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ARD

Herausgegeben von der ARD-Programmdirektion / Presse- & Multiplikatorenkommunikation

Impressum

Redaktion:
Dr. Lars Jacob (Presse und Information Das Erste)

Myriam Thieser (Kommunikation und Presse ARD Degeto)

Bildredaktion:
Evelyn Frey
ARD-Programmdirektion (Presse)

Alessandra Crivellaro
ARD-Programmdirektion (Presse)

Bilder Copyright:
s. Copyright-Angabe am Bild

Pressekontakt: 
Dr. Lars Jacob
Presse und Information Das Erste
Tel.: 089/558844-898
E-Mail: lars.jacob@ard.de

Myriam Thieser
Kommunikation und Presse, ARD Degeto
Tel.: 069/1509-420
E-Mail: myriam.thieser@degeto.de

Julia Bartelt & Ian Brosche
AIM – Creative Strategies & Visions
Tel.: 030/61 20 30 67
E-Mail: julia.bartelt@aim-pr.de
E-Mail: ian.brosche@aim-pr.de


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Medien
  • 2020 Hellinger/Doll Filmproduktion GmbH/Warner Bros. Entertainment GmbH
  •  | 2022 Constantin Film Verleih GmbH
  •  | 2022 Hirondelle Productions/Pathé Films/TF1 Films Productions/Artémis Productions/Jean-Claude Lother
  •  | ARD
  •  | ARD Degeto Film/Claussen + Putz Filmproduktion GmbH
  •  | ARD Degeto Film/Claussen + Putz Filmproduktion GmbH/Frank Dicks
  •  | ARD Degeto Film/Claussen + Putz Filmproduktion Gmbh/Studiocanal GmbH
  •  | ARD Degeto/BR/Constantin Film Verleih GmbH/Bernd Schuller
  •  | ARD Design
  •  | Claussen + Putz Filmproduktion GmbH
  •  | Constantin Film Verleih GmbH
  •  | Helmut Fischer
  •  | Leonine Licensing GmbH
  •  | Neue Visionen Filmverleih
  •  | RD Degeto Film/Claussen + Putz Filmproduktion Gmbh/Studiocanal GmbH/Frank Dicks

















AB 13. JULI 2026 montags um 20:15 Uhr und freitags um 22:20 Uhr

im Ersten und in der ARD Mediathek











Die Filme

ARD SOMMERKINO am MONTAG um 20:15 Uhr

WOCHENENDREBELLEN
Montag, 13. Juli 2026
OH LA LA: WER AHNT DENN SOWAS?
Montag, 20. Juli 2026
DIE LEISEN UND DIE GROSSEN TÖNE
Montag, 27. Juli 2026
DIE FOTOGRAFIN
Montag, 3. August 2026
DER BUCHSPAZIERER
Montag, 17. August 2026

ARD SOMMERKINO am FREITAG um 22:20 Uhr

KLEINE SCHMUTZIGE BRIEFE
Freitag, 24. Juli 2026
DIE UNWAHRSCHEINLICHE PILGERREISE DES HARALD FRY
Freitag, 31. Juli 2026



  • Bild: LEONINE Studios / Wiedemann & Berg Film
  • Bild: 2023 White and Yellow Films/M6 Films/beside production
  • Bild: Neue Visionen Filmverleih
  • Bild: Sky UK Ltd
  • Bild: Studiocanal
  • Bild: Studiocanal
  • Bild: Embankment Films



Montag, 13. Juli 2026, um 20:15 Uhr im Ersten

vom 13. Juli bis 11. August 2026 in der ARD Mediathek

Wochenendrebellen

Deutschland, 2023
Darstellende:
Florian David Fitz, Cecilio Andresen, Aylin Tezel, Joachim Król, Petra Marie Cammin, Florina Siegel, Leslie Malton u.a.
Drehbuch:
Richard Kropf
Regie:
Marc Rothemund
0:00/0:00
  • Poster: LEONINE Studios / Wiedemann & Berg Film

Trailer: Wochenendrebellen

Der Restaurant-Qualitätsmanager Mirco (Florian David Fitz) und seine Frau Fatime (Aylin Tezel) erziehen ihren Sohn Jason (Cecilio Andresen) mit Liebe – und mindestens genauso viel Geduld. Der autistische Zehnjährige ist hochintelligent, tut sich aber mit Gleichaltrigen schwer. Als ihm eine Versetzung in die Sonderschule droht, lässt sich sein Vater etwas Besonderes einfallen, um seinem von Astrophysik faszinierten Sohn eine alterstypischere Leidenschaft näherzubringen: Jason soll sich einen Fußballverein aussuchen!

