regisseur Olivier Baroux verpflanzte sein temporeiches Remake des kanadischen Erfolgsfilms „Menteur“ von 2019 ins Urlaubsparadies Nizza an der Côte d’Azur. Beim Kinostart in Frankreich ließ die Komödie selbst einen Hollywood-Blockbuster hinter sich und verzeichnete insgesamt rund eine Million verkaufter Tickets. Grandios spielt der beliebte Comedian Artus in der Nebenrolle als leidgeprüfter Bruder, der tapfer die schlimmsten Folgen der Lügengeschichten seines Bruders wegsteckt.
Reitsport in Deutschland ist ein Millionenbusiness, voller persönlicher Dramen, einem knallharten Wettbewerb und Skandalen. Kurz vor der WM 2026 kämpfen die besten Springreiterinnen und Springreiter Deutschlands um die vier begehrten Startplätze. RIDE – eine Serie über die Bedeutung des Pferdes als Partner und Kapital, und die Frage, wer in diesem Sport eigentlich wirklich führt.
Die dreiteilige ARD-Dokuserie Fight House, begleitet drei Brüder, die vom großen Durchbruch im MMA träumen.
Im Zentrum steht Piter, 24 Jahre alt, aufgewachsen in Hanau. Er trainiert für seinen ersten MMA-Kampf, sein Debüt im Käfig. MMA – Mixed Martial Arts – boomt weltweit. UFC-Stars, Fitness-Content und Social Media prägen die Szene – und den Traum vieler junger Menschen, es mit dem Sport nach oben zu schaffen. Piter bringt Talent mit. Sein Coach Chris, selbst Black Belt im Brazilian Jiu-Jitsu, glaubt fest an ihn. Doch MMA verlangt absolute Disziplin – und daran scheitert Piter immer wieder.
Denn der eigentliche Kampf beginnt außerhalb des Oktagons. Piter wächst zwischen Gewalt und Kriminalität auf. Seine Brüder Rob und David haben sich – auch mit Hilfe des Sports – ein stabiles Leben aufbauen können. Piter aber kämpft vor allem gegen sich selbst. Er ist vorbestraft, gerade auf Bewährung, Briefe von der Staatsanwaltschaft gehören zu seinem Alltag. Hinzu kommt: Piter ist traumatisiert. Er hat den rassistischen Anschlag von Hanau im Februar 2020 überlebt. Sechs seiner Freunde wurden getötet. Für Piter ist der Sport auch eine Möglichkeit, Halt und Stabilität zu finden.
Fight House begleitet neben Piter auch seine Brüder Rob und David sowie MMA-Kämpfer Moritz, die alle im selben Gym in Stockstadt trainieren. Während Rob und David kurz vor ihrem Einstieg ins MMA-Profigeschäft stehen, hat Moritz (alias Dolph) das schon geschafft: Sein ganzes Leben ist auf Leistung und Training ausgerichtet. Fight House erzählt von jungen Sportlern, die im Gym Halt finden. Vom Traum, es in die UFC zu schaffen. Und von der Hoffnung, durch den Sport ein besseres Leben zu führen.
Die AfD wird besonders stark von Arbeitern gewählt, das zeigen Nachwahlbefragungen seit vielen Jahren. Damit übernimmt die Partei ein Kernklientel der SPD. Diese "Panorama"-Dokumentation sucht nach Gründen für dieses Phänomen.
Über Monate hat der Film zwei Freunde begleitet, die politisch völlig unterschiedliche Wege eingeschlagen haben. Thomas und Andreas haben früher beide die SPD gewählt. Heute wählt der eine die AfD, der andere Die Linke. Trotz ihrer politischen Entfremdung verbindet sie eines weiter: die Leidenschaft für den FC Schalke 04. Der Film begleitet Thomas und Andreas am Rande von Heim- und Auswärtsspielen während des Aufstiegskampfes vom FC Schalke 04 in die Fußball-Bundesliga. Die Kamera ist dabei, wenn sie über die SPD, die AfD und die politische Lage diskutieren. Dabei wird sichtbar, was Statistiken allein nicht zeigen können: Erfahrungen, die ihr Vertrauen in die SPD erschüttert haben. Und: Zukunftsängste und Sorgen vor sozialem Abstieg. Wie wirken sich Strukturwandel und die Veränderungen der Arbeitswelt auf politische Einstellungen aus? Im Interview mit Franz Müntefering (SPD) fragen die Reporter*innen auch, welche Verantwortung die SPD selbst für die Stimmenverluste in dieser Wählergruppe trägt.
Ein Film über Arbeit, Politik, Freundschaft und Fußball. Und die Geschichte von zwei Freunden, die trotz aller politischen Differenzen immer wieder nach dem Gemeinsamen suchen – auf den Rängen und jenseits des Stadions.
Redaktion: Marie Blöcher Redaktionsleitung: Volker Steinhoff
Meni Azulai (Ben Sultan), ein junger Getränkeverkäufer vor dem Teddy-Fußballstadion in Jerusalem, gerät zufällig in eine Konfrontation zwischen zwei rivalisierenden Hooligan-Gruppen und rettet einem Mann das Leben – ohne zu wissen, dass es sich dabei um Ovad Hamami (Sean Softi) handelt, den Anführer des radikalen Unterstützerclubs „Wächter der Mauern“. Dabei verletzt Meni einen Polizisten und landet mit den Mitgliedern der Gruppe in Polizeigewahrsam. Dies ist der Beginn seines Lebens als Spitzel in einer der gefährlichsten kriminellen Vereinigungen des Landes. Denn die Polizei in Gestalt von Kommissarin Eli Madmoni kann Meni unter Druck setzen, weil er sich bisher dem Militärdienst entzogen hat, und verlangt von ihm, seinen Kontakt zu den „Wächter der Mauern“ auszubauen und zu nutzen. Tatsächlich bindet der dankbare Ovad den an Fußball gar nicht interessierten Meni bei den Wächtern der Mauern ein. Hier findet der junge Mann, was er bisher vermisst hat: Anerkennung, Gemeinschaft, Geborgenheit. Außerdem ist er fasziniert von Kinneret Hamami, der Anwältin des Clubs. Doch was passiert, wenn seine wahre Identität ans Licht kommt? Und ist er überhaupt noch ein Polizeispitzel? Meni muss sich fragen, wohin er eigentlich gehört.
„Hooligans“ ist eine internationale Koproduktion von Artza Productions, Elvie Productions und Place du Marché Productions mit KAN, Canal plus sowie SWR, NDR und WDR. Die Drehbücher stammen von Lee Gilat, Izhar Harlev, Ester Namdar Tamam, Regie führte Lee Gilat.
In den Hauptrollen spielen Ben Sultan, Sean Softi, Dikla Dori, Danielle Menuchin Rudoy und Ben Heine.
Die ersten zwei Folgen von "Hooligans" sind ab 12 Jahren freigegeben, Folgen drei bis acht ab 16 Jahren.
