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(ARD Degeto Film)


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  •  | ARD Degeto Film/BBC Studios Germany/Frank Dicks
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DER GRÖSSTE WUNSCH

AB FREITAG, 27. NOVEMBER 2026 | ARD MEDIATHEK FREITAG, 4. DEZEMBER 2026 | 20:15 UHR | DAS ERSTE
  • Bild: ARD Degeto Film/BBC Studios Germany/Frank Dicks

Stand: Oktober 2026



Ein verstorbener Familienvater hinterlässt seinen Liebsten ein überraschendes Geschenk: sich selbst in Form eines humanoiden Roboters – der genauso aussieht wie er, allerdings ein Eigenleben entwickelt. „Bozen-Krimi“-Ermittlerin Chiara Schoras muss herausfinden, ob Kai Schumann als äußerlich identische Version 2.0 ihres Ehemanns wirklich die Lücke in ihrem Herzen füllen kann. Mit Suzanne von Borsody und Bernd Reheuser in Nebenrollen, verbindet Regisseurin Christine Hartmann gute Unterhaltung mit einer hochaktuellen Frage. Denn eine wachsende „Digital Afterlife“-Industrie ermöglicht inzwischen Ideen, die bis vor Kurzem noch nach Science-Fiction klangen. Schräg, vielschichtig, warmherzig, besinnlich und humorvoll erzählt das Drehbuch von Edda Leesch eine ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte.

Weihnachten steht vor der Tür, aber bei Mira (Chiara Schoras) und ihren beiden Kindern, dem neunjährigen Noel (Giorgio Antonio Bonvissuto) und der 15-jährigen Juli (Erna Westphal), stehen die Zeichen nicht auf Weihnachtsfreude: An Heilig Abend jährt sich der Todestag von Nic (Kai Schumann), dem Vater der Kinder und Miras innig geliebtem Ehemann, zum ersten Mal. Doch dann geschieht etwas schier Unglaubliches: Nic ersteht wieder auf! Natürlich nicht der echte Nic, aber sein Replikant, den Nic in weiser Voraussicht bei einem Pilotprojekt von sich hat anfertigen lassen. Dieser ist sein täuschend echtes Abbild – nur in der verbesserten Version. Nic ist geradezu perfekt! Und das stellt sich nach dem ersten Schock und der ersten Freude als nicht zu bewältigende Herausforderung für die Familie heraus. Der Einzige, der den Überblick behält, ist Familienhund Schröder. Für alle anderen steht das Leben Kopf!



  • Bild: ARD Degeto Film/BBC Studios Germany/Frank Dicks

BESETZUNG & STAB



BESETZUNG

MIRA
Chiara Schoras
NIC
Kai Schumann
ELIAS
Julius Forster
OMA ILSE
Suzanne von Borsody
OPA WINNI
Bernd Reheuser
LORD HELMCHEN
Boris Aljinović
NOEL
Giorgio Antonio Bonvissuto
JULI
Erna Westphal
DR. VAN DEN BOOS
Daniela Holtz
FRAU MÖLLER
Gabriele Schulze
MAKLER
Juri Senft

u.a.



STAB

REGIE
Christine Hartmann
DREHBUCH
Edda Leesch
KAMERA
Peter Nix (BVK)
LICHT
Frank Marggraf
SZENENBILD
Stefan Schoenberg
KOSTÜMBILD
Brigitte Nierhaus
MASKE
Nadia Homri

Nina Goyert
CASTING
Mai Seck

Johanna Hellwig
MUSIK
Fabian Römer
TON
Hank Trede
MISCHUNG
Frank Maraite
HERSTELLUNGSLEITUNG
Peter Faber
PRODUKTIONSLEITUNG
Franzi Stang

Jonas Sticherling (ARD Degeto)
PRODUZENTIN
Iris Kiefer
PRODUCERIN
Annette Köster
REDAKTION
Katja Kirchen (ARD Degeto Film)

Stefan Kruppa (ARD Degeto Film)

„Der größte Wunsch“ ist eine Produktion der BBC Studios Germany im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD. Gedreht wurde vom 11. November bis 11. Dezember 2025 in Köln und Umgebung.







