Diese Website verwendet Funktionen, die Ihr Browser nicht unterstützt. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf eine aktuelle Version.
ARD
Medien
  • © ARD/Georges Pauly
  •  | © Kevin Lauderlein, AdobeStock_Bearbeitung_ MDR-Silke Wild, Melanie Hövelborn
  •  | ARD
  •  | ARD Kultur/Looks Media GmbH/Benjamin Kahlmeyer
  •  | ARD/ARD Kultur
  •  | ARD/Kevin Lauderlein, AdobeStock_Bearbeitung_ MDR-Silke Wild, Melanie Hövelborn
  •  | ARD/MDR
  •  | ARD/MDR/Kevin Lauderlein
  •  | Marcus Kaufhold
ARD-Doku-Serie | Drei Episoden à 45 Minuten

NO ANGELS – DAS SIND WIR

Ab Mittwoch, 14. Oktober 2026 | ARD Mediathek Samstag, 17. Oktober 2026, 23:55 Uhr | im Ersten

Stand: September/ 2026



0:00/0:00









INHALT

25 Jahre nach „Popstars“ erzählen die No Angels ihre Geschichte neu: ehrlich, exklusiv und überraschend persönlich. Die dreiteilige Doku-Reihe „No Angels – Das sind wir“ beleuchtet Deutschlands erste Castingband und zeigt, wie aus Teenie-Idolen selbstbestimmte Frauen wurden.

Ein Jahr lang begleitet die Doku Nadja Benaissa, Lucy Diakovska, Sandy Mölling und Jessica Wahls auf dem Weg zu ihrem 25-jährigen Bandjubiläum. Zwischen Proben, Erinnerungen und sehr persönlichen Gesprächen blicken die vier Frauen auf die Erfolge aber auch Tiefpunkte ihres gemeinsamen Weges zurück. Dabei geht es nicht nur um die Geschichte der erfolgreichsten deutschen Girlgroup, sondern auch um Themen wie Identität, Familie, Freundschaft, Mental Health und Selbstbestimmung. Eine Geschichte über Frauen, die sich immer wieder gefunden und neu erfunden haben.











EPISODEN

Folge 1: Wie alles begann

Jahrtausendwende: Deutschland castet seine erste Girl-Band nach dem Vorbild der Spice Girls. Jury, Recall, Mallorca-Workshop und Bandhaus - unvergessliche Momente in der Geschichte der No Angels. Heute, 25 Jahre später, blicken Jess, Nadja, Lucy und Sandy zurück in die Anfangsjahre, während sie im Jubiläumsjahr nicht nur auf der Bühne, sondern auch privat zueinander finden. Bei einem Bandtreffen folgt eine längst überfällige Entschuldigung für einen der größten Fehler der Band-Geschichte vor 23 Jahren. Doch auch die Wunden im Hier und Jetzt schmerzen.

Folge 2: Die gefallenen Engel

Auf dem Höhepunkt des Erfolgs gibt die Band 2003 ihr Aus bekannt. Der Druck der Industrie und die Schlagzahl an Terminen neben den Konzerten nagt an der Gesundheit der No Angels, sodass sie getrennte Wege gehen und sich Soloprojekten widmen. 2007 findet die Band wieder zusammen, allerdings ohne Engel Vanessa. Da die Comeback-Single nicht wie gewohnt auf Platz 1 der Charts rückt, werden die No Angels vor die Entscheidung gestellt, ein fünftes Mitglied zu casten oder am ESC teilzunehmen.

Folge 3: Immer noch Daylight

Der verlorene ESC soll nicht der dunkelste Part in der Geschichte der No Angels bleiben. Ein Gerichtsverfahren um Nadja überschattet das Comeback der Band und mündet schließlich in ihrer Entscheidung, die Band zu verlassen. Zu dritt weiter als No Angels zu performen, macht für Jess, Lucy und Sandy keinen Sinn. Erneut bricht die Band auseinander und sie verliert sich für fast zehn Jahre aus den Augen. Als Lucys Mutter im Jahr 2020 verstirbt, finden die No Angels wieder zusammen und stehen seitdem wieder gemeinsam auf der Bühne.