Ping, it's a match! Eine Nachricht auf einer Dating-App kann der Beginn eines Abenteuers sein, einer heißen Nacht oder vielleicht sogar der großen Liebe. Für den Berliner Sänger Leopold wird das Date zum Albtraum: Statt eines Traummanns stehen plötzlich drei gewaltbereite Männer in seiner Wohnung, schlagen ihn, filmen ihn, räumen sein Konto leer. „Ich habe mich so erniedrigt gefühlt", sagt er. Leopold ist kein Einzelfall. Immer wieder enden Dates über queere Dating-Apps in schwerer Gewalt, und die meisten dieser Taten werden nie angezeigt.
team.recherche erzählt die Geschichten der Betroffenen, spricht mit Polizei und Beratungsstellen und stößt in Gerichtsakten auf Verbindungen zur sogenannten Pedo-Hunter-Szene, jungen Männern, die vorgeben, Kinder zu schützen, und dabei Queersein mit Pädokriminalität gleichsetzen. Für die Recherche liest das Team schließlich live in einer ihrer Discord-Gruppen mit, irgendwo zwischen Hausaufgaben-Chat und geteilten Gewaltvideos.
Am Ende trifft das Team einen der Betreiber der Gruppe. Im Interview verharmlost er Gewalt und gerät ins Wanken, als die Reporterin ihn mit den Widersprüchen konfrontiert. Mit den Ergebnissen konfrontiert das Team außerdem Sophie Koch, die Beauftragte der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt. Die Reportage zeigt, warum gerade queere Männer für diese Masche besonders anfällig sind und warum so wenige der Taten überhaupt angezeigt werden.
Der Film ist eine Produktion des Saarländischen Rundfunks und bereits der zweite SR-Beitrag zur Reihe. team.recherche ist das neue investigative Format in der ARD Mediathek. Federführend sind BR und SWR, beteiligt sind außerdem MDR, NDR, SR und WDR. Das Format verbindet fundierten investigativen Journalismus mit streaminggerechtem Storytelling: Hochwertige Visuals, starke Bilder, Undercover-Recherchen und Selbstversuche lassen die Zuschauer:innen nah am Geschehen sein.
Im Mittelpunkt der herzerwärmenden Sommer-Komödie, die in Frankreich fast eine Million Zuschauer ins Kino lockte, steht Alice, gespielt von der aus „Monsieur Claude und seine Töchter“ bekannten Julia Piaton. Die junge Grundschullehrerin ist zugleich Bürgermeisterin eines kleinen Dorfes in der französischen Bretagne. Mit unerschütterlichem Optimismus kümmert sie sich nicht nur um die Belange der Dorfbewohner, sondern steht Tag für Tag vor ihrer Schulklasse. Genau dort taucht eines Tages überraschend der 65-jährige Émile auf. Der alternde Grantler, den der 2024 verstorbene Michel Blanc („Abendanzug“) gewohnt nuanciert porträtiert, ist Analphabet und will endlich Lesen und Schreiben lernen. Weil Alice ein gutes Herz hat, nimmt sie den sturköpfigen Rentner als neuen Schüler auf. Doch bald ist Émiles ruppiges Benehmen ihre kleinste Sorge: Die Schule steht vor der Schließung, was das gesamte Dorfleben bedrohen würde. Doch die Einwohner kämpfen mit Einfallsreichtum für den Erhalt ihrer Schule und ihres Dorfes.
Buch: Mélanie Auffret, Michaël Souhaité, Romain Compingt Regie: Mélanie Auffret
Deutsche Erstausstrahlung
Louis wächst in einem niederbayerischen Dorf auf, als stiller Außenseiter, täglich von Mitschülern gedemütigt. Ein altes Laptop verändert sein Leben: Im Netz entdeckt er das Coden und das Darknet. Hier baut er unter dem Decknamen SUDO anonymisierende Knotenpunkte und gewinnt zum ersten Mal Anerkennung. Aus dem verletzten Schüler wird der geachtete Administrator von "Deutschland im Deep Web 3" – der größten Darknet-Plattform, über deren Vorgänger der Amokläufer vom OEZ München seine Waffe kaufte. Schon bald wird SUDO vom BKA beschattet und schließlich festgenommen. Im Gefängnis muss Louis sich fragen: Wie wurde aus ihm, dem Dorfkind, der "Darknet-Boss" – und wie kann er nun sein Wissen auf der guten Seite der Macht einsetzen? Die BR-Dokuserie für ARD Crime Time "SUDO – vom Schüler zum Darknet-Boss" wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt: vor allem aus der des Gejagten, Louis, und der seines Jägers vom BKA.
Sie gelten als eiskalte Killer, blutrünstig und brandgefährlich. Ein Mythos, richtig in Fahrt gekommen durch Steven Spielbergs "Der Weiße Hai". Das Bild vom menschenfressenden Monster verkauft sich, aber es ist komplett falsch. Das zeigt diese zweiteilige Naturdokumentation. Nach "Unter Orcas" und "Geister der Arktis" sucht die preisgekrönte Unterwasserkamerafrau Christina Karliczek diesmal die Nähe zu den ultimativen Top-Prädatoren: Sie taucht ohne Käfig, ohne Angst, aber mit gehörigem Respekt mit Hammerhaien, Riffhaien und schließlich einem der gefürchtetsten Vertreter der Art, dem Tigerhai.
Folge 1: Tauchen mit Tigerhaien
Folge 2: Das Rätsel der Hammerhaie
Nelly (Ella Morgan) ist 25, klug, ehrgeizig und pleite. Unzufrieden mit ihrem schlecht bezahlten Praktikum, gewöhnlichen Teilzeitjob und ihren austauschbaren Tinder-Dates ist sie auf der Suche nach mehr. Als eine frühere Kollegin sie in ihre Escort-Agentur einlädt, ist das ihre Tür in ein neues Leben. Zwischen WG-Küche und Luxushotels macht Nelly als Escort sehr unterschiedliche Erfahrungen, findet eine Gruppe unschlagbarer Frauen, der Callboy Ben erobert fast ihr Herz und der Geschäftsmann Tsuneo weckt mehr als nur ihr Interesse. Bald muss Nelly entscheiden: Wie weit ist sie bereit zu gehen, für Freiheit, Erfolg … und für sich selbst?
Was passiert, wenn kluge, ehrgeizige junge Frauen den Marktmechanismen von Sex und Selbstvermarktung nicht ausgeliefert sind, sondern sie strategisch nutzen? Mit dieser Frage beschäftigen sich Regisseurinnen Miriam Dehne und Marie C. König in „Selling Sex“. König bringt dabei ihre eigene Erfahrung aus zehn Jahren Escort-Arbeit sowie ihre Perspektive auf das Escort-Milieu, Begehren und Selbstbestimmung in Regie und Drehbuch ein. Dehne setzt sich seit Jahren mit weiblicher Selbstinszenierung, Sexarbeit und Popkultur auseinander und fungiert bei „Selling Sex“ als Headautorin und Regisseurin. In der Hauptrolle ist Ella Morgen („Morden im Norden“, „Die Discounter“, „Intimate“) zu sehen, in weiteren Rollen sind unter anderem Lera Abova („One Piece“, „Exterritorial“, „Honey Don't“), Samirah Breuer („Schattenseite“, „KRANK Berlin“, „Silber und das Buch der Träume“) und Flora Li Thiemann („Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbirds and Snakes”, „Niemandsland – The Aftermath”, „Nellys Abenteuer“) besetzt.
Die Serie wurde im Auftrag der ARD Degeto Film von Mia Wallace Productions (Pauline Striebeck und Estella Suplit) für die ARD Mediathek (Redaktion: Carolin Haasis und Christoph Pellander) in Ko-Produktion mit Senator Film Produktion und Fontana produziert.