Ganz nach seiner akribischen Art möchte der Junge die Stadien aller 56 Profivereine besuchen, um eine Wahl zu treffen. Seine Kriterien entsprechen jedoch nicht dem gängigen Fantum: Das Stadion muss nachhaltig sein, Spieler sollen die gleichen Schuhe tragen und pöbelnde Anhänger gehen gar nicht! Nun beginnt für Vater und Sohn eine Reise, bei der sie sich Samstag für Samstag neu kennenlernen – und sich auf den Weg machen, näher zueinander zu finden. Während so mancher Club bei Jason am Plastikbecher oder Maskottchen scheitert, lernt der Vater, worin seine Aufgabe wirklich besteht.

Der vielfach ausgezeichnete Florian David Fitz spielt die Hauptrolle in einer ungewöhnlichen Vater-und-Sohn-Geschichte: Als „Groundhopper“ reist er zu Fußballstadien, um für seinen autistischen Jungen einen Lieblingsverein zu finden. Mit feinem Humor und wunderbaren Momenten inszenierte Regisseur Marc Rothemund ein lebensnahes Plädoyer für Menschlichkeit, Verständnis und Inklusion. Als Vorlage diente die Autobiografie von „Wir Wochenendrebellen“ von Mirco und Jason von Juterczenka, die für ihren Blog über das Groundhopping mit Asperger den Grimme-Preis erhielten. Mit knapp einer Million Besuchern zählte „Wochenendrebellen“ zu den erfolgreichsten Arthouse-Filmen 2023.

Für seine Rolle als ebenso fürsorglicher wie sympathischer Papa erhielt Florian David Fitz den Bayerischen Filmpreis. Grandios ist auch das Spiel des bei den Dreharbeiten zwölfjährigen Cecilio Andresen bei seinem Spielfilmdebüt. Zu dem exzellenten Cast zählen Aylin Tezel als Mutter und Joachim Król in der Rolle des fußballbegeisterten Opas.



  • Bild: LEONINE Studios / Wiedemann & Berg Film/Nik Konietzny

„Wochenendrebellen“ ist in Kürze im Presse-Vorführraum zur Ansicht verfügbar: www.ard.de/die-ard/ard-programmdirektion/programmpresse/vorfuehrraum

  • Bild: LEONINE Studios / Wiedemann & Berg Film/Nik Konietzny



Montag, 20. Juli 2026, um 20:15 Uhr im Ersten

vom 18. Juli bis 18. August 2026 in der ARD Mediathek

Oh la la: Wer ahnt denn sowas?

Frankreich, 2024
Darstellende:
Christian Clavier, Didier Bourdon, Sylvie Testud, Marianne Denicourt, Chloé Coulloud, Julien Pestel u.a.
Drehbuch und Regie:
Julien Hervé
0:00/0:00

Trailer: Oh la la: Wer ahnt denn sowas?

Das junge Traumpaar François (Julien Pestel) und Alice (Chloé Coulloud) stammt aus unterschiedlichen Verhältnissen. Ihr Vater, der großbürgerliche Weingutbesitzer Frédéric Bouvier Sauvage (Christian Clavier) beruft sich auf einen aristokratischen Stammbaum. François ist hingegen Sohn des Autohändlers Gérard Martin (Didier Bourdon) und der Hausfrau Nicole (Sylvie Testud). Was beide Familien verbindet, ist ihr patriotischer Stolz auf die französische Abstammung! Als die Heiratswilligen beim Kennenlernen der Eltern mit heimlich vorgenommenen DNA-Test aller aufwarten, sorgt das für Überraschungen. Während sich die standesbewusste Brautmutter Catherine (Marianne Denicourt) ihrer portugiesischen Putzfrau genetisch näher als einer angeblich venezianischen Großmutter erweist, kommt bei der kleinmütigen Nicole eine Linie zum Vorschein, die ins britische Königshaus führt. Ihr Mann Gérard erweist sich hingegen als halber Deutscher und muss sich von Frédéric spöttisch „Gerhard“ nennen lassen. Frédéric ahnt nicht, dass auch für ihn das dicke Ende noch kommt…