DIE ENGEL

Hintergründe und Statements

















NADJA BENAISSA

Kaum ein Schicksal bei den No Angels war von so dramatischen Wendungen geprägt wie das von Nadja Benaissa. Während die Band Anfang der 2000er-Jahre Rekorde bricht und Millionen Fans begeistert, kämpft die Sängerin hinter den Kulissen mit Identitätsfragen und einer Sucht, die ihr Leben entscheidend prägt. Schon als Jugendliche rutscht Nadja auf der Suche nach Freiheit und Zugehörigkeit in die Frankfurter Drogenszene ab. Sie wird früh Mutter und erhält eine HIV-Diagnose. Mit dem Erfolg von „Popstars“ steht sie plötzlich im Rampenlicht. Die Lage spitzt sich weiter zu, als ihre HIV-Erkrankung öffentlich und sie angeklagt wird, einen früheren Sexualpartner mit HIV infiziert zu haben. Für die Sängerin beginnt eine Zeit voller öffentlicher Anfeindungen, Schuldgefühle und persönlicher Krisen. 2010 verurteilt das Amtsgericht Darmstadt Nadja Benaissa schließlich wegen gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung sowie 300 Sozialstunden. Der Fall sorgt bundesweit für Schlagzeilen. Nach dem Prozess zieht sich Nadja weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. In den darauffolgenden Jahren macht sie Therapien gegen ihre Suchterkrankung und widmet sich der Musik. Mittlerweile ist Nadja seit acht Jahren clean und engagiert sich offen für Aufklärung rund um Sucht- und HIV-Themen wie die Entstigmatisierung von HIV-Erkrankten.



Ich bin mit 12 Jahren drogensüchtig geworden, war mit 14 Jahren auf der Straße, mit 16 schwanger und mit 18 bei Popstars. Da konnte ich sowieso mit niemandem über irgendwas sprechen. Ich war komplett traumatisiert.
Jetzt bin ich seit acht Jahren trocken und clean, in Therapie. Und eigentlich hat mein Leben jetzt erst begonnen, habe ich das Gefühl.



LUCY DIAKOVSKA

Bis heute ist Lucy Diakovska tief mit ihrer bulgarischen Heimat verbunden. Bereits als Kind stand sie in ihrer Geburtsstadt Plewen auf der Bühne. Die Musik wurde ihr quasi in die Wiege gelegt: Ihre Eltern gehörten zu den Gründern der Oper von Plewen. Vater Ljubomir Djakowski gefeierter Opernsänger, Mutter Rossiza Djakowska renommierte Konzertpianistin und gefragte Korepetitorin. Doch hinter der musikalischen Erfolgsgeschichte verbirgt sich ein schmerzhafter persönlicher Konflikt. Das Verhältnis zu ihrer Mutter war geprägt von dem ständigen Wunsch nach Anerkennung, die Lucy nach eigener Aussage nie wirklich erhielt. 2020 stirbt ihre Mutter wenige Monate nach einem Schlaganfall. Hinzu kommen Lucys Stimmprobleme. Lucy kämpft mit Stimmverlust, wandernden Stimmlippenknötchen und Zysten. Mehrere Ärzte raten zu einer Operation. Trotz ihrer gesundheitlichen Probleme steht sie weiterhin auf der Bühne. Doch jeder Auftritt wird zur Belastungsprobe. Parallel sucht die Sängerin gemeinsam mit einer Stimmtherapeutin nach Alternativen und Wegen zurück zu ihrer stimmlichen Stärke.

Wir haben diesen Sommer auch schon Shows gespielt, wo es für mich wie ein russisches Roulette war. Ich bin auf der Bühne, ich habe meinen Mund aufgemacht und ich wusste nicht, was da rauskommt. Und das ist erschreckend.
Ich glaube, dass keine von uns je eine konkrete Beschreibung dafür finden würde, warum diese Liebe zwischen uns entstanden ist. Denn es waren mit Sicherheit nicht die Verträge, die wir unterschrieben haben.

