Was wäre die Fußball-Welt ohne die Derbys? Halb so schön, halb so spannend, halb so interessant – auf jeden Fall halb so emotional. Jede große Derby-Geschichte ist einzigartig. Noch nie sind diese Geschichten auf eine solche Art und Weise in einer Doku-Serie erzählt worden. Der reine Sport, das Geschehen auf dem Rasen, das Ergebnis, darum geht es in dieser Reportage-Reihe nur am Rande. Es geht vielmehr um Verwurzelung, um Kultur, es geht um Identität.
Die vierte Folge der Doku-Reihe „Die Derbys“ ergründet die emotionale Wucht eines der größten Stadtduelle des Fußballs: dem interkontinentalen Derby zwischen Galatasaray auf der europäischen und Fenerbahçe auf der asiatischen Seite des Bosporus.
New York – eine Stadt wie keine. Reich und glitzernd, zu Hause für Stars und Superreiche, aber auch bunt und vielfältig, Trendsetter und Sehnsuchtsort für Menschen, die vom großen Aufstieg träumen. Nur der Traum scheint irgendwie gebrochen: Die Stadt ist so teuer geworden, dass viele sie sich nicht mehr leisten können. Auch Normalverdiener struggeln mittlerweile mit hohen Lebenshaltungskosten. Kitagebühren von mehr als 30.000 Dollar im Jahr oder Quadratmeterpreise von rund 50 Euro, zweieinhalbmal so viel wie in München – das ist der Lebensalltag geworden.
Es fühle sich an „als werde die Farbe rausgedreht“, erzählt eine New Yorkerin der ARD-Korrespondentin Marion Schmickler beim Friseur. Von den Superreichen, den Jeff Bezos‘, den Rupert Murdochs, die sich zig Etagen in Luxushochhäusern kaufen, koste es, was es wolle. Der Ladenbesitzer Bobby Tochtermann hat’s geschafft – das würden jedenfalls seine Freunde sagen. Gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin Liz Wright hat er einen Friseur-Salon im West Village aufgebaut und zuletzt den wohl berühmtesten Bob der Welt gestylt – bei Anna Wintour. Er war dabei, als sie und Meryl Streep für das Cover der amerikanischen Vogue fotografiert wurden. Natürlich sei das der Traum aller Friseure, einmal am Vogue-Cover beteiligt zu sein, lacht der 40-jährige. Aber es gebe trotzdem keinen Tag, an dem er nicht ans Geld denkt – und darüber, wie er überleben kann.
Damit sich was ändert, haben die New Yorker einen zum Bürgermeister gewählt, der sich selbst einen Sozialisten nennt. Zohran Mamdani will aufräumen und dafür sorgen, dass die Stadt mit den meisten Reichen wieder den Normalos und Geringverdienern gehört. Dafür legt er sich sogar mit US-Präsident Trump an, der ihn wiederum gerne als „Kommunisten“ beschimpft.
Doch wie kann das gehen? Und was spüren die New Yorker jetzt schon von der Veränderung? Wir treffen Cristiaan Sparioso, der das Glück hat in einem Appartement zu wohnen, bei dem der Mietpreis durch die Stadt quasi „eingefroren“ ist. Und trotzdem verlässt er die Stadt in diesem Sommer, um in Japan als Lehrer zu arbeiten. Er liebe New York, sagt er, „aber ich kann mir nicht vorstellen, hier eine Familie zu gründen.“
Abigail Disney gehört zu den Reichen in New York, die sich eigentlich keine Gedanken ums Geld machen müssen. Der Enkelin von Roy Disney sind die Millionen in die Wiege gelegt worden. Doch für sie ist ihr berühmter Name auch Verpflichtung. „Tax the rich“, fordert die Filmemacherin. Alle sollten Steuern zahlen, „auch die da oben“, sagt sie und zeigt auf die Etagen, die Jeff Bezos am Madison Square Park gekauft hat. Wenn sich die Arbeiter, die Künstler, die Lehrer, die Familien nicht mehr leisten könnten, in New York zu leben, dann verliere die Stadt das, wofür sie ihre Heimat so liebt. Das Bunte, das Diverse, das Aufregende.
Kann New York, kann der neue Bürgermeister eine Trendwende schaffen? Raus aus der Teuer-Spirale? Und die Stadt damit zum Vorbild auch für andere Städte werden? ARD-Korrespondentin Marion Schmickler untersucht, ob New York auch diesmal wieder zum globalen Trendsetter werden könnte, und der Traum vom großen Aufstieg in New York noch eine Chance hat.
Autoren: Marion Schmickler, Matthias Sdun Redaktion: Nicole Ripperda, Beate Schlanstein
Taylor Swift ist eine der prägendsten Popfiguren unserer Zeit: musikalische Rekordhalterin, globaler Megastar und Identifikationsfigur für Millennials und die Gen Z. Weltweit versetzt sie Millionen Fans in Euphorie und gilt zugleich als Symbol für Empowerment und weibliche Selbstbestimmung. Anfang Juli steht mit der geplanten Hochzeit mit NFL-Star Travis Kelce ein weiterer Moment von enormer medialer Aufmerksamkeit bevor.
Vom Country-Girl aus Pennsylvania zur globalen Pop-Ikone: Die dreiteilige ARD-Doku-Serie „The Taylor Swift Years – Schicksalsjahre eines Superstars“ zeichnet den außergewöhnlichen Weg der erfolgreichsten Musikerin unserer Zeit nach und blickt zugleich auf gesellschaftliche und kulturelle Umbrüche in den USA. Taylor Swifts Musik wurde zum Soundtrack einer ganzen Generation, ihre Krisen und Comebacks zu globalen Ereignissen. Was mit dem Debütsong im Juni 2006 beginnt und wie ein modernes Märchen anmutet, entpuppt sich als vielschichtige Geschichte über Ruhm, Erwartungen und den hohen Preis öffentlicher Sichtbarkeit. Die Regisseurinnen Inga Turczyn und Anna Bilger zeigen eine Künstlerin, die Brüche nicht vermeidet, sondern sie aktiv nutzt – und ihre Karriere konsequent zu eigenen Bedingungen gestaltet. Die Doku-Serie beleuchtet zentrale Stationen dieser Entwicklung: den öffentlichen Konflikt mit Kanye West nach den MTV Video Music Awards 2009, die digitale „Cancel“-Debatte 2016, den künstlerischen und kommerziellen Befreiungsschlag mit dem Album „Reputation“ sowie den erbitterten Kampf um die Masterrechte ihrer Werke. Immer wieder verliert Taylor Swift die Deutungshoheit über ihre eigene Geschichte – und erobert sie sich smart und strategisch zurück. Mit der „Eras Tour“ 2023 erreicht ihre Karriere einen Höhepunkt. Sie markiert den Moment, in dem aus einer erfolgreichen Musikerin ein globales Pop-Phänomen wird, getragen von einer der engagiertesten Fangemeinschaften der Gegenwart: den „Swifties“. Doch das vielschichtige „Taylorverse“ steht auch unter Druck. Terrordrohungen und politische Kontroversen – etwa Konflikte mit dem US-Präsidenten Donald Trump – begleiten ihren Erfolg. Zugleich nehmen kritische Stimmen zu, die fragen: Wie nahbar ist Taylor Swift tatsächlich? Was ist authentisch, was perfekte Inszenierung? Fans, Kritiker:innen und Expert:innen wie der US-Biograf Rob Sheffield, Autorin Anne Sauer, Influencerin Silvi Carlsson und Entertainer Riccardo Simonetti zeichnen ein multiperspektivisches Porträt einer Künstlerin, die nicht nur Musikgeschichte schreibt, sondern auch konsequent ihren eigenen Weg geht.