  • Bild: ARD Degeto Film/BBC Studios Germany/Frank Dicks

DIE DARSTELLER*INNEN UND IHRE ROLLEN

CHIARA SCHORAS

als Mira

Für ihren Kollegen ist sie die Superheldin, Mira selbst fühlt sich eher wie eine Alltagskämpferin ohne Superkräfte, die alle Hände voll zu tun hat mit Job, Kindern, Eltern, Hund, angebranntem Rotkohl – doch die größte Herausforderung hat ihr verstorbener Mann hinterlassen: einen Replikanten, der ihm täuschend ähnlich sieht und ungefragt das Familienleben optimieren will.

Interview

Frau Schoras, Mira hat ihre große Liebe verloren. Können Sie nachvollziehen, dass sie sozusagen den digitalen Zwilling von Nic in ihr Leben lässt?

Das ist eine Frage, die uns in Zukunft immer mehr umtreiben wird. Es ist eine ethische Frage: Holen wir uns einen Roboter ins Haus, wenn er unsere größten Sehnsüchte erfüllen kann? Mira ist selber mit dieser Frage total überfordert und hin- und hergerissen. Ohne zu viel zu verraten, muss sie am Ende eine sehr wichtige Frage für sich beantworten. Ich finde, sie entscheidet sie genau richtig.

Wie haben Sie die Dreharbeiten in Erinnerung?

Mir hat dieser Film wirklich sehr viel Freude bereitet. Ich wollte schon immer einen Weihnachtsfilm drehen, und dieser Film bespricht ein so wichtiges Thema, nämlich Abschied zu nehmen, auf eine so berührende wie auch humorvolle Art und Weise. Am bewegendsten war sicherlich für alle Beteiligten der Moment, als Mira Nic 2.0 das erste Mal begegnet.

Mira liebt Weihnachtsdeko über alles. Und Sie? Team Lametta oder Team Minimalismus?

Ich liebe Weihnachten sehr!!!! Ich bin vielleicht nicht mehr ganz Team Lametta, aber ich liebe es, wenn Weihnachten einen gewissen Zauber ins Heim einziehen lässt.

Haben Sie selbst schon einmal ein kleines Weihnachtswunder erlebt?

Ich glaube, als ich die ersten Weihnachten mit meiner Tochter erlebt habe, war es noch mal so viel zauberhafter. Weihnachten mit den Augen eines Kindes zu erleben, gibt dem Ganzen eine sehr viel tiefere Bedeutung.

Humanoide Roboter von Verstorbenen sind eine Film-Fantasie, aber möglich sind bereits digitale Abbilder, die die Kommunikation mit Hinterbliebenen durch KI simulieren können. Wie denken Sie über solche technischen Entwicklungen?

Ich finde es wichtiger, dass sich die Menschen mit dem Tod auseinanderzusetzen und die Tatsache, dass dieses Thema uns alle betrifft, auch zu akzeptieren und hinzunehmen. Wir sollten endlich dieses Tabuthema sichtbarer machen und uns mehr darüber austauschen, sowie sich in der Trauerphase die Zeit zu nehmen und sich Hilfe zu suchen, wenn es alleine nicht mehr geht. Grundsätzlich bereitet mir dieses große Thema KI Bauchschmerzen. Die Büchse der Pandora ist geöffnet, jetzt sind kluge Köpfe gefragt, wie man so gut wie möglich damit umgeht und sie im besten Falle gut und sinnvoll für die Menschheit eingesetzt wird.

Ihr größter Weihnachtswunsch?

Weltfrieden! Im Ernst, ich wünsche allen Menschen Zuversicht, Liebe, Wärme, Zusammenhalt, Zusammengehörigkeit, Frieden, ein Dach über dem Kopf und glitzernde Augen, die immer noch an Wunder glauben.