SANDY MÖLLING

Eigentlich sollte das 25-jährige Jubiläum der No Angels ein unbeschwertes Fest werden. Doch ausgerechnet während der Jubiläumstour muss die Band im Mai mehrere Konzerte absagen: Die Ärzte verordnen Sandy eine Ruhepause. Hinter ihr liegt eine Zeit großer emotionaler Belastungen, familiärer Umbrüche und persönlicher Aufarbeitung. Viele Jahre hat sie mit ihrem Mann, dem kanadischen Musiker und Produzenten Nasri Atweh, und ihren beiden Söhnen in Los Angeles gelebt. Doch die politischen Entwicklungen in den USA und das rassistische, gesellschaftliche Klima unter Donald Trump belasteten sie zunehmend. Die Familie entscheidet sich deshalb dafür, nach Deutschland zu ziehen, zunächst als zeitlich begrenztes Experiment für ein Jahr. Mit der Zeit erkennt sie, dass der Ursprung ihrer Ängste auch in ihrer eigenen Kindheit und Jugend liegt. Ein Jahr nach dem Umzug nach Deutschland entscheidet sich Sandy der Familie wegen wieder in die USA zurückzukehren. Für die Auftritte mit den No Angels und ihre Soloprojekte als Musical Darstellerin und Schauspielerin steht sie weiterhin in Deutschland auf der Bühne.

Es ist gerade eine Phase in meinem Leben, die für mich schon herausfordernd ist, mit dem ganzen Weltgeschehen, familiäre Situation, mit meinem Großen, die politische Situation. All das hat mich sehr vereinnahmt und hat Ängste in mir ausgelöst.
Man liebt sich, man zofft sich, man lacht und weint zusammen. Man teilt eigentlich alles miteinander.

JESSICA WAHLS

Hinter dem Erfolg der No Angels steckt für Jessica Wahls auch eine Geschichte von Selbstzweifeln, Verletzungen und Entscheidungen, die sie bis heute prägen. Schon während der Anfangsjahre fühlte sich Jess innerhalb der Band oft unsicher und unterschätzt sowie als Ersatz für Nadja. Als sie 2003 schwanger wird, kommt es zu einer Entscheidung, die als eines der einschneidendsten Kapitel der Bandgeschichte gilt: Auf Druck von außen hin legen Nadja, Vanessa und Lucy Jess den Ausstieg aus der Band nahe. Tourneen und TV-Auftritte mit einer schwangeren Sängerin werden als schwer planbar und herausfordernd eingeschätzt. Nadja gesteht rückblickend ein, auch ihre eigenen belastenden Erfahrungen als junge Mutter im Musikbusiness auf Jess‘ Situation übertragen zu haben. Jess hatte damals das Gefühl, mit ihrer Situation weitgehend allein zu sein und kämpfte mit Depressionen. Bis heute lässt der Umgang mit der Situation die Bandmitglieder emotional werden. Inzwischen haben sie die damalige Entscheidung offen und kritisch aufgearbeitet.

Ich war, was Talent und Technik angeht, einfach die Schlechteste von allen. Und ich hatte eine Ersatzfunktion vom Aussehen her, falls es mit Nadja und dem Kind nicht gut funktioniert.
Die Plattenfirma hat Schiss gekriegt, dass die goldene Kuh nicht mehr so viel Milch bringt. Dann war die Entscheidung, entweder wir casten ein fünftes Mitglied, wir gehen zum ESC oder wir werden gedroppt

BANDGESCHICHTE

Von „Popstars“ bis heute





















Gründung, erste Erfolge und Auflösung

Sommer 2000: 4.500 Frauen aus ganz Deutschland bewerben sich um einen Platz in der neuen Band der Castingshow „Popstars“. Vor der Jury stellen sie ihr Gesangstalent unter Beweis und 32 von ihnen, darunter Nadja Benaissa, Lucy Diakovska, Sandy Mölling, Vanessa Petruo und Jessica Wahls, dürfen zum alles entscheidenden Workshop nach Mallorca.