„The Taylor Swift Years – Schicksalsjahre eines Superstars“ ist eine Produktion von LOOKSFilm im Auftrag von SWR, rbb (gemeinsame Federführung) und WDR für die ARD. Redaktion: Olga Galicka und Mark Willock (SWR), Rolf Bergmann und Ulrike Gerster (rbb), Ann-Christin Gertzen (WDR)
Der Restaurant-Qualitätsmanager Mirco (Florian David Fitz) und seine Frau Fatime (Aylin Tezel) erziehen ihren Sohn Jason (Cecilio Andresen) mit Liebe - und mindestens genauso viel Geduld. Der autistische Zehnjährige ist hochintelligent, tut sich aber mit Gleichaltrigen schwer. Als ihm eine Versetzung in die Sonderschule droht, lässt sich sein Vater etwas Besonderes einfallen, um seinem von Astrophysik faszinierten Sohn eine alterstypischere Leidenschaft näherzubringen: Jason soll sich einen Fußballverein aussuchen!
Ganz nach seiner akribischen Art möchte der Junge die Stadien aller 56 Profivereine besuchen, um eine Wahl zu treffen. Seine Kriterien entsprechen jedoch nicht dem gängigen Fantum: Das Stadion muss nachhaltig sein, Spieler sollen die gleichen Schuhe tragen und pöbelnde Anhänger gehen gar nicht! Nun beginnt für Vater und Sohn eine Reise, bei der sie sich Samstag für Samstag neu kennenlernen – und sich auf den Weg machen, näher zueinander zu finden. Während so mancher Club bei Jason am Plastikbecher oder Maskottchen scheitert, lernt der Vater, worin seine Aufgabe wirklich besteht.
Der vielfach ausgezeichnete Florian David Fitz spielt die Hauptrolle in einer ungewöhnlichen Vater-und-Sohn-Geschichte: Als „Groundhopper“ reist er zu Fußballstadien, um für seinen autistischen Jungen einen Lieblingsverein zu finden. Mit feinem Humor und wunderbaren Momenten inszenierte Regisseur Marc Rothemund ein lebensnahes Plädoyer für Menschlichkeit, Verständnis und Inklusion. Als Vorlage diente die Autobiografie von „Wir Wochenendrebellen“ von Mirco und Jason von Juterczenka, die für ihren Blog über das Groundhopping mit Asperger den Grimme-Preis erhielten. Mit knapp einer Million Besuchern zählte „Wochenendrebellen“ zu den erfolgreichsten Arthouse-Filmen 2023.
Für seine Rolle als ebenso fürsorglicher wie sympathischer Papa erhielt Florian David Fitz den Bayerischen Filmpreis. Grandios ist auch das Spiel des bei den Dreharbeiten zwölfjährigen Cecilio Andresen bei seinem Spielfilmdebüt. Zu dem exzellenten Cast zählen Aylin Tezel als Mutter und Joachim Król in der Rolle des fußballbegeisterten Opas.
„Wochenendrebellen“ bildet den Auftakt zum diesjährigen ARD SommerKino.
Mit der „QUEER-Reihe in der ARD“ präsentieren rbb, BR, MDR und WDR 2026 großes Kino jenseits der Hetero-Norm: sechzehn Filme, darunter zwölf deutsche Erstausstrahlungen, sowie eine Doku über queeres Kino.
Am 18. Juni startet im BR Fernsehen die Reihe BR QUEER, die bis zum 30. Juli donnerstags ab 23.15 Uhr läuft. Ein besonderes Highlight ist dabei der österreichische Komödien-Hit „What a Feeling“ (BR, 16. Juli), in dem „Mord mit Aussicht“-Star Caroline Peters die Hauptrolle spielt.
Unter dem Titel rbb QUEER hat das rbb Fernsehen vom 14. Juli bis 18. August ebenfalls wieder eine Filmreihe jenseits der Hetero-Norm im Programm. Alle Filme sind jeweils dienstags ab 22.15 Uhr zu sehen. Den Auftakt macht die berührende französische Dramedy „15 Liebesbeweise“ mit Ella Rumpf und Monia Chokri.
Großes queeres Kino ist am 10. Juli um 0.00 Uhr mit "Little Trouble Girls", dem slowenischen Oscar-Kandidaten für den „Besten internationalen Film“ 2026, auch im MDR-Fernsehen zu sehen. Der WDR ergänzt das queere Filmangebot am 16. Juli um 23.45 Uhr mit Christoph Hochhäuslers preisgekröntem Thriller "Bis ans Ende der Nacht".
Flankierend zur Reihe zeigt das BR Fernsehen am 15. Juli 2026 um 22.45 Uhr die Dokumentation "Queer im Kino – Wild. Romantisch. Frei“, die genau wie sämtliche Filme auch in der ARD Mediathek abrufbar ist.
Wird Tadej Pogacar im Juli seine fünfte Tour de France gewinnen? Seine Jäger werden mehr: der erst 19jährige Franzose Paul Seixas fährt erstmals die Tour, gilt als Riesentalent. Und der Deutsche Florian Lipowitz will mindestens seinen dritten Platz aus dem Vorjahr verteidigen. Lipowitz war zuvor Biathlet, Antonia Niedermaier war Skibergsteigerin, will bei ihrer ersten Tour de France Femmes für Furore sorgen. Die „Rising Stars“ des Radsports werden immer jünger. Aber auch das gab es schon, wie der tiefe Blick in die Tourgeschichte zeigt.
Die „Rising Stars“ des Radsports bei Männern und Frauen, das Thema in Staffel 3 von „Mythos Tour“.
Es könnte der fünfte Toursieg für Tadej Pogacar werden. Hatte er in den vergangenen Jahren nur den Dänen Jonas Vingegaard als ernsthaften Gegner, so werden seine Jäger nun mehr und jünger. Florian Lipowitz fuhr hinter Pogacar und Vingegaard im letzten Sommer überraschend auf Platz 3 der Tour. Der junge Deutsche, ein Ex-Biathlet, hat enormes Potential. Aber nun rückt auch der erst 19jährige Franzose Paul Seixas in den Fokus – er hat in diesem Frühjahr für Furore gesorgt und setzt Frankreich in einem Taumel – Seixas soll bald die Tour gewinnen. Folge 1 begleitet Florian Lipowitz durch sein Jahr zwischen Tour und Tour und geht mit einem Sportwissenschaftler der Frage nach, ob es Athleten, die zuvor einen anderen Sport gemacht haben, davon später profitieren.
Kasia Niewiadoma, Siegerin der Tour de France Femmes 2024, sagt über Antonia Niedermaier: „Sie wird bald die Tour gewinnen“. Noch nicht in diesem Jahr, aber das Zeug dazu hat die junge Frau aus Oberbayern ganz gewiß. Folge 2 heftet sich an ihre Spuren: wie Florian Lipowitz hat auch Antonia Niedermaier sich zuvor im Wintersport getummelt. Als Skibergsteigerin hat sie sogar einen Weltcup gewonnen. Im aufstrebenden Frauenradsport wird sie in Zukunft eine Rolle spielen. „Mythos Tour 3“ schaut auch zurück in die Anfänge, als bei den Frauen Jeannie Longo in den 80er Jahren ähnlich erfolgreich war wie Eddy Merckx bei den Männern, die Medien aber noch eher am Frauenradsport vorbeischauten. Der Sieg von Longos Landsfrau Pauline Ferrand-Prévot bei der Tour 2025 hat in Frankreich eine wahre Euphorie ausgelöst.