Im Französischen kann der Ausruf „Oh la la“ verschiedene Facetten des Erstaunens ausdrücken. Für Christian Clavier, hierzulande als leidgeprüfter „Monsieur Claude“ bekannt, öffnet sich Pandoras Büchse aufs Neue. In „Oh la la: Wer ahnt denn sowas?“ muss der Starkomiker als hochmütiger Aristokrat erleben, wie ein eigentlich unbedeutendes Geheimnis seines Stammbaums liebgewonnene Gewissheiten zertrümmert! Mit einem grandios aufgelegten Ensemble inszenierte Julien Hervé die moderne Komödie über das Französischsein. Der Originaltitel „Cocorico“, das „Kikeriki“ des Gallischen Hahns, spielt humorvoll auf den Nationalstolz der Grande Nation an, die bei ihrer Einzigartigkeit in Wahrheit einiges an Diversität verbindet.





  • Bild: 2023 White and Yellow Films/M6 Films/beside production

„Oh la la: Wer ahnt denn sowas?“ ist in Kürze im Presse-Vorführraum zur Ansicht verfügbar: www.ard.de/die-ard/ard-programmdirektion/programmpresse/vorfuehrraum

  • Bild: 2023 White and Yellow Films/M6 Films/beside production



Montag, 27. Juli 2026, um 20:15 Uhr im Ersten

Vom 26. Juli bis 25. August 2026 in der ARD Mediathek

Die leisen und die großen Töne

Frankreich, 2024
Darstellende:
Benjamin Lavernhe, Pierre Lottin, Sarah Suco, Jacques Bonnaffé, Clémence Massart, Anne Loiret u.a.
Drehbuch und Regie:
Emmanuel Courcol
0:00/0:00
  • Poster: Neue Visionen Filmverleih

Trailer: Die leisen und die großen Töne

Thibaut Desormeaux (Benjamin Lavernhe) ist ein gefeierter Dirigent und Komponist klassischer Musik. Eine Leukämie-Diagnose verändert sein Leben von einem Tag auf den anderen. Bei der Suche nach einem Stammzellenspender erfährt Thibaut, dass er nicht der leibliche Sohn seiner Mutter Claire (Anne Loiret) ist und auch mit seiner Schwester Rose (Mathilde Courcol-Rozès) nicht biologisch verwandt ist. Stattdessen gibt es einen Bruder, von dem er bislang nichts wusste: Jimmy Lecocq (Pierre Lottin), aufgewachsen bei seiner Adoptivmutter Claudine (Clémence Massart-Weit) in der nordfranzösischen Industrieregion. Für den Beschäftigten einer Fabrikkantine ist es ein Schock, als plötzlich ein Bruder vor ihm steht – und ihn um lebensnotwendige Hilfe bittet.

Nach der Transfusion nimmt Thibaut seine Karriere wieder auf und ermutigt Jimmy, sein musikalisches Talent zu entfalten. So lernt der Klassikstar dessen Amateurorchester kennen. Durch Jimmys Freundin Sabrina (Sarah Suco), die mit der Gewerkschaft gegen eine Fabrikschließung kämpft, erlebt Thibaut die Sorgen der Arbeiterschaft. Doch auch sein Kampf ist noch nicht gewonnen…

Ein französischer Kinofilm zwischen berührender Tragikomödie und engagiertem Sozialdrama: Benjamin Lavernhe und Pierre Lottin brillieren als ungleiches Bruderpaar, das durch die Leidenschaft für Musik zueinander findet. Regisseur Emmanuel Courcol gelingt eine feine Balance aus stillen Momenten und starken Gefühlen. Sein Film feierte Premiere bei den Filmfestspielen in Cannes und gewann Publikumspreise bei weiteren Festivals. Herausragend sind nicht nur die bildstarken Konzertszenen, sondern auch die modernen Kompositionen von Michel Petrossian, dessen Musik ganz im Sinne des französischen Originaltitels „En fanfare“ eine eigene Kraft entfaltet.