September 2000: RTL2 strahlt die ersten „Popstars“-Folgen aus. Der Hype um die Show beginnt.

November 2000: Nadja, Lucy, Sandy, Vanessa und Jessica gewinnen „Popstars“ und werden Deutschlands erste Castingband.

Februar 2001: Die No Angels veröffentlichen ihre Debütsingle „Daylight in Your Eyes“, die direkt auf Platz 1 der Charts in Deutschland, Österreich und der Schweiz landet. In Deutschland verkaufte sich die Single innerhalb von 48 Stunden 500.000 Mal und ist damit einer der erfolgreichsten Singlestarts in der deutschen Musikgeschichte.

März 2001: Das Debütalbum „Elle’ments“ erscheint, bricht Verkaufsrekorde und wird zu einem der meistverkauften Alben in Deutschland. Es folgen weitere Nummer-1-Hits wie „There Must Be an Angel“.

Juni 2002: Das zweite Album „Now…Us!“ erscheint. Doch der Erfolg zeigt zunehmend seine Schattenseiten: Druck und Überforderung machen den Bandmitgliedern zu schaffen.

Juli 2002: Die Band macht öffentlich, dass Jess schwanger ist. Im Dezember geht sie offiziell in die Babypause.

März 2003: Jess wird Mutter, im Juli steigt sie aus der Band aus.

September 2003: Die Band gibt ihre Auflösung zum Jahresende bekannt und spielt ausgewählte Abschiedskonzerte.



Erstes Comeback

2006: Lucy nimmt Kontakt zu allen ehemaligen No-Angels-Mitgliedern auf und wirbt für eine Wiedervereinigung der Band. Mit Ausnahme von Vanessa sagen alle ehemaligen Bandkolleginnen zu.

Das ist ihr Weg, ihre Entscheidung, ihr Leben …und wenn sie doch mal zu ‚Daylight‘ auf die Bühne hüpfen will, ist sie jederzeit willkommen.

Nadja Benaissa

Januar 2007: Bei einer Pressekonferenz geben die No Angels ihre Reunion bekannt.

April 2007: Mit ihrem vierten Album „Destiny“ wagen die No Angels ihr Comeback. Die erhoffte Rückkehr an die Spitze bleibt jedoch aus: Die Single „Goodbye to yesterday“ steigt auf Platz vier der deutschen Charts ein.

Mai 2008: Mit dem Song „Disappear“ vertreten die No Angels Deutschland beim Eurovision Song Contest 2008 in Belgrad. Doch der Auftritt wird zu einer der größten Enttäuschungen ihrer Karriere: Die Band landet gemeinsam mit Großbritannien und Polen auf dem letzten Platz (Platz 23 mit 14 Punkten). In den Medien wird das schlechte Abschneiden später als „Blamage von Belgrad“ bezeichnet und überschattet das ohnehin schwierige Comeback der erfolgreichsten deutschen Girlgroup.

April 2009: Nadja wird verhaftet und muss für 10 Tage in U-Haft. Der Vorwurf: Sie soll einen ehemaligen Sexualpartner mit HIV infiziert haben. Für die Sängerin beginnt eine Zeit voller öffentlicher Anfeindungen, Schuldgefühle und persönlicher Krisen.

September 2009: Die No Angels veröffentlichen ihr fünftes Album „Welcome to the Dance“.

Februar 2010: Nadja wird offiziell angeklagt.

Mai 2010: Die No Angels spielen ihre Akustik-Clubtour ohne Nadja.

August 2010: Das Amtsgericht Darmstadt verurteilt Nadja wegen gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und 300 Sozialstunden. Sie steigt im September offiziell aus der Band aus und zieht sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück.

2014: Nach dem Ausstieg von Nadja versuchen Lucy, Sandy und Jessica zunächst als Trio weiterzumachen. Die Aktivitäten der Band kommen jedoch zunehmend zum Erliegen. 2014 wird schließlich offiziell bestätigt, dass die No Angels nicht mehr gemeinsam auftreten werden.