Emil und Karl Herzog, 20 und 17 Jahre alt, machen sich im Allgäu auf, die Podien der Radsportwelt zu erklimmen. Emil war Junioren-Weltmeister, Karl Junioren-Europameister. Auch im Radsport werden die Profis immer jünger, das Talent-Scouting beginnt immer früher. Der Blick in die Geschichte der Tour zeigt aber: schon in den Anfängen gab es sehr junge Sieger. 1904 gewann Henri Cornet die Tour mit 19 Jahren. Dietrich Thurau und Jan Ullrich gewannen die Nachwuchswertung der Tour, Tadej Pogacar gleich vier Mal nacheinander. Von der Tour träumen auch die Herzogbrüder, die im gleichen Team wie Florian Lipowitz fahren. Und was machen die Söhne des einst als „Jahrhundert-Talents“ des Radsports gepriesenen Jan Ullrich? Sie fahren schon Jugendrennen, der Vater ist mit dabei.
Fünf Jahre nach der Flut im Ahrtal ist nichts wirklich vorbei. Die Region ist noch immer im Ausnahmezustand: Während vielerorts wieder aufgebaut wurde, prägen an anderen Stellen Ruinen das Bild. Wirtschaftliche Unsicherheiten, bürokratische Hürden und vor allem die psychischen Folgen begleiten die Menschen bis heute. „Bundesvibe“ macht diese Realität erfahrbar, indem die Perspektive der Betroffenen konsequent im Fokus steht. Im Mittelpunkt stehen drei Menschen – stellvertretend für viele – in deren Alltag der Film nach Antworten auf diese Frage sucht: Wie verändert eine solche Katastrophe den Blick auf das eigene Leben und auf Sicherheit?
Franziska (31 Jahre), aus Dernau, hat fast alles verloren und trotzdem neu angefangen. Der Familienbetrieb „Kölner Hof“, wurde in der Flut zerstört – mit ihm die wirtschaftliche Grundlage, ihre Perspektive und ein Stück Heimat. Für eine Zeit gibt sie auf, verlässt das Ahrtal. In Österreich verliebt sie sich in Michael. Mit ihm kommt sie zurück ins Ahrtal. Sie werden Eltern und eröffnen ihr eigenes Gasthaus nur wenige Meter entfernt von dem Ort, an dem früher ihr Leben stand. „Bei uns ist das Gute im Schlechten hervorgekommen. Jetzt haben wir ein neues Gasthaus, wir hätten uns ohne die Flut wahrscheinlich auch nicht gefunden. Ich kann auf jeden Fall positive Dinge daraus ziehen. Ich weiß nicht, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn es die Flut nicht gegeben hätte.“
Rebecca (35 Jahre), aus Schleiden, hat in der Nacht der Flut eine Nachricht von Freunden bekommen, stand am nächsten Tag mit der Schippe bei ihnen und hat geholfen, den Schlamm wegzutragen. Nach ersten spontanen Hilfsaktionen baut sie langfristige Strukturen auf – etwa mit dem „MalZirkus“, der Kindern hilft, Traumata kreativ zu verarbeiten. „Ihre Schule war weg, vielleicht war die Oma weg und dann kam auch noch Corona – das Trauma ist bei den Kids bis heute präsent“. Ihre Arbeit zeigt: Die Flut ist für viele nicht Vergangenheit, sondern Teil des Alltags geblieben. Unterstützung wird weiterhin gebraucht, oft jenseits öffentlicher Aufmerksamkeit.
Sören (38 Jahre), aus Grimma, ist bei der freiwilligen Feuerwehr aktiv. Als die Wassermassen durch das Ahrtal schießen, macht er sich mit anderen Kameraden aus Sachsen auf den Weg, um Keller auszupumpen und Schuttberge zu beseitigen. „So etwas Krasses habe ich noch nie gesehen“, erinnert er sich heute. Aus eigener Erfahrung weiß er, wie zerstörerisch Wasser sein kann. 2002 und 2013 trat die Mulde in Grimma über die Ufer – jedes Mal sprach man von einem Jahrhunderthochwasser. Auch sein Wohnhaus in der Innenstadt war betroffen. Inzwischen gibt es eine 57 Millionen teure Hochwasserschutzanlage. „Das gibt schon ein wenig Sicherheit“, sagt Sören. Dennoch: Die Sorge vor einer erneuten Flut ist nach wie vor da. „Früher kannte man solche Szenarien nur aus Erzählungen der Großeltern, jetzt erlebt man es selbst in relativ kurzen Abständen.“
Zum fünften Jahrestag der Flut im Ahrtal stellt die Doku die Frage, wie es gelingen kann, aus Verlust und Trauer wieder Kraft für den Blick nach vorne zu gewinnen. Franziska, Rebecca und Sören haben das geschafft. Ihre Erfahrungen, ihre Zweifel und ihr Umgang mit Unsicherheit bilden den roten Faden. So entsteht ein Film, der Orientierung bietet in einer Realität, in der Sicherheiten brüchig geworden sind.
Diese Folge ist Teil der Reihe Bundesvibe. Aktuell, regional, relevant. Bundesvibe zeigt, wie politische und wirtschaftliche Entwicklungen das Leben der Menschen in Deutschland verändern – nah dran an ihren Geschichten, Entscheidungen und Gefühlen.
Ab 6.7.2026: Raus aus der Mediensucht – aber wie? (AT) (MDR) Zwischen Dauer-Online-Sein und radikalem Verzicht untersucht die Reportage die Grenze zwischen normaler Mediennutzung und echter Abhängigkeit. Reporterin Helena Brinkmann begleitet Betroffene, deren Leben von Smartphones, Games und Algorithmen bestimmt wird – bis hin zum stationären Entzug in der Klinik. Der Film zeigt Mediensucht als ernsthafte psychische Erkrankung, die gesellschaftlich oft verharmlost und medizinisch noch unzureichend anerkannt ist. Durch persönliche Begegnungen, Experimente und Selbstreflexion fragt die Reportage: Wie gelingt der Ausstieg aus der digitalen Endlosschleife in einer permanent vernetzten Welt?
Ab 13.7.2026: Sleepmaxxing – Von der Obsession zu schlafen (HR) Mehr Informationen in Kürze
Ab 20.7.2026: Unterwegs mit „Pädo-Huntern“ (AT) (Radio Bremen) "Pädo-Hunter“ – so nennen sie sich selbst – erstellen in sozialen Netzwerken Fake-Profile, um mutmaßliche Pädokriminelle in die Falle zu locken und die Konfrontationen anschließend millionenfach zu streamen. Reporter Tobias Dammers begleitet einen der bekanntesten Hunter, Marvin Ojaghi, beobachtet seine Aktionen aus nächster Nähe und konfrontiert ihn mit kritischen Fragen: Warum übernimmt er Aufgaben, die eigentlich der Polizei zustehen? Ojaghi wirft dem Staat vor, bei Pädokriminalität zu wenig zu tun und erhält dafür im Netz großen Zuspruch. Ermittlungsbehörden warnen jedoch: Diese Form der Selbstjustiz kann Ermittlungen gefährden, Täter vorwarnen und sogar rechtsextremen Gruppen als Propaganda dienen. Der Film zeigt diese Szene nicht, um sie zu glorifizieren – im Gegenteil: Die Reportage ordnet ein, welche Gefahren diese Form der Selbstjustiz birgt, wie sie reale Ermittlungen sabotiert und wie sie Ängste um Kinder instrumentalisiert.
