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DAS VERGESSEN – SPURLOS IM MOOR

AB FREITAG, 23. OKTOBER 2026 | ARD Mediathek SAMSTAG, 24. OKTOBER 2026 | AB 20:15 Uhr | Folge 1 - 4 | Das Erste SONNTAG, 25. OKTOBER 2026 | AB 21:45 Uhr | Folge 5 - 6 | Das Erste
  • Bild: © ARD Degeto Film/ORF/Mona Film/Victoria Herbig/Landsiedl

Stand: September 2026

INHALT

Eine Ermittlerin jagt den Mörder ihrer Nichte – doch ihr gefährlichster Gegner ist sie selbst.

Was mit einem tragischen Vermisstenfall in der österreichischen Provinz beginnt, führt zu einer dramatischen Kettenreaktion – und weiteren Opfern! Julia Koschitz als Ermittlerin gerät in einen doppelten Wettlauf mit der Zeit: Während die eigensinnige Polizeibeamtin ans Licht bringen möchte, wer hinter dem Mord an ihrer Nichte steckt, muss sie gegen eine persönliche Veränderung ankämpfen, die sich wie ein düsterer Schatten über ihre Arbeit und ihr Leben ausbreitet. Emotional packend und atmosphärisch dicht erzählt führt die sechsteilige Thrillerserie in fatale Abgründe aus Vertrautheit, Lügen und Doppelmoral. Emotional packend erzeugt das Regieduo Daniel Geronimo Prochaska und Johanna Moder einen mitreißenden Spannungssog.

Im österreichischen Dorf Engelsberg sorgt die Polizistin Pia Kraus (Julia Koschitz) mit Augenmaß für Recht und Ordnung. Ihre gesundheitlichen Sorgen verschweigt sie vor ihrem Mann Jonas (Matthias Koeberlin) und den beiden Kindern Vivian (Anja Pichler) und Linus (Leopold Pallua). Nur ihre enge Freundin, die Ärztin Anni Rath (Regula Grauwiller), hat davon Kenntnis. Pia kann jedoch nicht kürzertreten: Seit Monaten sucht sie nach ihrer 17-jährigen Nichte Amelie (Fabia Matuschek), die nach einem Streit mit ihrer Mutter Caro Scheuer (Martina Ebm) spurlos verschwunden ist.

Als Amelies Leiche im Moor entdeckt wird, nimmt Pia mit ihrem Kollegen Tarek Moser (Bardo Böhlefeld) die Mordermittlungen auf. Sie müssen jedoch nicht nur nach dem Täter suchen, sondern auch nach einem Baby, das Amelie kurz vor ihrem Tod zur Welt gebracht hat und das vielleicht noch lebt. Ins Visier kommt zunächst Amelies „Ex“ Roman (León Orlandianyi), der einiges zu verbergen hat. Doch er ist nicht der Einzige: Sowohl der Autohausbetreiber Broszek (Julian Looman) als auch der Lehrer Bichler (Clemens Berndorff) müssen fürchten, was Nachforschungen über sie ans Licht bringen könnten. Als Pia erkennt, keinem mehr trauen zu können, versucht sie verzweifelt, ihr eigenes Geheimnis zu verbergen, um die Mordermittlungen weiterführen zu können. Auf sich gestellt, scheut sie kein Risiko – und keine bittere Wahrheit.

  • Bild: © ARD Degeto Film/ORF/Mona Film/Victoria Herbig/Landsiedl

EPISODEN

  • Bild: © ARD Degeto Film/ORF/Mona Film/Victoria Herbig/Landsiedl

BESETZUNG

PIA KRAUS
Julia Koschitz
JONAS KRAUS
Matthias Koeberlin
VIVIAN KRAUS
Anja Pichler
LINUS KRAUS
Leopold Pallua
TAREK MOSER
Bardo Böhlefeld
CARO SCHEUER
Martina Ebm
AMELIE SCHEUER
Fabia Matuschek
ANDREAS BROSZEK
Julian Looman
ROMAN
León Orlandianyi
FELIX
Jack Hofer
ANNI RATH
Regula Grauwiller
GERRY RATH
Oliver Rosskopf
LUKAS
Michael Pink
ELLI
Anna Wagner
MARKUS BICHLER
Clemens Berndorff
NICOLE BICHLER
Mona Kospach
HANS STEGER
Sebastian Kempf
LANA STEGER
Caroline Baas
MICHAEL AXMANN
Markus Schramm
OKSANA
Veronika Glatzner
u.a.