  • Bild: Neue Visionen Filmverleih

„Die leisen und die großen Töne“ ist in Kürze im Presse-Vorführraum zur Ansicht verfügbar: www.ard.de/die-ard/ard-programmdirektion/programmpresse/vorfuehrraum

  • Bild: Neue Visionen Filmverleih



Montag, 3. August 2026, um 20:15 Uhr im Ersten

Von 1. August bis 1. September 2026 in der ARD Mediathek

Die Fotografin

Großbritannien, 2023
Darstellende:
Kate Winslet, Andy Samberg, Alexander Skarsgård, Marion Cotillard, Josh O'Connor u.a.
Drehbuch:
Lem Dobbs, Liz Hannah, John Collee, Marion Hume
Regie:
Ellen Kuras
0:00/0:00
  • Poster: Sky UK Ltd

Trailer: Die Fotografin

Frankreich 1938. Elizabeth „Lee“ Miller (Kate Winslet) führt als erfolgreiches Mannequin ein Künstlerinnenleben. Bei einer Landpartie mit Freunden verliebt sie sich in den charmanten Galeristen Roland Penrose (Alexander Skarsgård) und zieht mit ihm nach London. Auf ihre Chance hinter die Kamera zu wechseln, muss Lee trotz ihres Talents lange warten. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, beginnt sie für die britische Ausgabe der Vogue unter der Leitung von Audrey Withers (Andrea Riseborough) zu arbeiten und sorgt mit einer Reportage zu den Nazi-Bombenangriffen für Aufsehen. Mit Davy Scherman (Andy Samberg) vom berühmten Life-Magazin beginnt eine kollegiale Zusammenarbeit. Als Frau muss sie nicht nur brillant sein, sondern auch Zurücksetzungen ertragen. Obwohl die Royal Armee keine Reporterin an die Front lässt, glaubt Lee an ihre Mission. Dank ihres amerikanischen Passes kann sie US-Truppen bei der Befreiung Frankreichs begleiten. Die mutige Reporterin wirft einen unheroischen Blick auf das Leid: die Verletzten im Lazarett, die Bestrafung von Kollaborateurinnen und die Schrecken der Konzentrationslager. Mit ihrer Arbeit geht Lee an die Grenzen des Zeigbaren – und schafft eine eigene Bildsprache.

Hollywoodstar Kate Winslet zeigt ihr herausragendes Können in dem britischen Biopic, das die Kriegsreporterin Elizabeth „Lee“ Miller porträtiert. Die Zusage der Oscar-Preisträgerin machte den Film erst möglich, der 2024 in die deutschen Kinos kam. In der fiktionalen Rahmenhandlung spielt der vielfach ausgezeichnete Josh O’Connor den Sohn der Fotografin, dessen Biografie als Vorlage für das Drehbuch diente. Regisseurin Ellen Kuras verneigt sich vor einer Pionierin, deren bedeutendsten Kriegsfotos erst nach ihrem Tod veröffentlicht wurden. Brillant ist die preisgekrönte Kameraarbeit von Pawel Edelman, der die Lebensphasen einer Celebrity, Privatperson und Fotografin ins Bild setzt, die eine mutige und aufsehenerregende Meisterin der Selbstinszenierung war.







  • Bild: Sky UK Ltd/Kimberley French

„Die Fotografin“ ist in Kürze im Presse-Vorführraum zur Ansicht verfügbar: www.ard.de/die-ard/ard-programmdirektion/programmpresse/vorfuehrraum

  • Bild: Sky UK Ltd/Kimberley French



Montag, 17. August 2026, um 20:15 Uhr im Ersten

Vom 14. August bis 27. September 2026 in der ARD Mediathek

Der Buchspazierer

Deutschland, 2024
Darstellende:
Christoph Maria Herbst, Yuna Bennett, Maren Kroymann, Ronald Zehrfeld, Edin Hasanović, Hanna Hilsdorf, Tristan Seith u.a.
Drehbuch:
Andi Rogenhagen
Regie:
Ngo The Chau
0:00/0:00
  • Poster: Studiocanal