Ab 27.7.2026: Lang lebe der Adel? (AT) (HR) Y-Kollektiv-Reporterin Carolin von der Groeben ist adelig, sogar eine echte Gräfin. Aber wenn Leute so tun, als sei das etwas Besonderes, rollt sie mit den Augen – so ein Adelstitel ist doch heute nichts mehr wert. Und die Blutlinie bestimmt doch längst nicht mehr, wie es einem im Leben geht. Oder doch? Für den Film taucht die Reporterin in die exklusive Welt des Adels ein. Sie nimmt, unterstützt durch Archivmaterial, immer wieder Bezug auf die Bedeutung des Adels in der Vergangenheit und die Abschaffung seiner Privilegien und schaut, was heute noch geblieben ist. Denn so ganz bedeutungslos scheint der Titel nicht zu sein, solange es noch Veranstaltungen gibt, die sich nur Menschen mit einem Adelstitel öffnen.
Nic Kaufmann zählt heute zu den prägendsten Gesichtern der Creator-Generation. Auf TikTok und Instagram erreicht der 25-jährige Influencer über 20 Millionen Follower weltweit. Internationale Luxusmarken und Fashion Labels buchen ihn für Kampagnen und laden ihn zu ihren exklusivsten Events ein, darunter Prada, Dior und Louis Vuitton. Er sitzt in den Front Rows der Fashion Weeks in Mailand und Paris, läuft über rote Teppiche wie bei den Filmfestspielen in Cannes oder sogar bei den Oscar-Verleihungen. Doch sein Weg begann weit entfernt von Glamour und Millionenreichweite. Geboren in Singapur wuchs Nic als deutsch-indischer Teenager zwischen unterschiedlichen Welten auf. In der Schule fühlte er sich oft übersehen, hatte nur wenige Freunde und litt unter der Trennung seiner Eltern. Mode spielte damals keine Rolle. Nic war Außenseiter, verbrachte viel Zeit vor dem Computer und kämpfte mit Unsicherheit und dem Gefühl, nicht dazuzugehören. 2018 zog er für ein Informatikstudium nach München. Aus Langeweile postete er sein erstes TikTok-Video, einfach, um es mal auszuprobieren. Aus einem spontanen Clip wurde innerhalb kürzester Zeit ein weltweites Publikum.
In den ersten drei Jahren nach seinem TikTok-Start gab Nic alles für seine Karriere. Content, Content, Content, das war seine einzige Devise. Familie und Freunde kamen dabei oft zu kurz. Als sein Vater plötzlich starb, war Nic erst 21 Jahre alt. Dieser Verlust brachte ihn zum Nachdenken. Er realisierte, dass Erfolg nicht alles sein kann, dass er Termine absagen darf und dass Familie und enge Freunde genauso wichtig sind wie Reichweite und Karriere. Daraufhin nahm er sich bewusst eine Auszeit, um an sich zu arbeiten und seine mentale Gesundheit in den Fokus zu rücken. Nic spricht heute offen über den Druck hinter dem Erfolg: über Selbstzweifel, den ständigen Vergleich, den Leistungsdruck durch Plattformen wie TikTok und Instagram und über die Frage, was es mit dem eigenen Selbstbild macht, wenn Millionen Menschen täglich zusehen. Wie bleibt man authentisch in einer Welt, in der der Algorithmus mitentscheidet, wie sichtbar man ist und wie erfolgreich? Ein wichtiger Part in Nics Karriere ist sein enger Freund Benji Krol, ebenfalls ein weltweit erfolgreicher Creator mit Millionenpublikum. Die beiden sind nicht nur eng befreundet, sondern haben gemeinsam eine eigene Firma gegründet. Damit wollen sie unabhängiger von klassischen Creator-Agenturen werden und mehr Kontrolle über ihre eigenen Projekte, Kooperationen und ihre Marke behalten.
“Money Maker“ begleitet Nic Kaufmann mitten hinein in diese Welt zur Fashion Week nach Mailand, auf den roten Teppich in Cannes und in den Alltag hinter den perfekt inszenierten Bildern. Der Film erzählt von einem jungen Mann, der sich aus Einsamkeit und Unsicherheit eine globale Karriere aufgebaut hat und zeigt zugleich die Schattenseiten des Creator-Business zwischen Klicks, Selbstinszenierung und Leistungsdruck. Es ist das Porträt einer Generation, für die Social Media Karrierechance, Bühne und permanenter Stresstest zugleich geworden ist.
Als Elena plötzlich eine Drohne vor ihrem Badezimmerfenster entdeckt, ist sie geschockt. Das Fluggerät schwebt nur wenige Meter entfernt in der Luft. Filmt jemand direkt in ihre Räume? Das Gefühl, in den eigenen vier Wänden beobachtet zu werden, lässt sie seitdem nicht mehr los. Drohnen sind Teil unseres Alltags geworden. Für wenige Hundert Euro kann heute nahezu jeder ein leistungsfähiges Fluggerät kaufen.
Die Dokumentation begleitet Menschen, die sich durch Drohnen beobachtet, gestört oder sogar ausgespäht fühlen. Gleichzeitig stellt sie rechtliche Fragen: Darf ich mir einfach eine Drohne kaufen und losfliegen? Und was kann ich tun, wenn mein Nachbar immer wieder mit einer Drohne über meinem Grundstück auftaucht? Kann ich herausfinden, wem eine Drohne gehört? Im LKA Nordrhein-Westfalen beschäftigt sich inzwischen ein Drohnen-Forensiker mit dieser Frage.
Hansjürgen Köhler aus dem Odenwald ist Deutschlands wohl ungewöhnlichster Drohnen-Ermittler. Der frühere UFO-Forscher betreibt seit Jahrzehnten eine Hotline für rätselhafte Himmelsphänomene. Doch statt fliegender Untertassen melden Menschen inzwischen vor allem eines: unbekannte Drohnen.
Immer mehr Menschen fragen sich, wer dort oben unterwegs ist – und warum.
„Drohnen über der Siedlung – Wer schützt unsere Privatsphäre?“ erzählt von einem Spielzeug, das sich in unserem Alltag zunehmend zu einem Ärgernis und einer Bedrohung entwickelt hat.