  • Bild: ARD Degeto Film/BBC Studios Germany/Frank Dicks

Kurz und knapp

Weihnachten in drei Worten?
Zauberhaft, Gemütlichkeit, Familie
Weihnachten duftet nach …
Mandarinen, Zimt und Kardamon
Der schönste Ort, um Weihnachten zu feiern?
Zuhause!
Raclette, Gänsebraten oder Wiener mit Kartoffelsalat?
Spaghetti al Tartufo. In Italien, wo ich herkomme, gehört das Heiligabend auf den Tisch.
Glühwein oder heiße Schokolade?
Glühwein und Kinderpunsch
„Last Christmas“ oder das Weihnachtsoratorium?
„Last Christmas“, ganz klar.
Wunschzettel oder Überraschungen?
Wunschzettel und Überraschungen!
Schnee oder Sonne?
Schnee!
Echter oder künstlicher Weihnachtsbaum?
Dieses Jahr wird es ein selbstgebastelter Baum werden, um die Umwelt zu schonen.
  • Bild: ARD Degeto Film/BBC Studios Germany/Frank Dicks

KAI SCHUMANN

als Nic

Als humanoider Roboter kann Nic Gefühle nur imitieren, trotzdem will er seine Aufgabe vorbildlich erfüllen: Liebe und Lachen in die Familie zurückbringen – was ihn mehr als einmal an die Grenzen seiner Schaltkreise bringt, denn: „Es ist nicht einfach mit den Menschen“.

Interview

Herr Schumann, wie herausfordernd war es, quasi eine Doppelrolle zu spielen – den liebevollen Familienvater und den humanoider Roboter?

Das war vor allem ein Riesenspaß. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, einen Roboter zu spielen?

Könnten Sie sich vorstellen, einen Avatar von sich entwickeln zu lassen, ähnlich wie Nic? Denken Sie, so etwas könnte über den Tod eines geliebten Menschen hinwegtrösten?

Das ist, wie alles im Leben, aus sehr vielen Perspektiven betrachtbar. Ich habe vor einiger Zeit einen sehr guten Freund verloren, und manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass ich ihn gerne anrufen möchte. In so einem Fall könnte es echt cool sein, wenn man mit einer digitalen Erinnerung an ihn kommunizieren könnte. Vielleicht kann eine KI etwas tröstend wirken. Gleichzeitig gehört die Vergänglichkeit nun mal zum Leben dazu. Der Kreislauf des Lebens braucht den Tod. Auch wenn wir es noch so sehr versuchen, wir werden nicht umhinkommen, loszulassen. Ich für meinen Teil möchte einfach sterben und wieder im großen Strom allen Seins verschwinden.

Woran erinnern Sie sich bei den Dreharbeiten besonders gern?

Als Humanoid ist man ja nur in Bewegung, wenn man eine Aufgabe hat. Also stand ich zwischen den Umbauten sehr oft im „Standby“-Modus in irgendwelchen Ecken rum. Das hat uns schon oft lustige Momente beschert. Und dann waren da unsere bezaubernden Kinder, die jedes Mal für viel Freude am Set gesorgt haben. Und nicht zuletzt noch die Tanzszene. Das war richtig cool, weil wir uns dafür extra am Wochenende im Fitnessraum vom Hotel getroffen und mit Christine Hartmann, unserer großartigen Regisseurin, trainiert haben. Das hat richtig Spaß gemacht.

Worin besteht der besondere Weihnachtszauber von „Der größte Wunsch“?

Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Hoffnung. Beides wird am Anfang des Filmes im Leben der kleinen Familie schwer erschüttert und kommt dann auf ganz zauberhafte Weise wieder zurück. Das ist Weihnachten pur.

Was steht dieses Jahr ganz oben auf Ihrem Wunschzettel?

Frieden, Respekt und Nächstenliebe. Ich wünsche mir, dass wir uns wieder auf das Gemeinsame besinnen und „Teilen“ als Weg zum Glück erkennen.

Roboter Nic ist ein ausgezeichneter Koch. Was kommt bei Ihnen Weihnachten auf den Tisch: Raclette, Gänsebraten oder Wiener mit Kartoffelsalat?

Weder noch. Ich lebe vegan. Für meinen Gaumen soll und muss kein Tier in Qualen leben und sterben. Trotzdem wird‘s festlich: Vogtländische „Griegeniffte“ (grüne Klöße), Rotkraut und eine vegane Bratenalternative gehören auf jeden Fall zu einem gelungenen Weihnachtsmahl.