Trailer: Der Buchspazierer

Bücher finden ihre Leserschaft - doch manchmal brauchen sie jemanden, der ihnen den Weg weist. Dieser Satz könnte von Carl Kollhoff (Christoph Maria Herbst) stammen, der einer ungewöhnlichen Tätigkeit nachgeht: Er versorgt die Kundschaft einer Altstadt-Buchhandlung mit Lektüre. Obwohl Carl – stets höflich distanziert – wenig über die Menschen weiß, findet er immer das richtige Buch für sie. Kein Wunder, schließlich kennt er jedes Werk und gibt der Leserschaft die Namen von Romanfiguren wie Mister Darcy (Edin Hasanović), Effi Briest (Hanna Hilsdorf) oder Frau Langstrumpf (Maren Kroymann)! Carls Verschmelzung mit der Literatur hat jedoch dazu geführt, dass er so selbstgenügsam wie einsam lebt. Als sich die neunjährige Schascha (Yuna Bennett), ein selbstbewusster Bücherwurm, an seine Fersen hängt, kommt frischer Wind in seine Routinen. Die neugierige Helferin begleitet ihn auf der Tour und schafft es, dass sich Carl zum ersten Mal seit Langem einem anderen Menschen zu öffnen beginnt. Schaschas Vater (Ronald Zehrfeld) ist allerdings wenig begeistert von den Buchspaziergängen seiner Tochter. Als er ihr den Umgang mit ihrem Mentor untersagt und die Buchhandlung auf dessen Dienst verzichtet, muss sich Carl ein Herz fassen, um nicht wieder in seiner Bücherwelt zu versinken …

Als „Buchspazierer” brilliert Christoph Maria Herbst in der Titelrolle der Kinoverfilmung von Carsten Sebastian Henns gleichnamigen Erfolgsroman. Mit feinem Humor und liebenswerter Schrulligkeit spielt der vielfach ausgezeichnete Charakterdarsteller einen belesenen Gesinnungstäter, der auf wundersame Weise das Leben vieler Menschen bereichert - und selbst durch eine junge Begleiterin (wunderbar gespielt von Yuna Bennett) aus seiner Einsamkeit gerissen wird. Die mit Edin Hasanović und Maren Kroymann exzellent besetzte Kundschaft lernt ihren Lektürelieferanten nun erst wirklich kennen. Mit lebenskluger Warmherzigkeit verfasst der preisgekrönte Regisseur und Kameramann Ngo The Chau seine filmische Liebeserklärung an die Magie des Lesens und die verbindende Kraft von Büchern.





  • Bild: Studiocanal/Bernd Spauke

„Der Buchspazierer“ ist in Kürze im Presse-Vorführraum zur Ansicht verfügbar: www.ard.de/die-ard/ard-programmdirektion/programmpresse/vorfuehrraum

  • Bild: Studiocanal/Bernd Spauke



Freitag, 24. Juli 2026, um 22:20 Uhr im Ersten

Vom 24. Juli bis 22. August 2026 in der ARD Mediathek

Kleine schmutzige Briefe

Großbritannien , 2023
Darstellende:
Olivia Colman, Jessie Buckley, Timothy Spall, Hugh Skinner, Anjana Vasan, Alisha Weir u.a.
Drehbuch:
Jonny Sweet
Regie:
Thea Sharrock
0:00/0:00
  • Poster: Studiocanal

Trailer: Kleine schmutzige Briefe

England in den 1920er-Jahren. Die gottesfürchtige Edith Swan (Olivia Colman) sieht sich als Opfer einer rätselhaften Schmutzkampagne, die das beschauliche Littlehampton in Aufregung versetzt. Jemand schickt der kinderlosen Junggesellin anonyme Briefe voller obszöner Schmähungen. Ihr Vater Edward (Timothy Spall) möchte das nicht mehr hinnehmen. Der erboste Patriarch zwingt Constable Papperwick (Hugh Skinner), endlich gegen die mutmaßliche Absenderin vorzugehen: Rose Gooding (Jessie Buckley), die mit ihrer Tochter Nancy (Alisha Weir) zugezogen ist und mit ihrem Freund Bill (Malachi Kirby) in unschicklichem Verhältnis lebt. Rose weist jede Schuld von sich. Allerdings dient ihr wenig ladyhaftes Vokabular als belastendes Indiz für eine Anklage und eine zwischenzeitliche U-Haft. Die junge Polizeibeamtin Gladys Moss (Anjana Vasan) hält Rose für unschuldig, wird jedoch von ihren Vorgesetzten ausgebremst. Als weitere Frauen anstößige Post bekommen, weitet sich die Provinzposse zu einer nationalen Skandalstory aus. Während Rose das Sorgerecht für ihre Tochter zu verlieren droht, möchte Gladys das Rätsel auf eigene Faust lösen.