Eine Produktion der Nordendfilm für BR, NDR, RBB
Die Pariser Hauptkommissarin Noémie Chastain (Laura Smet) kommt nach Avalone, einem idyllischen Ort nahe der Grenze zu Spanien. Dort soll sie einen Bericht schreiben - und vor allem ihren letzten Einsatz verarbeiten, der Narben in ihrem Gesicht hinterlassen hat. Der örtliche Kommissar Valant (Théo Costa-Marini) und seine Mutter Catherine (Florence Muller), die Bürgermeisterin und Schulleiterin in Personalunion, nehmen die Fremde in Empfang. Als vom Grund des Sees ein Fass mit Menschenknochen auftaucht, übernimmt Noémie die Ermittlungen. Das Kinderskelett führt wie befürchtet zu einem Cold Case, der bis heute Avalone erschüttert: Vor 23 Jahren, kurz vor der Flutung des ursprünglichen Dorfes für den heutigen Staudamm, verschwanden drei Kinder ebenso wie der einzige Tatverdächtige spurlos. Mit Hilfe des Tauchers Hugo (Tomer Sisley) lässt Noémie den Boden des Sees absuchen, um Gewissheit zu bekommen. Unter Verdacht geraten die Eltern der Vermissten. Je mehr das Kartenhaus aus Geheimnissen und Lebenslügen wackelt, umso rätselhafter wird der Fall. Noémie weiß, dass sie niemandem wirklich trauen kann! Erst als sie erkennt, wer bislang unbemerkt im Zentrum des Falles steht, kommt sie der Wahrheit auf die Spur.
Als Pariser Ermittlerin in der Provinz taucht Laura Smet in die düsteren Geheimnisse eines Dorfes ein, das einst einem Großprojekt weichen musste und nun als Unterwasser-Geisterstadt seinen Bewohnern keine Ruhe lässt. Regisseur Slimane-Baptiste Berhoun verbindet die hochspannende Whodunnit-Frage von Mordermittlungen mit düster inszenierten Thrillerelementen. Die sechsteilige Serie basiert auf dem Erfolgsroman „Surface“ von Olivier Norek, einem ehemaligen Polizeibeamten und preisgekrönten Autor. Die exzellente Bildgestaltung an den Originalschauplätzen in Okzitanien zeichnet die französische Produktion aus.
Sonne, Strand, Gastfreundschaft – so kennen die Meisten Griechenlands größte Insel Kreta. Mehr als eineinhalb Millionen Deutsche verbringen hier jedes Jahr ihren Urlaub. Doch die Wenigsten ahnen, dass Kreta neben seiner hellen eine sehr dunkle Seite hat: Waffengewalt, Blutrache, organisiertes Verbrechen. Auf rund 620.000 Einwohner sollen eine Million Schusswaffen kommen, viele davon illegal.
Die lange Tradition, Streitigkeiten untereinander zu klären statt über Polizei oder Justiz, setzt sich fort. Und gipfelt immer wieder darin, dass sich Familienmitglieder auf offener Straße teils mit Schnellfeuerwaffen liquidieren.
Griechenlands Regierung hat ein hartes Durchgreifen angekündigt. Gleichzeitig sendet sie aber verständnisvolle Signale, gelobt teils das Recht auf Waffenbesitz und Selbstverteidigung.
Doch viele insbesondere junge Kreterinnen und Kreter glauben, dass die Waffentradition nichts mehr mit dem heutigen Selbstverständnis Kretas zu tun hat. Doch sie stoßen auf Widerstand. Wie kann ihr Kampf gelingen?
Korrespondent Moritz Pompl fährt an die Schauplätze von Blutrache und Gewalt und trifft Menschen, die ihr Schweigen brechen wollen. Er begleitet eine junge Lehrerin und ihre Schüler, die mit selbstproduzierten Videos gegen die Waffentradition kämpfen. Und er steigt auf den höchsten Gipfel Kretas, um der Frage nachzugehen: Kann Kreta seine brutale Schattenseite überwinden?
Ein Film von Moritz Pompl und Angie Saltampasi
Das junge Traumpaar François (Julien Pestel) und Alice (Chloé Coulloud) stammt aus unterschiedlichen Verhältnissen. Ihr Vater, der großbürgerliche Weingutbesitzer Frédéric Bouvier Sauvage (Christian Clavier) beruft sich auf einen aristokratischen Stammbaum. François ist hingegen Sohn des Autohändlers Gérard Martin (Didier Bourdon) und der Hausfrau Nicole (Sylvie Testud). Was beide Familien verbindet, ist ihr patriotischer Stolz auf die französische Abstammung! Als die Heiratswilligen beim Kennenlernen der Eltern mit heimlich vorgenommenen DNA-Test aller aufwarten, sorgt das für Überraschungen. Während sich die standesbewusste Brautmutter Catherine (Marianne Denicourt) ihrer portugiesischen Putzfrau genetisch näher als einer angeblich venezianischen Großmutter erweist, kommt bei der kleinmütigen Nicole eine Linie zum Vorschein, die ins britische Königshaus führt. Ihr Mann Gérard erweist sich hingegen als halber Deutscher und muss sich von Frédéric spöttisch „Gerhard“ nennen lassen. Frédéric ahnt nicht, dass auch für ihn das dicke Ende noch kommt…
Im Französischen kann der Ausruf „Oh la la“ verschiedene Facetten des Erstaunens ausdrücken. Für Christian Clavier, hierzulande als leidgeprüfter „Monsieur Claude“ bekannt, öffnet sich Pandoras Büchse aufs Neue. In „Oh la la – Wer ahnt denn sowas?“ muss der Starkomiker als hochmütiger Aristokrat erleben, wie ein eigentlich unbedeutendes Geheimnis seines Stammbaums liebgewonnene Gewissheiten zertrümmert! Mit einem grandios aufgelegten Ensemble inszenierte Julien Hervé die moderne Komödie über das Französischsein. Der Originaltitel „Cocorico“, das „Kikeriki“ des Gallischen Hahns, spielt humorvoll auf den Nationalstolz der Grande Nation an, die bei ihrer Einzigartigkeit in Wahrheit einiges an Diversität verbindet.
Die investigative Dokumentation enthüllt, wie Russland Krypto-Währungen nutzt, um westliche Sanktionen zu umgehen, Rüstungsgüter zu finanzieren und geopolitischen Einfluss auszuweiten. Mithilfe überschüssiger Energieressourcen betreibt der Kreml riesige „Bitcoin-Farmen“ und setzt digitale Währungen gezielt zur Destabilisierung demokratischer Systeme ein. Der Film zeigt, wie sogenannte „Shadow Territories“ für illegales Bitcoin-Mining genutzt werden. Expert:innen warnen: Fehlende Regulierung und internationale Untätigkeit erleichtern den Missbrauch. Die Doku beleuchtet die Gratwanderung zwischen den Potenzialen digitaler Währungen und ihrer Rolle als geopolitische Waffe.
Thibaut Desormeaux (Benjamin Lavernhe) ist ein gefeierter Dirigent und Komponist klassischer Musik. Eine Leukämie-Diagnose verändert sein Leben von einem Tag auf den anderen. Bei der Suche nach einem Stammzellenspender erfährt Thibaut, dass er nicht der leibliche Sohn seiner Mutter Claire (Anne Loiret) ist und auch mit seiner Schwester Rose (Mathilde Courcol-Rozès) nicht biologisch verwandt ist. Stattdessen gibt es einen Bruder, von dem er bislang nichts wusste: Jimmy Lecocq (Pierre Lottin), aufgewachsen bei seiner Adoptivmutter Claudine (Clémence Massart-Weit) in der nordfranzösischen Industrieregion. Für den Beschäftigten einer Fabrikkantine ist es ein Schock, als plötzlich ein Bruder vor ihm steht – und ihn um lebensnotwendige Hilfe bittet.