  • Bild: © ARD Degeto Film/ORF/Mona Film/Victoria Herbig/Landsiedl

STAB

REGIE
Daniel Geronimo Prochaska (1-4) Johanna Moder (5-6)
DREHBUCH & SERIENIDEE
Timo Lombeck (1,2,5,6) Marcel Kawentel (1,2,5,6)
DREHBUCH
Rebekka Reuber (3,4)
KAMERA
Adrian Bidron André Mayerhofer
LICHT
Alex Haspel Markus Harthum
SOUNDDESIGN
Bernd Dormayer Bernhard Zorzi
KOSTÜMBILD
Elisabeth Fritsche
SZENENBILD
Gabi Pohl
MUSIK
Karwan Marouf
MASKE
Monika Puymann Kristin Barthold Eliese Barnard
CASTING
Nicole Schmied
TON
Wolfgang Wanderer Claus Benischke-Lang
SCHNITT
Pia Huemer Alarich Lenz Karin Hammer
HERSTELLUNGSLEITUNG
Andrea Wetzel Agnes Mandoki Marianne Schüttner (ORF)
PRODUKTIONSLEITUNG
Michael Meisterhofer Sandra Moll (ARD Degeto Film)
DRAMATURGIE
Katharina Roeder
PRODUCER:INNEN
Moritz Schnack Kerstin Zachau
GESCHÄFTSFÜHRENDE PROUZENT:INNEN
Britta Meyermann (Odeon Fiction) Gerald Podgornig (Mona Film)
PRODUZENT:INNEN
Lynn Schmitz Gudula von Eysmondt Thomas Hroch
REDAKTION
Christoph Pellander Sebastian Lückel (alle ARD Degeto Film) Sabine Weber (ORF)

Gedreht wurde von Anfang September bis Anfang Dezember 2025 in Wien und Oberösterreich.



„Das Vergessen – Spurlos im Moor“ ist eine Produktion der Odeon Fiction und Mona Film in Koproduktion mit der ARD Degeto Film für ARD und ORF. Gefördert wurde die Produktion durch FISAplus in Zusammenarbeit mit ABA und durch das Land Oberösterreich.

  • Bild: © ARD Degeto Film/ORF/Mona Film/Victoria Herbig/Landsiedl

INTERVIEWS & STATEMENTS

JULIA KOSCHITZ

als Pia Kraus

Das Gefühl, sich selbst zu verlieren, hat nochmal eine ganz andere Dimension der Verunsicherung.

JULIA KOSCHITZ

Pia Kraus steht vor der Herausforderung, einen Mord aufzuklären, während sie niemandem mehr vertrauen kann – nicht einmal sich selbst. Wie haben Sie die Rolle darstellerisch erarbeitet, und was hat die Beschäftigung mit ihr in Ihnen ausgelöst?

"Das Wichtigste waren die Gespräche mit den Autor:innen und mit Daniel Prochaska und Johanna Moder lange vor Drehbeginn. Wir haben viel über die wichtigsten Beziehungen, im speziellen innerhalb der Familie geredet, genauso wie über die Entwicklung von Pias Krankheit. Ich war sofort eingenommen von der Idee, dass Pia zwar behindert wird durch diesen grausamen Gedächtnisverlust, aber auch gleichzeitig ermächtigt wird, auf ihre Intuition zu hören. Wie eine neue Gabe, die ihr zur Verfügung steht. In der Zwischenzeit habe ich mir Dokumentarfilme angeschaut, viel über das Thema gelesen und mit einer Psychologin und der Leiterin eines Selbsthilfevereins für Betroffene und Angehörige gesprochen. Die Recherche und die sehr wertvollen Gespräche waren wichtig für meine Figurenentwicklung. Die Welt aus den Augen eines Menschen zu sehen, der sein Gedächtnis verliert, dessen gesamte Erinnerungen schwinden, ist krass und hat für mich wieder neue Fragen über das Leben aufgeworfen."

