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Medien
  • ARD
  •  | Helmut Fischer





















Doku-Serie (3 x 30 Min.)

Being Sven Hannawald

Ab Samstag, 28. November 2026 | ARD MEDIATHEK 1. Januar | 19:00 Uhr und 3. Januar 2027 | 19:25 Uhr | DAS ERSTE
  • Bild: SWR/ picture-alliance / dpa /dpaweb / ASSOCIATED PRESS

Stand: Oktober/2026

Trailer



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  • Video: SWR/Constantin Dokumentation

Inhalt

Doku-Serie

Being Sven Hannawald

2002 schreibt Sven Hannawald Sportgeschichte: Als erster Skispringer überhaupt gewinnt er alle vier Springen der Vierschanzentournee. Hannawald wird zum Teenie-Idol, die „Goldenen Adler“ sind Superstars. Millionen verfolgen gebannt die Wettkämpfe, kreischende Fans säumen die Schanzen, Poster hängen in Jugendzimmern. Skispringen ist plötzlich Popkultur, die Athleten sind gefeierte Stars, ihre Erfolge ein nationales Ereignis. Eine Euphorie, die weit über den Sport hinausgeht – und in der Sven Hannawald zum Gesicht eines beispiellosen Hypes wird.

Kameras, Schlagzeilen und die unbändige Erwartungshaltung der Öffentlichkeit werden zu ständigen Begleitern und für Hannawald zunehmend zur Belastung. Der Druck wächst, bis er ihm nicht mehr standhalten kann. Wegen Depressionen zieht er sich aus der Öffentlichkeit zurück und beendet 2004 seine Karriere. Es folgen Jahre der Orientierungslosigkeit, der Selbstzweifel und der Suche nach einem Weg zurück – ins Leben und zu sich selbst.

Die Autoren Sebastian Dehnhardt und Mario Kottkamp zeichnen Sven Hannawalds außergewöhnlichen Lebensweg nach und lassen Weggefährten, Zeitzeugen und Hannawald selbst zu Wort kommen. Von den Anfängen im „Sächsisch-Sibirien“ des Erzgebirges über das Skiinternat im Schwarzwald bis zu den ersten Erfolgen, den ersten Rissen, große Triumphe, große Leere, alle Höhen, alle Tiefen – das Porträt eines der größten deutschen Sportstars.



  • Bild: SWR/David Dincer

Episoden



Mitwirkende & Stab

MITWIRKENDE

Sven Hannawald, Martin Schmitt, Jan Ullrich, Tom Bartels, Matthias Brügelmann, Melissa Hannawald (Ehefrau), Andreas Hannawald (Vater), Uwe Schuricht (Jugendtrainer), Nora Maasberg (ehem. Psychotherapeutin) und andere.





STAB

AUTOREN
Sebastian Dehnhardt und Mario Kottkamp
KAMERA
David Dincer
SCHNITT
Verena Forkel
PRODUZENT
Otto Steiner
EXECUTIVE PRODUCERIN
Susanne Laermann
PRODUCER
Manuel Steiger
REDAKTION
Christoph Pietsch (SWR)



Die dreiteilige ARD-Dokuserie ist eine Produktion der Constantin Entertainment im Auftrag des SWR.



  • Bild: SWR/David Dincer

Interview

Interview mit Sven Hannawald

In dieser Dokuserie gibst du einen sehr persönlichen Einblick in dein Leben und deine Karriere. Wie ist es dazu gekommen, dass du dieses Projekt angegangen bist?

Sven Hannawald: Wenn ich Dokumentationen anschaue, ist es mir wichtig, tiefere Einblicke zu bekommen als in der gewöhnlichen Berichterstattung. Deswegen war es für mich von vornherein klar, diese Einblicke bei meiner persönlichen Doku zuzulassen. Auch der Zeitpunkt einer Doku muss passen. Da in dieser Saison das 25-jährige Jubiläum meiner Tournee 2001/02 ansteht, fand ich den Zeitpunkt absolut stimmig.

Mit Blick auf die entstandene Doku, dein Leben als Ausnahme-Skispringer und Schwarm vieler Teenager – gibt es Erinnerungen oder Momente, die dich besonders berühren, wenn du sie wiedersiehst?

Ich empfinde mich selbst ja wirklich nicht als einen Ausnahme-Athleten. Was ich über mich, speziell in meiner Jugend, wiedersehe, beeindruckt mich dann doch etwas. Ich hatte viele Dinge gar nicht mehr so präsent bei mir. Gerade die Zeit in der ehemaligen DDR und das System dazu sind schon krass.