Zweites Comeback und Jubiläum

Frühjahr 2021: Die No Angels kehren zurück: Nach dem Tod von Lucys Mutter infolge eines Schlaganfalls im Jahr 2020 finden die vier Sängerinnen wieder zusammen. Anlässlich des 20-jährigen Bandjubiläums veröffentlichen sie im Februar eine neu eingespielte Version ihres Debüthits „Daylight in Your Eyes“, produziert von Christian Geller.

Sommer 2021: Mit dem Jubiläumsalbum „20“ feiern die No Angels ihr Chart-Comeback: Das Album steigt direkt auf Platz eins der deutschen Albumcharts ein.

Oktober 2021: Beim Preis für Popkultur in Berlin erhalten die No Angels den „Lifetime Achievement Award“ (Preis für ihr Lebenswerk).

2022: Nach dem Erfolg des Jubiläumsalbums gehen die No Angels erstmals seit 2010 wieder auf große Tournee. Highlight: das Open-Air-Konzert in der Parkbühne Wuhlheide.

2023: Die Band tritt bei ausgewählten Festivals, TV-Formaten und Eventshows auf. Aus dem als Jubiläumsprojekt geplanten Wiedersehen wird eine dauerhafte Fortsetzung der gemeinsamen Karriere.

2025: Die No Angels feiern ihr 25-jähriges Bestehen. Mit der Tour „Still In Love With You – Summer 2025“ stehen die Sängerinnen erneut gemeinsam auf zahlreichen Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Jubiläumsjahr erscheint zudem das Weihnachtsalbum „It's Christmas.“

2026: Die Band setzt die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum mit weiteren Konzerten unter dem Titel „TwentyFive Live 2026“ fort, muss im Mai allerdings mehrere Auftritte aufgrund einer ärztlich verordneten Ruhepause für Sandy absagen.



STATEMENTS VON WEGGEFÄHRTEN



Simone Angel

ehemalige „Popstars“-Jurorin

Ich wollte aus den Mädels Superhelden machen.













Christiane Knaupp

Executive Producerin „Popstars“

Es gab so etwas wie ‚Popstars‘ vorher nicht. Es gab noch überhaupt keine große Castingshow. Die bekannteste Girlband waren die Spice Girls und dann haben wir gesagt, es sollen die deutschen Spice Girls werden.























Detlef D! Soost

ehemaliger „Popstars“-Juror und Choreograf

Wir hatten keine Peilung, niemand. Der Sender nicht, die Produktionsfirma nicht, Choreograf nicht, Jury nicht, niemand. Wir haben ja eine ganze Generation, die Popstars-Generation, im Endeffekt geprägt. Und das bis in die heutige Zeit, das ist schon verrückt. Also wenn mir jemand vor 25 Jahren gesagt hätte, du wirst in 25 Jahren zurückschauen und mitverantwortlich dafür sein, dass eine Band eine ganze Generation beeinflusst und unglaublich erfolgreich wird, hätte ich gesagt, glaube ich eher nicht.













Alexander Gernandt

ehemaliger BRAVO-Chefredakteur

Die No Angels gingen wirklich komplett durch die Decke. ‚Daylight In Your Eyes‘ wurde der meistverkaufte Song des Jahres.

Beim zweiten Album war der Gedanke so, jetzt haben wir das erste Album erfolgreich gemacht, beim zweiten wollen wir mehr von uns zeigen. Wir wollen selbst Songs schreiben.‘ Man hat sie gelassen und es hat funktioniert. ‚Something About Us‘ von Vanessa wurde ein Nummer 1 Hit, wieder. Auch das hat funktioniert. Also, es schien ihnen alles zu gelingen.