Was macht es mit einem Menschen, wenn man, wie Pia Kraus, sich auf niemanden mehr verlassen kann – nicht einmal auf sich selbst?

"Ich kann mich diesem Gefühl nur annähern - was es wirklich bedeutet, weiß ich trotz dieser langen und intensiven Auseinandersetzung wahrscheinlich nicht. Wir können uns alle vorstellen, wie bedrohlich eine Welt ist, in der wir niemandem mehr vertrauen können. Aber das Gefühl, sich selbst zu verlieren, hat nochmal eine ganz andere Dimension der Verunsicherung. Pia hat eine so unumstößliche Mission, dass sie kaum zum Nachdenken kommt, was sie ohnehin nur bremsen würde. So unbedingt, wie sie ihre Nichte finden wollte, macht sie sich auf die Suche nach dem Grund für dieses Unglück, weil sie ihrer Schwester diese Antwort nicht schuldig bleiben will. Auf diesem Weg ignoriert sie alles, was sie selbst behindert, sogar die Empathie für ihren Mann, teilweise sogar für ihre eigenen Kinder. Sie rennt um die Wette mit der Zeit und ihren schwindenden Kapazitäten. Ein unglaublicher Konflikt."

Viele Szenen der Serie wurden im Ibmer Moor in Oberösterreich gedreht. Wie haben Sie die besondere Atmosphäre des Drehorts erlebt?

"Ich hatte bisher noch kein Moor gesehen, zumindest nicht bewusst und eine ganz andere Vorstellung davon. Es ist eine traumhaft schöne Welt, mit zahlreichen, verschiedenen Moosarten. Im so einem Wald spazieren zu gehen, ist wirklich ein Erlebnis, fast mystisch. Außerdem ist diese Gegend natürlich ein Refugium für viele unterschiedliche Tierarten. Das ist schon sehr besonders."

  • Bild: © ARD Degeto Film/ORF/Mona Film/Victoria Herbig/Landsiedl

MATTHIAS KOEBERLIN

als Jonas Kraus

Mir war es wichtig, Jonas innere Zerrissenheit sichtbar zu machen und der Figur zugleich ein Geheimnis zu geben: eine dunkle Seite, wie wir sie alle in uns tragen.

MATTHIAS KOEBERLIN

Was ist Jonas Kraus für ein Mensch? Was war Ihnen in der Darstellung Ihrer Figur wichtig?

"Für mich ist Jonas Kraus ein Familienmensch, der seinen Platz sucht. Er liebt seine Frau und seine Kinder, kümmert sich um Haus und Hof, hadert jedoch mit seiner beruflichen Situation. Er würde sich gern auch finanziell einbringen und seinen Beitrag leisten, findet aber keine Anstellung. Dabei ist er einem alten Rollenbild verhaftet, mit dem er zugleich ringt. Die Diagnose seiner Frau verändert schließlich alles. Mir war es wichtig, Jonas innere Zerrissenheit sichtbar zu machen und der Figur zugleich ein Geheimnis zu geben: eine dunkle Seite, wie wir sie alle in uns tragen."

Die Serie verbindet emotionale Momente mit einer dichten Krimi-Atmosphäre. Warum ist gerade die Mischung aus spannender Ermittlungsarbeit und persönlichem Schicksal für das Publikum so reizvoll?

"Ich denke, genau diese Mischung macht den besonderen Reiz aus: Man folgt nicht nur einem Fall, sondern Menschen, die mit ihren Entscheidungen, Verletzlichkeiten und Widersprüchen konfrontiert sind. Figuren, die helle und dunkle Seiten haben – und trotzdem die Hoffnung nicht verlieren, dass am Ende etwas gut werden kann. Das ist für mich die emotionale Basis. Wenn sich diese persönliche Ebene dann mit einer Geschichte wie in „Das Vergessen“ verbindet, entsteht eine Spannung, die weit über die reine Ermittlungsarbeit hinausgeht. Das ist für uns Schauspieler spannend – und, glaube ich, auch für das Publikum sehr fesselnd."