Nach der Transfusion nimmt Thibaut seine Karriere wieder auf und ermutigt Jimmy, sein musikalisches Talent zu entfalten. So lernt der Klassikstar dessen Amateurorchester kennen. Durch Jimmys Freundin Sabrina (Sarah Suco), die mit der Gewerkschaft gegen eine Fabrikschließung kämpft, erlebt Thibaut die Sorgen der Arbeiterschaft. Doch auch sein Kampf ist noch nicht gewonnen…
Ein französischer Kinofilm zwischen berührender Tragikomödie und engagiertem Sozialdrama: Benjamin Lavernhe und Pierre Lottin brillieren als ungleiches Bruderpaar, das durch die Leidenschaft für Musik zueinander findet. Regisseur Emmanuel Courcol gelingt eine feine Balance aus stillen Momenten und starken Gefühlen. Sein Film feierte Premiere bei den Filmfestspielen in Cannes und gewann Publikumspreise bei weiteren Festivals. Herausragend sind nicht nur die bildstarken Konzertszenen, sondern auch die modernen Kompositionen von Michel Petrossian, dessen Musik ganz im Sinne des französischen Originaltitels „En fanfare“ eine eigene Kraft entfaltet.
Der dreiteilige Film „Blutspur der Zigaretten-Mafia“ aus der Reihe „ARD Crime Time“ rekonstruiert die Ermittlungen zu einer der größten Verbrechenserien in der deutschen Kriminalgeschichte. Zwischen 1992 und 1997 wurden mehr als 100 überwiegend junge Männer und Frauen auf grausame Weise getötet. Sie fielen den Auseinandersetzungen innerhalb der vietnamesischen Zigaretten-Mafia zum Opfer, als der Kampf um Absatzmärkte und Macht eskalierte. Die Dokumentation zeichnet das Geschehen anhand dreier Doppelmorde in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Berlin nach und verknüpft diese Verbrechen mit den Transformationsprozessen in der ostdeutschen Gesellschaft und der vietnamesischen Community nach der Wiedervereinigung.
Die Produktion beleuchtet, dass viele vietnamesische DDR-Vertragsarbeiter nach der Wiedervereinigung Arbeit und sicheren Aufenthaltsstatus verloren und sich aus wirtschaftlicher Not dem Verkauf unversteuerter Zigaretten zuwandten. Das einträgliche Geschäft zog in kurzer Zeit mafiöse Strukturen an und führte zur Herausbildung krimineller Banden, deren Mitglieder häufig illegal über Osteuropa einreisten.
Im Mittelpunkt steht der rasche Aufstieg des damals 23-jährigen Bandenchefs Ngoc Thien, genannt „der Barmherzige“, der in den 1990er-Jahren rund zwei Drittel des illegalen Zigarettenmarkts in Ostberlin kontrollierte. Sein Versuch, dieses Machtgebiet auf Ostdeutschland auszuweiten, löste einen blutigen Mafiakrieg aus. Das verbreitete Angst und brachte die vietnamesische Community zum Schweigen, was die Ermittlungsarbeit der Behörden erheblich erschwerte. Der Film zeigt, wie Polizei und Ermittler schließlich mit gezielten Aufrufen in der vietnamesischen Gemeinschaft und über ein anonymes Hinweistelefon entscheidende Informationen erhielten und 1996 die Ngoc-Thien-Bande zerschlagen konnten. In der Folge begann in Berlin der bis dahin größte Mafia-Prozess Deutschlands, in dem der Chef dieser Bande maßgeblich durch die Aussage seiner ehemaligen Geliebten als Kronzeugin verurteilt wurde. Mit der detaillierten Rekonstruktion der Ermittlungen und ihrer Hintergründe trägt die „ARD Crime Time“-Dokumentation zur Aufarbeitung eines weitgehend vergessenen Kapitels der deutschen Nachwendegeschichte bei.
Die Zahl der stark verhaltensauffälligen Heranwachsenden in Deutschland ist hoch, die therapeutische Betreuung solcher „Systemsprenger“ häufig fragwürdig. Die investigative Recherche zeigt: Die betroffenen Heranwachsenden werden häufig unzureichend oder gar nicht betreut, von Einrichtung zu Einrichtung hin- und hergeschickt und mitunter einfach nur verwahrt. Statt Psychologinnen und Psychologen kümmern sich in vielen Fällen Sicherheitsdienste um sie. Einige scheinen das als lukratives Geschäft entdeckt zu haben. Es gibt Missstände und Übergriffe, die vertuscht werden. Ein großes Problem: Die Behörden erscheinen abhängig von privaten Einrichtungen der Jugendhilfe. Denn diese können entscheiden, ob sie solche „Systemsprenger“ nehmen oder nicht. Recherchen fördern große regionale Unterschiede zu Tage, wenn es um die sogenannte “Intensive sozialpsychologische Betreuung” (ISE) geht. Platt ausgedrückt: Die Postleitzahl ist entscheidend, wie gut die Betreuung sein wird – aufgrund ungleicher Finanzierung, die in Deutschland eine Folge der dezentralen Organisation der Jugendhilfe ist. Die Relevanz betrifft uns alle: Die Zahl der „Systemsprenger“ ist hoch, die therapeutische Betreuung häufig fragwürdig. Schätzungen gehen davon aus, dass es in Deutschland etwa 5000 bis 8000 Kinder und jugendliche „Systemsprenger” gibt. Was soll aus Ihnen werden? Droht den meisten ein Schicksal in geschlossenen Anstalten? Wollen wir das als Gesellschaft? Zudem alarmiert die Bundesarbeitsgemeinschaft Allgemeiner Sozialer Dienst: “Das System der Kinder- und Jugendhilfe als kritische Infrastruktur kollabiert.”
Alles nur schlecht? Wir treffen junge Erwachsene, ehemalige „Systemsprenger“. Wie haben sie die „dunklen“ Zeiten in Erinnerung und was führte dazu, dass sie einen Weg in ein selbstbestimmtes Leben mit guten Zukunftsaussichten fanden? Welche regionalen Ansätze bei der intensiven sozialpädagogischen Betreuung sind erfolgreich? Auch darüber berichtet die neue Folge „team.recherche“.
Autoren: Rebecca Kupfner und Andreas Rummel Redaktion: Burkhard Kunst
Schlafprobleme, Reizbarkeit, Brainfog. Svenja Post aka Tante Kante ist Anfang 40, Lehrerin, Mutter, DJ – steht mitten im Leben. Doch seit einigen Monaten erkennt sie sich kaum wieder. Auf Social Media begegnet ihr immer wieder ein Begriff – Perimenopause. Svenja will wissen, bin ich da schon drin? Und was heißt das genau? Prof. Bettina Toth der Universitätsklinik für Gynäkologische Endokrinologie Innsbruck will den Weg zur Diagnose erleichtern. Sie forscht zu einem neuen Biomarker: Ihre Forschungen zu dem Protein Klotho sollen künftig eine eindeutigere Diagnose ermöglichen. Die Doku „Perimenopause – Bin ich schon drin?“ will Orientierung geben: Was hilft mir, wenn ich in der Perimenopause bin? Ist eine Hormontherapie die einzige Lösung? Und von welchen Marketing-Versprechen sollte ich lieber die Finger lassen? Je früher Frauen ihre Beschwerden verstehen, desto gezielter können sie sich Hilfe suchen.
Hier geht es zu den Highlights der vergangenen Monate.
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