Du warst einer der erfolgreichsten Skispringer deiner Generation. Im Rückblick: Was war der wichtigste Wettkampf, die wichtigste Medaille für dich?

Der wichtigste Wettkampf für mich war der gegen mich selbst. Im Nachhinein war das die Grundvoraussetzung für alles, was dann kam. Als größten Moment, den ich erleben durfte, setze ich den Tourneesieg 2001/02 ganz oben an. Dann die beiden aufeinanderfolgenden Titel bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 2000 in Vikersund und 2002 in Harrachov. Im Team war der Olympiasieg in Salt Lake City ein wahrgewordener Traum.

Der Druck, immer wieder Bestleistungen zu erbringen und ständig unter Beobachtung zu stehen, kann enorm sein. Was würdest du heute jungen Leistungssportlerinnen und -Sportlern raten, um damit umgehen zu können?

Die Zeiten ändern sich natürlich über die Generationen hinweg. Aber was ich heute jungen Sportler:innen mitgeben möchte, ist, dass die Arbeit für den Erfolg nach wie vor die Grundvoraussetzung für Erfolg ist. Und das ist auch gut so. Die goldene Formel dafür ist aber auch, einen gewissen Ausgleich zulassen zu können – trotz der täglich harten Arbeit. Das ist das, was ich am Ende nicht mehr konnte. Bei mir stand nur Arbeit auf dem Programm. Ausgleich ist ein Teil des Erfolges, um überhaupt die Energie und vor allem den Spaß an der Sache zu haben. Wenn das alles in Balance ist, kommt man selbst auch mit Erwartungen besser zurecht.





  • Bild: SWR/David Dincer

Zitate aus der Doku





Bei mir im Leben ging es immer nur um weit Skispringen. So weit wie möglich. Der Weiteste, am besten mit Schanzenrekord.

Sven Hannawald

Wenn ich gewusst hätte, was nach 2002 alles auf mich zukommt … ich hätte es genauso wieder gemacht.

Sven Hannawald

Das war nach außen alles Wahnsinn. Aber leider sah es in mir drin anders aus – ich habe gar nichts gefühlt.

Sven Hannawald

Ich wusste, dass der Erste, der alle vier gewinnen wird, für immer bleibt. Und das beruhigt mich. Das hat vielleicht was mit Ewigkeit zu tun.

Sven Hannawald









  • Bild: SWR/David Dincer





Die Popularität auszuhalten, das war schon eine Mamut-Aufgabe.

Tom Bartels (Sportreporter)

Das ist nicht mehr der Sven, den ich drei Jahre erlebt habe. Er ist fast wie eine Hülle seiner selbst.

Tom Bartels

Man kann froh sein, dass er ganz gut aus der Geschichte rausgekommen ist und dass er ganz offen über die Themen sprechen kann.

Martin Schmitt (ehemaliger Skispringer)

























  • Bild: SWR/David Dincer

Bilder aus der Doku-Serie

  • Bild: Sven Hannawald (privat)

Der junge Sven Hannawald in seiner Geburtsstadt Johanngeorgenstadt.

  • Bild: SWR/David Dince

Svens Mitgliedsbuch der Thälmannpioniere. Die ersten 16 Jahre seines Lebens trug er den Nachnamen seiner Mutter, Pöhler. Erst als seine Eltern heirateten, nahm er den Familiennamen Hannawald an.

  • Bild: Sven Hannawald (privat)

Erste Wettkämpfe bei den Nordischen Kombinierern in Johanngeorgenstadt.

  • Bild: SWR/David Dincer

Sven Hannawald blickt zurück auf eine außergewöhnliche Karriere im Skispringen.

  • Bild: SWR/David Dincer

Mit seinem Sieg in Bischofshofen gewann Hannawald als erster Skispringer überhaupt alle vier Wettbewerbe einer Vierschanzentournee (Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen).

  • Bild: SWR/David Dincer

Sven Hannawald unter der Skisprung-Schanze.

  • Bild: SWR/David Dincer

Sven Hannawald

  • Bild: SWR/David Dincer

Sven Hannawald mit seiner Familie.

  • Bild: SWR/David Dincer

Seit November 2020 ist Sven Hannawald Skisprung-Experte für die ARD. (Im Bild: Hannawald mit Moderatorin Lea Wagner und Skispringerin Eva Pinkelnig).

Folge 1 der Doku-Serie steht im ARD-Vorführraum zur Ansicht bereit.

https://www.ard.de/die-ard/ard-programmdirektion/programmpresse/vorfuehrraum

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