Pias persönliche Situation und ihre Getriebenheit, Amelies Mörder zu finden, stellen die Familie vor große Herausforderungen. Wie wirkt sich dies vor allem auf die Beziehung zwischen Jonas und Pia aus?

"Ich empfinde die Geschichte wie eine Schlinge, die sich kontinuierlich immer weiter zuzieht – im Kriminalfall, aber eben auch innerhalb der Familie. Weil der Fall so nah an Pia und Jonas heranrückt, wird die Fallhöhe für alle Beteiligten enorm. Alles, was vorher vertraut und sicher schien, gerät plötzlich ins Wanken. Für die Beziehung zwischen Pia und Jonas bedeutet das, dass ihnen die Endlichkeit bewusst wird, die allem innewohnt, und sie sich Fragen stellen müssen: Wie gut kennt man den Menschen an seiner Seite wirklich? Was bleibt unausgesprochen? Und was passiert, wenn plötzlich Dinge denkbar werden, die vorher undenkbar waren? Für mich ist die Beziehung der Beiden zutiefst menschlich und anrührend."



  • Bild: © ARD Degeto Film/ORF/Mona Film/Victoria Herbig/Landsiedl

MARTINA EBM

als Caro Scheuer

Als Mutter oder Vater kennt man den quälenden Gedanken: Hätte ich etwas merken müssen? Hätte ich genauer hinschauen sollen?

MARTINA EBM

Nach Amelies Tod entdeckt Caro, dass sie letztlich wenig über das Leben ihrer Tochter gewusst hat. Warum hat Caro als Mutter nicht genauer hingeschaut? Und wie bleibt man als Mutter im Dialog mit den eigenen Kindern?

"Als alleinerziehende Mutter trägt Caro alles allein. Sie muss funktionieren. Jeden Tag. Da gehen leise Warnsignale manchmal unter. Vor allem, wenn Kinder selbstständig wirken. Dann scheint alles in Ordnung zu sein. Doch manchmal ist genau das der größte Irrtum. Als Mutter oder Vater kennt man den quälenden Gedanken: Hätte ich etwas merken müssen? Hätte ich genauer hinschauen sollen? Die Wahrheit ist hart: Niemand kann in sein Kind hineinschauen. Niemand erkennt jeden Schmerz. Die Serie erzählt von einem tragischen Verlust und unter anderem der Zerbrechlichkeit einer Familie."



  • Bild: © ARD Degeto Film/ORF/Mona Film/Victoria Herbig/Landsiedl

ANJA PICHLER

als Vivian Kraus

Eine solche Freundschaft im Leben zu haben, ist unbezahlbar – und ihr Verlust kaum in Worte zu fassen.

ANJA PICHLER

Für Vivian ist Amelie weit mehr als nur ihre Cousine – sie ist ihre beste Freundin. Was macht diese besondere Verbindung aus? Und was macht Freundschaft für Sie aus?

"Die beiden verbindet nicht nur, dass sie verwandt sind, sondern auch das Dorf Engelsberg - dort, in dem von der nebeligen Moorlandschaft umgebenen Dorf aufzuwachsen, und der Wunsch, endlich diesem Kaff voller Vorurteile zu entfliehen. Dieser Zusammenhalt, dieses Verständnis und die Stärke, die eine weibliche Freundschaft schenkt, hinterlassen nach dem Verschwinden von Amelie eine riesige Lücke. Die eine Person, mit der sie über alles reden konnte, ist plötzlich nicht mehr da. Mir wurde dabei bewusst: Ohne meine Freundinnen wäre mein Leben längst nicht so schön, bereichernd und erfüllt von Freude, ehrlichem Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung. Eine solche Freundschaft im Leben zu haben, ist unbezahlbar – und ihr Verlust kaum in Worte zu fassen."

  • Bild: © ARD Degeto Film/ORF/Mona Film/Victoria Herbig/Landsiedl

FABIA MATUSCHEK

als Amelie Scheuer

Ich glaube, niemand will in eine Schublade gesteckt werden. Wir alle wollen, denke ich, verstanden und geliebt werden, so wie wir sind.