STATEMENT DER REDAKTEURE

Die No Angels sind weit mehr als ein Popphänomen der frühen 2000er-Jahre. Sie stehen für einen Generationswechsel. In einer Branche, die schnell urteilt und wenig verzeiht, setzen sich fünf junge Frauen durch und werden zur erfolgreichsten Girlgroup Deutschlands. Die Doku erzählt vom Weg der No Angels: ihren Aufstieg, ihren Absturz, ihre persönlichen Krisen, Zerwürfnisse und schweren Schicksalsschläge in einer nie gesehenen Offenheit. Ein Leben zwischen Fremdbestimmung und Selbstbehauptung, zwischen öffentlichem Bild und persönlicher Realität. Und sie zeigt, warum die No Angels weit mehr waren als eine Castingband und weshalb ihre Geschichte bis heute viel über Freundschaft, Zusammenhalt und insbesondere über weibliche Durchsetzungskraft erzählt.

Matthias Morgenthaler & Anika Mellin, Kulturredaktion MDR



STAB

REGIE UND EXECUTIVE PRODUCING
Björn Tanneberger, Miray Atli-Westermann, Warner Bros. ITVP Deutschland GmbH
PRODUKTIONSLEITUNG
Susanne Reinauer, Warner Bros. ITVP Deutschland GmbH
PRODUKTION
Désirée Baur
DIRECTOR LEGAL & BUSINESS AFFAIRS
Dr. Frauke Schmid-Petersen
REDAKTION WARNER BROS.
Greta Dockter
KAMERA
Peter Schüttemeyer, Jonas Knüdeler, Björn Tanneberger, Sven Glogerm Fabian Brandino, Alexander Seidenstücker, Jan-Marco Wegmann, Florian Blang, Antoni Krastev
TON
Alexander Clement, Moritz Herberg, Marco Gummersbach, Susanne Schlöder, Daniel Liepke, Markus Habryka, Sebastian Lindenberger, Millennia Walz, Igor Rubin, Felix Rudolph
SCHNITTPRODUCERIN
Svea Weiske Pförtner
SCHNITT
Patrick Hillen, Benjamin Westermann, Maik Lohmar
POSTPRODUKTION
Jülide Tuna, Asli Andaç, Pierre Kleinschmidt, Marina Tešinović, Mariia Polenovska
PRODUZENT
René Jamm
REDAKTION & KOPRODUKTION ARD
Christine Gerberding (NDR) Melanie Thun (NDR) Kristian Costa-Zahn (ARD KULTUR) Rebecca Leiter (ARD KULTUR) Carla Reitter (HR) David Gern (HR) Joanna Gawronska (SWR) Sandra Dujmovic (SWR) Susanne Schmalz (SWR) Beate Karch (SWR) Christine Thalmann (RBB) Marie Röder (RBB)
PRODUKTIONSLEITUNG
Steffen Thier (MDR) ASSISTENZ & ARCHIV-RECHERCHE Denise Günther (MDR) Annett Liebisch (MDR)
REDAKTION MDR
Anika Mellin Matthias Morgenthaler

„No Angels – Das sind wir“ ist eine Produktion von Warner Bros. ITVP Deutschland GmbH im Auftrag des MDR in Zusammenarbeit mit NDR, ARD Kultur, HR, SWR und RBB für die ARD.

Die Dokumentation ist für sieben Jahre in der ARD Mediathek verfügbar.





Impressum & Pressekontakt

Redaktion
Susi Lindlbauer (ARD-Programmdirektion, Kommunikation | PR)
Bildredaktion
Alessandra Crivellaro und Evelyn Frey (ARD-Programmdirektion, Kommunikation | PR)
Texte
Anika Mellin Daniela Schulze
Gestaltung
Susi Lindlbauer
Bildnachweise
s. Copyright-Angabe am Bild
Pressekontakt
ARD Programmdirektion Susi Lindlbauer E-Mail: susi.lindlbauer@ard.de

MDR Kommunikation & Dialog Anne Rohmann E-Mail: anne.rohmann@mdr.de

ARD Kultur, Presse und Marketing Julia Holzberg E-Mail: julia.holzberg@ardkultur.de Mobil: 03643/ 529709933

Barbarella Entertainment Christian Esser E-Mail: christian.esser@barbarella.de Tel.: 0221/9515900