  • Bild: ARD Degeto Film/BBC Studios Germany/Frank Dicks

Kurz und knapp

Weihnachten in drei Worten?
Chillen, Familie, Frieden
Weihnachten duftet nach …
Tannengrün
Der schönste Ort, um Weihnachten zu feiern?
Kann überall sein, solange deine Liebsten bei dir sind.
Team Lametta oder Team Minimalismus?
Team: immer wieder anders
Glühwein oder heiße Schokolade?
Kinderpunsch
„Last Christmas“ oder das Weihnachtsoratorium?
Beides! Lieblingslied: „Es kommt ein Schiff geladen“
Wunschzettel oder Überraschungen?
Spendenquittung
Schnee oder Sonne?
Hab beides schon erlebt – beides irgendwie cool …
Echter oder künstlicher Weihnachtsbaum?
Echt, aber ich brauche da noch `ne bessere Lösung, im Topf oder so.
  • Bild: ARD Degeto Film/BBC Studios Germany/Frank Dicks

EDDA LEESCH

Drehbuch
Nachdem meine Mutter gestorben war, sah ich eine Dokumentation über einen Mann, der einen digitalen Doppelgänger von sich erstellen ließ, da er wusste, dass er bald sterben würde, aber nicht vollständig aus der Welt seiner Familie verschwinden wollte. Also ließ er einen digitalen Zwilling von sich erstellen. Bilder, Interviews, sonstige Daten von ihm wurden hochgeladen. Trauernde können sich auf diese Weise mit ihren Liebsten „unterhalten“. Die KI errechnet bei jedem Gespräch, wie der Verstorbene antworten würde. Der nächste Entwicklungsschritt ist ein Hologramm des Verstorbenen und der übernächste ein humanoider Roboter, der aussieht und agiert wie er. Science Fiction? Mitnichten! In einigen asiatischen Ländern gehört diese Art der Trauerbewältigung bereits zum gängigen Ritual. Zugegeben spooky und psychologisch umstritten obendrein, dennoch wünschte ich mir damals, mich weiter mit meiner Mutter unterhalten zu können. Vielleicht gut, dass es nicht geklappt hat. Who wants to live forever?
  • Bild: ARD Degeto Film/BBC Studios Germany/Frank Dicks

CHRISTINE HARTMANN

Regie
Ich führe seit vielen Jahren Regie, aber einen humanoiden Roboter hatte ich noch nie vor der Kamera. Wie inszeniert man eine Figur, die ein Mensch sein möchte und es doch nicht ist? Gerade darin lag für mich der besondere Reiz. Was passiert, wenn künstliche Intelligenz plötzlich dort Einzug hält, wo wir am verletzlichsten sind: in unseren engsten Beziehungen? Die Geschichte lädt zum Lachen ein und trifft doch mitten ins Herz. Diese Balance zwischen Komik und Schmerz wollte ich halten, um dem Drehbuch von Edda Leesch gerecht zu werden. Dabei ging es mir nicht um den moralischen Zeigefinger, sondern darum, was künstliche Intelligenz vermag und wo sie an ihre Grenzen stößt, im Guten wie im Schlechten. So ist „Der größte Wunsch“ für mich weit mehr als ein Weihnachtsfilm. Es ist ein Film über Liebe, Trauer, Loslassen und die Frage, was einen Menschen eigentlich unverwechselbar macht. Gemeinsam mit meinem Ensemble habe ich nach den leisen Zwischentönen gesucht und nach jenen zutiefst menschlichen Momenten, die eine KI hoffentlich nie ersetzen kann.
  • Bild: ARD Degeto Film/BBC Studios Germany/Frank Dicks

Der Film „Der größte Wunsch“ ist im Presse-Vorführraum zur Ansicht verfügbar: www.ard.de/die-ard/ard-programmdirektion/programmpresse/vorfuehrraum

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Alessandra Crivellaro ARD-Programmdirektion Kommunikation | PR  

Kerstin Fuchs ARD Degeto Film
Texte
ARD Degeto Film / Medienbüro Wolf
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