FABIA MATUSCHEK

Wie würde sich Amelie selbst beschreiben? Wer war Amelie wirklich – jenseits der Gerüchte und Verdächtigungen? Und wie wichtig ist es Ihnen, was andere über Sie denken?

"Amelie selbst würde sich als ambitioniert, fantasievoll und ziemlich verliebt beschreiben. Sie war eine kluge, lebensfrohe, selbständige, impulsive und herzliche Jugendliche, die versucht, ihren Weg in der Welt zu finden und dem für sie viel zu kleinem Dorf zu entfliehen. Sie musste durch die gegebenen Umstände viel zu früh erwachsen werden und hat schnell verstanden, wie die Welt (überhaupt Männer) sie wahrnimmt und was sie von ihr will. Ich glaube, niemand will in eine Schublade gesteckt werden. Wir alle wollen, denke ich, verstanden und geliebt werden, so wie wir sind. Wichtig ist dabei aber zu wissen, dass man es nie allen recht machen kann und, dass man am Ende des Tages nur für sich lebt."



  • Bild: © ARD Degeto Film/ORF/Mona Film/Victoria Herbig/Landsiedl



DANIEL GERONIMO PROCHASKA & JOHANNA MODER

Regie

Denn je näher man den Menschen kommt, desto intensiver fiebert man mit ihnen mit.

DANIEL GERONIMO PROCHASKA & JOHANNA MODER

„Das Vergessen – Spurlos im Moor“ erzählt einen Krimi-Thriller aus einer sehr persönlichen Perspektive, dessen vermeintliche Wahrheit sich mit jeder Folge ändert. Welchen Ansatz haben Sie gewählt, um eine Balance zwischen Thriller und Familiendrama zu finden? Und wie darf man sich die Abstimmung zwischen Ihnen beiden hinsichtlich des inszenatorischen und ästhetischen Konzepts vorstellen?

"Bei „Das Vergessen“ war unser Ansatz von Anfang an, das Familiendrama und die Thriller-Elemente in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Uns war wichtig, dass die emotionale Geschichte der Figuren genauso viel Gewicht bekommt, wie die Spannung der Ermittlungen. Denn je näher man den Menschen kommt, desto intensiver fiebert man mit ihnen mit. Gleichzeitig wollten wir, dass das Publikum gemeinsam mit der Ermittlerin Hinweise entdeckt, miträtselt und sich immer wieder die Frage stellt, was wirklich passiert ist."

"In der Vorbereitung haben wir sehr viel gemeinsam über Vorbilder gesprochen – Serien wie „Mare of Easttown“ waren dabei eine große Inspiration. Daraus haben wir Schritt für Schritt unsere eigene Bildsprache entwickelt. Durch Kameratests und den intensiven kreativen Austausch waren wir uns schnell einig, welche Optiken, welche Form der bewegten Kamera und welche visuelle Atmosphäre am besten zu dieser Geschichte passen. Dieser gemeinsame Entwicklungsprozess war für uns ein wesentlicher Teil der Serie."

"Die Diagnose, die unsere Hauptdarstellerin erhält, ist ein traumatischer folgenreicher Einschnitt für die ganze Familie. Wir wollten diese Diagnose ernst nehmen. Aber auch da hat uns der Krimiplot geholfen, da Pia dadurch eine klare Aufgabe und ein Ziel hatte, welches sie antreibt und ihre Figur so stark macht."

"Wir haben uns in der Vorbereitung mit den Farben der uns umgebenden Natur auseinandergesetzt, das Moor, die herbstlich karge Landschaft, die immer kühler wird. Eine Entscheidung war auch unser Verzicht auf die Farbe Blau, so gut es möglich war."

"Man kommt als Filmemacher:in immer aus einer ganz eigenen Welt. Wir haben versucht, unsere Welten zu vereinen. Wir haben uns dadurch gegenseitig mit unseren unterschiedlichen Zugängen bereichern können und dadurch das jeweilige filmische Arbeiten erweitert, was ein wirklich schönes Zusatzgeschenk in diesem Projekt war."



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