„Kleine schmutzige Briefe“ erschüttern einen südenglischen Küstenort in den frühen 1920er-Jahren – und bringen das Kleinstadtleben durcheinander. Die britische Komödie von 2023 nimmt wahre Ereignisse um die „Littlehampton Verleumdungen“ zum Ausgangspunkt, die seinerzeit sogar den Generalstaatsanwalt und Scotland Yard auf den Plan riefen. Die beiden Oscar-Preisträgerin Olivia Colman, in der Rolle des großmütigen Opfers, und Jessie Buckley als selbstbewusste Verdächtige – bilden den Mittelpunkt eines exzellenten Darstellerinnenensembles. Das Drehbuch zeichnet das bitterböse Zeitporträt mit erstaunlicher Aktualität – was heute vor allem die sozialen Medien prägt, machte damals schon in Briefform die Runde.



  • Bild: Studiocanal

„Kleine schmutzige Briefe“ ist in Kürze im Presse-Vorführraum zur Ansicht verfügbar: www.ard.de/die-ard/ard-programmdirektion/programmpresse/vorfuehrraum

  • Bild: Studiocanal



Freitag, 31. Juli 2026, um 22:20 Uhr im Ersten

Vom 31. Juli bis 29. August 2026 in der ARD Mediathek

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Großbritannien, 2023
Darstellende:
Jim Broadbent, Penelope Wilton, Linda Bassett, Earl Cave, Joseph Mydell, Daniel Frogson u.a.
Drehbuch:
Rachel Joyce
Regie:
Hettie Macdonald
0:00/0:00
  • Poster: Embankment Films

Trailer: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Eigentlich wollte er nur einen Brief einwerfen. Doch dann läuft Harold Fry durch ganz England. Die Verfilmung von Rachel Joyces internationalem Bestseller über einen Mann, der losläuft – und dabei eine ganze Bewegung auslöst.

Der pensionierte Versicherungsangestellte Harold Fry (Jim Broadbent) lebt ein stilles, zurückgezogenes Leben an der Seite seiner Frau Maureen (Penelope Wilton) in der südenglischen Provinz. Bis ein unerwarteter Brief alles verändert: Seine frühere Kollegin und enge Freundin Queenie Hennessy (Linda Bassett) schreibt ihm aus einem fernen Hospiz. Harold schreibt zurück. Doch auf dem Weg zum Briefkasten hält er inne – und geht einfach weiter. Getrieben von dem stillen, fast irrationalen Glauben, Queenie durch seinen Fußmarsch am Leben erhalten zu können, macht er sich auf: zu Fuß, über Hunderte von Kilometern, vom Süden Englands bis an die schottische Grenze. Was als einsamer Aufbruch beginnt, wird zu einer Bewegung. Als ein Journalist Harold heimlich fotografiert und die Geschichte publik macht, schließen sich ihm Fremde an, Briefe erreichen ihn unterwegs, ein ganzes Land blickt auf diesen einen Mann in Wanderschuhen. Doch je lauter das Echo wird, das Harold auslöst, desto lauter werden auch die Fragen, die er lange verdrängt hat: über seinen Sohn David (Earl Cave), über Schuld, Verlust und das, was er im Leben wirklich sucht.

Der britische Oscarpreisträger Jim Broadbent trägt dieses ungewöhnliche Roadmovie mit einer Darstellung, die zwischen Zerbrechlichkeit und stiller Entschlossenheit pendelt. Regisseurin Hettie Macdonald verfilmt den internationalen Bestsellerroman von Rachel Joyce mit leiser Präzision und einem feinen Gespür für die großen Fragen im Kleinen. Ein Film über einen Mann, der losgeht – und dabei sich selbst entgegenläuft.





  • Bild: Embankment Films/David Gennard

„Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ ist in Kürze im Presse-Vorführraum zur Ansicht verfügbar: www.ard.de/die-ard/ard-programmdirektion/programmpresse/vorfuehrraum

  • Bild: Embankment Films/David Gennard



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